Eine humanistische Weltanschauung in Zeiten des Terrors

Klappentext:

Im jungen 21. Jahrhundert hat die Menschheit offenbar immer noch zu wenig aus ihrer Geschichte gelernt und droht aufgrund weltweit wachsender Spannungen, wieder in Krieg, Terror und Angst zu versinken. Am Tag nach einem verheerenden Terroranschlag in ihrer Stadt treffen sich die beiden Studenten Sophia und Taleb auf ihrem Universitätscampus, um gemeinsam über einen möglichen Ausweg aus der Gewalt zu diskutieren. 

In ihrem mal provozierenden, mal versöhnlichen Dialog gehen die beiden der Frage nach, wie Religionen, Menschen und Götter zueinander stehen und was zu tun ist, um der sich immer schneller drehenden Spirale aus Hass und Intoleranz zu entfliehen. Ihr philosophierender und psychologisierender Streifzug bietet am Ende auch Anlass zur Hoffnung; denn der Untergang der Menschheit ist nicht gewiss, sondern auch ein friedliches Miteinander scheint möglich. Dafür muss es jedoch gelingen, dass der Mensch lernt, den Menschen allein in seiner Eigenschaft als Mensch zu respektieren. 

 

Das Buch kann als Paperback, Hardcover oder E-book über den Shop des tredition Verlags, über Amazon „Abseits von Himmel und Sünde“ oder überall im Buchhandel bezogen werden.

 

Rezension auf lovelybooks

 

Für wen ist das Buch?

Das Buch richtet sich an alle Menschen, die sich trotz Terror und politischer Spannungen ihre Menschlichkeit bewahren wollen und die sich kritisch mit Religion und Nationalismus auseinandersetzen. Es ist auch gedacht für Leser, denen die individuelle Freiheit wichtiger ist als kollektivistische Unterordnung, die ihre Existenz konsequent im Diesseits verorten und sich nicht von den Heilsversprechen der Religionen verführen lassen wollen. Wer sich in der Vergangenheit mit Werken von Michael Schmidt-Salomon, Richard Dawkins, Christopher Hitchens, Bertrand Russell und anderen beschäftigt hat, der wird sich leicht in der Gedankenwelt der beiden Protagonisten zurechtfinden. Für alle anderen ist es ein Einstieg in die Welt eines neuen Humanismus, der dazu motivieren soll, tiefer in die Materie einzusteigen und die nach wie vor religiös geprägten Traditionen und Konventionen unserer Gesellschaft in einem aufgeklärten Sinn kritisch zu hinterfragen.  

 

Über der Autor:

Sascha Fiek, Jahrgang 1974, hat an der Universität in Freiburg sein Examen in Germanistik und Chemie abgelegt. Er arbeitet als Geschäftsführer eines kleinen Familienunternehmens. Zwanzig Jahre lang war er in der Politik aktiv, unter anderem als Stadtrat in Freiburg, und hat dabei immer wieder den Fokus auf die Menschen- und Bürgerrechte gelegt. In seiner Freizeit widmet er sich gerne den aktuellen gesellschaftspolitischen und weltanschaulichen Fragen, was zusammen mit den gegenwärtigen terroristischen Ereignissen Ausgangspunkt dieses Buchs war.

 

Zu diesem Buch:

Der Geist der Aufklärung ist in den letzten Jahren stark unter Druck geraten. In Europa und Amerika sind in der Politik rechtsgerichtete und populistische Kräfte auf dem Vormarsch. Die Idee einer offenen Gesellschaft scheint zu verblassen, während die Renationalisierung voranschreitet und unverhohlen auf Isolation und Abschottung setzt – eine Kampfansage an eine globale Weltordnung. Gleichzeitig wachsen internationale Spannungen und selbst ein Krieg mit atomaren Waffen erscheint wieder denkbar. Befeuert wird diese Entwicklung auch von islamistischem Terror, der nicht nur in den Metropolen Angst und Schrecken verbreitet. 

Religion, Nationalismus und Ideologie als kollektivistische Systeme können der Freiheit des Menschen, seiner Individualität und seinem selbstbestimmten, rationalen Handeln gefährlich werden. Über die Herkunft dieser Systeme, über die Überwindung von Hass und Gewalt und über einen Weg zur friedlichen Koexistenz der Menschheit diskutieren nach einem neuerlichen Terroranschlag die beiden fiktiven Studenten Sophia und Taleb, die sich dem evolutionären Humanismus verbunden fühlen.