0 Responses
  • Christoph Maschowski
    8. Mai, 2014

    Für mich mißbraucht die Stadtverwaltung den Stadion-Neubau, um uns, die Bürger zu schikanieren. Ich weiß nicht, was daran „grün“ sein soll, wichtige Naturschutzflächen aufzugeben und damit Sportarten wie den Segelflug zu eliminieren. Das ist die selbe Schublade, wie ein Windrad genau vor die Rampe der Drachenflieger am Kandel bauen zu wollen. Alles verbieten, sinnvolle Freizeitaktivitäten unterbinden.
    In Freiburg regiert der Neid!

  • Thomas Härringer
    12. Mai, 2014

    Sehr gut gefallen würde mir insbesondere die Möglichkeit zu einem von mir gewählten Zeitpunkt die Sitzungen ansehen zu können und nicht zu Zeiten an denen ich üblicherweise arbeite ins Rathaus zu müssen.

  • Antony
    24. Mai, 2014

    Vielen Dank für Ihren Einsatz. Was der Gemeinderat da verbrochen hat ist eine Sauerei und zeigt wie weltfremd diese Tagediebe mal kurz die Einnahmen pushen wollen. Aber die Sache geht nach hinten los. Die Mehrwert- und Gewerbesteuer werden bei weitem stärker schrumpfen als die Bettensteuer bringt. Traurig nur – das die Ökofuzzies dies kaum bemerken – in Freiburg fällt das Geld ja von den Bäumen…
    Unsere Stimmen haben Sie!
    Dagmar und Georg Antony

    P.S Erst wenn der letzte Tourist aus Freiburg verschwunden ist, werdet Ihr merken, das die Stadt nicht von der Uni alleine leben kann…
    Frei nach einem Sprichwort der Cree Indianer auf einem stinkendem Opel Kadett…

  • Blechner Karl
    25. Mai, 2014

    Wahnsinn ein Strand.

  • Maximilian Erlmeier
    2. Juni, 2014

    Schade, Sascha Fiek hätte auch dem neuen Gemeinderat gut getan!

    Maximilian Erlmeier

  • Holger Klapproth
    2. Juni, 2014

    Schade, dass es nicht wenigstens für 3 FDP Stadträte gereicht hatte. Aber leider muss ich sagen, war der Wahlkampfauftritt der FDP eher schwach. Man hatte eher so den Eindruck die FDP wäre so etwas wie die SPD mit wirtschaftlichem Sachverstand. Die Freiheit, Bürgerrechte und andere Liberale Grundthemen habe ich in diesem Wahlkampf vermisst. Dabei ist der Ruf nach solchen groß. Mehrfach haben sich Freunde bei mir beschwert, dass sie dies gerne unterstützen wollen, aber bei einer FDP bei der sie nicht wissen wofür sie steht lieber AFD wählen.
    Schade

    • sascha
      2. Juni, 2014

      ich denke schon, dass wir auch viel im Bereich Freiheit und Bürgerrechte unternommen haben. Ein Beispiel dazu ist die unsägliche Digitalisierung aller Mülltonnen und der künftigen Erfassung und Speicherung aller Mülleimerentleerung. Da bin ich vor allem aus datenschutzrechtlicher Sicht, aber auch wegen der Verschwendung von Gebühren, massiv dagegen gegangen, was auch medial dokumentiert wurde. Wir haben uns weiterhin für einen Einstieg in echte Bürgerbeteiligung stark gemacht, Beispiel dazu wäre der Beteiligungshaushalt, den ich als echtes Bürgerinstrument gestärkt sehen wollte. Auch bei Fragen von Bürgerentscheiden waren wir vorne mit dabei, zum Beispiel bei einer Bürgerabstimmung zum Stadion am Flugplatz. Wir waren auch die einzigen, die nicht zuletzt aus bürgerrechtlicher Sicht der Meinung waren, dass man nicht eine Sexsteuer einführen sollte, die Prostituierte belastet, ohne dass man nicht einmal mit ihnen über die sich daraus ergebenden Konsequenzen vorher spricht. Ich denke daher schon, dass wir in diesem Bereich einiges zu bieten hatten und die AFD ist wohl das schlechteste Beispiel, das man hier anführen kann. Die haben mit Bürgerrechten rein gar nichts am Hut.

  • Holger Klapproth
    3. Juni, 2014

    Das Problem ist aber, dass die FDP den Wählern in diesem Wahlkampf nicht vermitteln konnten, dass wichtige Freiheitsrechte und Bürgerrechte von der FDP besonders vertreten werden. Statt dessen las man auf den Plakaten „Mut zum Wohnungsbau“.. . Und leider ist es eine Tatsache. dass Freunde von mir, die ich bisher zum FDP-Wählen animieren konnte sich überlegt haben ob sie nicht besser AFD wählen. Mit der Begründung, dass die AFD sie vor der Bevormundung aus Brüssel schützen würde. Sei dahingestellt ob das so sei – aber während die FDP früher einen Teile der unzufriedenen gewinnen konnte – haben diese sich nun oft anderen Parteien zugewandt. Ich denke wir sind uns da alle einig, dass AFD und Liberal zwei grundverschiedene Dinge sind. Aber ein paar Stimmen mehr hätten der Freiheit gut getan.
    In unserer Nationalhymne singen wir von Einigkeit und Recht und Freiheit.
    Wenn ich mir Vorgänge wie die Schmutzkampagne gegen Herrn Wulff und die Beschlagnahmung der Kunstwerke von Herrn Gurlitt anschaue, so fällt mir schnell auf dass die beiden letzten sehr in Gefahr sind. Klar, die Fallhöhe von Wulff und Gurlitt haben alle Neidbürger dieses Landes erfreut – aber dass hier staatliche Organe und die Presse ein böses Spiel trieben. Und wer schützt den Bürger vor diesen ?
    Das hätten wir sein sollen – aber wir konnten ja nicht einmal Herrn Westerwelle in Schutz nehmen.
    Viele Wähler haben Sehnsucht nach einer liberaler Politik sehen aber nicht wie wir diesen Wunsch verwirklichen können. Das ist ein guter Ansatzpunkt um den Weg in die Herzen der Wähler zu finden. Wenn wir den dort wo die Politik jetzt Unfug macht und den Bürger schädigt die Finger auf die Wunde legen und als Anwalt der Bürger auftreten (Wahlfreiheit vs Einheitsschule – Vereinfachung der Einkommenssteuer – Rechtsschutz – Datenschutz – Bürgerbeteiligung…) können wir wieder Auferstehen. Und sollten es tun – für die Freiheit !

  • 123
    7. Juni, 2014

    Ich bin nun wirklich kein FDP-Wähler, aber diese kurze Betrachtung trifft sehr vieles völlig richtig! Die Tendenz zur bornierten Selbstkonservierung der Stadt sollte allen, denen Offenheit und Lebendigkeit wichtig sind, Sorgen machen.

  • Peter Henning
    29. Juni, 2014

    Viele denken darüber nach, in der „alten“ FDP das Licht auszumachen (und wir sollten bitte auch nie vergessen, wer diese Marke zu Grunde gerichtet hat). Und einen neuen Laden zu eröffnen.

    Für diesen neuen „Laden“ brauchen wir aber ein Geschäftskonzept – und nicht nur ein neues Schild über dem alten Laden. Das Schlimme an diesem Herausposaunen von Strack-Zimmermann ist deshalb, dass sie das ohne ein solches Konzept getan hat. Und das ist das Gegenteil von einer „Rückkehr zur Glaubwürdigkeit“.

  • Sascha Fiek
    29. Juni, 2014

    Hätte sie gleich ein gesamtes Geschäftskonzept vorgelegt, hätte man ihr vorgeworfen, dass sie alles von oben bestimmen wolle. Daher kann es auch einmal vernünftig sein, eine Idee zu präsentieren, die als Diskussionsanstoß fungiert, so dass sich die Mitglieder über diese Frage austauschen und dann am Schluss auch darüber abstimmen.

    • Frank Drewello
      29. Juni, 2014

      Der Diskussionanstoss ist in den nicht-öffentlichen Regionalkonferenzen bereits gemacht worden. Jedenfalls in Grenzach-Wyhlen dachte ich, wir wären einig auseinander gegangen, dass eine Namensdiskussion erst am Ende einer programmatischen Erneuerung stehen könnte.
      Frank Drewello

  • Peter Henning
    29. Juni, 2014

    Es ist auch nicht die Aufgabe von SZ, ein solches Konzept vorzulegen.

  • U.Rümelin
    29. Juni, 2014

    @Frank Drewello: ja genauso sehe ich das auch! Wir wollen uns nicht noch mehr im Nirvana verlieren durch solche Äußerungen! Vielleicht sollte man mal den Begriff “ liberal“ neu definieren,bevor man an eine Namensänderung denkt.Klar,keine DENKVERBOTE, aber besser überlegen,was man LAUT lostritt. Irgendwie hat man wieder nichts begriffen!

  • Dr. Karl F. Neu
    29. Juni, 2014

    Die FDP hat kein Problem mit ihrem Namen; er ist immer noch ein weithin bekanntes Symbol für eine liberale Partei!
    Das Problem der FDP und ihrer Führung liegt in ihrer völlig irregeleiteten Suche nach neuen Wählern dort wo schon alles besetzt ist, nämlich Mitte Links. Heutzutage gibt es aber nur noch Rechts von der CDU/CSU wirklich große Wählerpotentiale. Nur dort kann die FDP jene Wähler mobilisieren, die einen Weg zurück in Bundes-und Länderparlamente ermöglichen.
    Dazu wäre aber ein radikaler Kurswechsel in vielen Bereichen notwendig; ein zurück an die Wurzeln der Partei wie sie ein erfolgreicher Vorsitzender MENDE verkörpert hat mit all den Forderungen wie sie eine patriotisch-liberale Partei zu vertreten hätte. Darin lägen mehr als die 7% der AfD, wahrscheinlich über 10%. Darin läge Erfolg und Wiederaufbau, nicht in so unsinnigen Vorschlägen wie Namensänderungen, oder uninteressanten Randthemen, welche die breite Masse des konservativen liberalen Wählerspektrums nicht interessiert.
    Man braucht als kleine Partei große polarisierende Themen; diese gibt es nur Rechts. Die AfD hat es vorgemacht und ist ihrem „Rumpfprogramm“ schon recht weit gekommen!

    • Johannes Kleinmann
      29. Juni, 2014

      Was hat den eine Partei die rechts der CDU steht mit liberal zu tun ? Gerade in gesellschaftlichen Fragen MUSS eine liberale Partei progressiv agieren, das gehört zu ihrem Markenkern. Positionen wie die der AFD in der Familienpolitik oder der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren sind das Gegenteil von liberaler Politik !
      Die FDP hat sich glücklicherweise in den 60iger Jahren von ihrem Nationalistischem Erbe losgemacht und ich hoffe für immer ! Das Sie einen Politiker der sich entschieden gegen die Ostpolitik von Walter Scheel wandte im Jahr 2014 als Vorbild sehen ist nicht nachvollziebar. Vielleicht haben Sie recht, dass es rechts Wählerpotentiale gibt, aber diese sollte man nicht abschöpfen sondern aufklären. In einem Jahr in welchem sich der Beginn des 1. WK zum hundertsten mal jährt hat rechte Politik keine Zukunft, weder in Deutschland noch in Europa.

  • Gerhard Mengesdorf
    29. Juni, 2014

    FDP steht nicht nur für die Wahlniederlage 2013, sondern auch für eine Politik zum Wohle Deutschlands seit 1949. Die FDP wird nur dann wieder Erfolg haben, wenn sie auf aktuelle politische Fragen zukunftsfähige liberale Antworten bietet. Ich nenne hierfür nur das Bürgergeld. eine Namensänderung schafft mehr Verunsicherung als Klarheit.

  • R. Lutz
    29. Juni, 2014

    Dies mit der Namensänderung habe ich gelesen und einfach mal darüber nachgedacht, welches Namenskürzel mich ansprechen würde, da kam ich auf FLP. Doch eine Namensänderung an erster Stelle, vor einem neuen Programm, ist nicht unbedingt ratsam, der Name FDP hat immerhin einen klaren Erkennungswert. Eine sogenannte Marke, wenn dies jemand so nennen will, kann auch wieder an Vertrauenswürdigkeit zunehmen, auch mit dem alten Namen. Es sind die Menschen die dahinter stehen, wenn diese sich wirklich liberal zu erkennen geben und nicht auch weiter auf der landesüblichen Schiene mit fahren, dann bekommen sie mit dem alten Namen eher wieder eine Chance. Mit einem neuen Namen kann die Partei, wenn sie sich von Innen nicht verändert, eher noch schneller von der Bildfläche verschwinden, oder einfach nicht mehr gefunden werden.
    Somit spricht mich der alte Name FDP doch mehr an, so er doch bleibt!
    Mich würde eher ansprechen, wenn ich als Besucher zu einer FDP Veranstaltung komme, da muss dieses liberale Gefühl in der Luft liegen, spürbar sein, auch in der Stimmung, dem Umgang und den Inhalten und dass nicht nur von einem Referenten. Wenn ich so eine Veranstaltung verlasse, muss ich mit einem Gefühl gehen, indem ich denke und fühle, ich konnte etwas sinnvolles mitnehmen, auch so wie ein Vertrauen….. dies ist alles nicht so einfach, doch es ist möglich, es ist alles eine Sache der ganzen Parteigruppe.
    Die FDP sollte aber auch die Finger von Themen weg lassen, die das Gegenteil von liberal bewirken, ich meine langfristig gesehen. Sie dürfen sich nicht daran mit beteiligen, der jungen Generation die Grundlage von frei und liberal schon im Kleinkindalter auszutreiben, oder diesen freien Geist erst gar nicht mehr aufkommen zu lassen….. nur weil manche die die Macht haben, sich nur ihr eigenes Frei und Liberal sichern und nicht für andere im Dialog sichern, erst recht nicht für die die, die noch in den Kinderschuhen stecken.

    • R. Lutz
      30. Juni, 2014

      Dieses mit der Namenänderung, wirkt auch so wie, was schreibt die Parte nun auf die neue Visitenkarte.
      FDP …. wie frei, deutsch und Partei
      FLP …. wie frei, liberal und Partei
      nur so gedacht!
      Ist die Partei so typisch deutsch, in der Auslegung von Freiheit, in der Form der Freiheit?
      Frei + Deutsch als Partei
      oder
      Frei + Liberal als Partei

  • Thomas Kraft
    29. Juni, 2014

    Meiner Meinung nach ist ein Name (das „Branding“) wichtig für unser Produkt, also das Ansehen, die Wirkung und die Reichweite unserer Partei. FLP (Freiheitliche Liberale Partei) käme mir da auch in den Sinn, wenn den Namen nun wirklich ändern müßte. Aber eins ist doch klar: dieser Neuauftritt im politischen Spektrum hat nur einen kurzreichweitigen Effekt. Mittel- bis langfristig zählen Inhalte, Qualität und Personen. Auch im Namen FDP war nicht geschrieben, daß es eine Einbahnstraße zur reinen Wirtschaftsinteressenvertretung gegeben hätte. Die liberalen Werte, und Freiheit nicht nur im Mund zu führen, sondern auch vorzuleben, wären auch mit einem anderen Namen genauso untergegangen. Anstatt uns insbesondere im letzten Jahr für Bürgerrechte einzusetzen, hat unser Führungspersonal ein klägliches Bild abgegeben und aus reinem vermeintlichen Überlegensdrang eine unkritische und naive Regierungslinie mit vertreten. Ratio, Faktenbasierte Entscheidungen und offenes Anwaltschaft für unsere Bürger ist vergessen. Namen sind da leider Schall und Rauch, solange hier nicht Klarheit, Konsistenz und starke Richtungskompetenz herrschen. In diesem Sinne sollten wir unser aller Verhalten und natürlich das der „Gesichter“ der Partei auf den Prüfstand stellen, nicht zuerst den Namen

  • Hubert Bernauer
    29. Juni, 2014

    Was ich in den letzen Jahren immer vermisst habe, war ein klares Profil der FDP und die Adressierung, sowie die gekonnte Vermittlung grundlegender liberaler Positionen u.v.a. deren Sinnhaftigkeit in der Öffentlichkeit – Inhalte – Inhalte -Inhalte. So konnte uns der Welke in der Heute-Show X-mal duch den Kakao ziehen und die FDP wie die Sau durch das Dorf treiben. Das haben viele Leute gesehen und mit gemacht bei der Hatz. Ich glaube kein Mensch ausserhalb der FDP weis bis heute was eigentlich liberal heist (ausser, dass da für 90% die Vorsilbe Neo- reflexhaft dazu assoziiert wird (das ist erfolgreiche klassische Konditionierung durch die linke Hetzpresse) und der Begriff der Freiheitlichkeit kam in der letzten Legislaturperiode immer so herüber wie wenn die Verantwortlichen selbst nicht richtig wüssten welche Inhalte dieser Begriff integrieren soll. Ich denke die Marke FDP zu ändern und ganz von vorne anzufangen mit neuer Verpackung aber ohne Inhalte und die Art und Weise unkonkret und schwammig die Positionen ohne Werthaltigkeit zu kommunizieren war der Fehler. Eine angekratze Marke ist immer noch besser als ein vollkommen neues NICHTs. Wenn man schon darüber nachdenkt, dann sollte man vorausdenkend wirklich die Europäische Integration im Namen haben etwa „Liberales Europa“. Ich persönlich fände es legitim und vorauschauend hier einen Vorstoß zu wagen und klar die nationale Komponente zugunsten einer integrativen europäischen Vision bereits zu antizipieren.

  • A. Bocksteger
    29. Juni, 2014

    Ich befürchte eher, dass eine Namensänderung unsere FDP mehr in Richtung Mainstream-Beliebigkeit-Anbieder-Linksdrall-Partei führen würde. Aber davon gibt es doch schon genug! Die großen Stärken der FDP liegen doch genau im Bereich der Seriosität, der Wertbeständigkeit und der ausgewogenen, offenen, wertneutralen Diskussion.
    Viel sinnvoller als eine Namensänderung wäre es, den Kurs der Partei vermehrt auf die essentiellen Sorgen und Nöte der „normalen“ Bürger zu lenken, auf diese zu zugehen und ihnen zu verdeutlichen, für was die FDP steht: nämlich nicht nur für Lobbypolitik!

    Die FDP ist eine Bürgerpartei, sie muss nur endlich bürgernahe Inhalte in den Vordergrund stellen. Denn die liberale Auffassung von Leistungsgerechtigkeit und Schutz der Bürgerrechte teilen viel mehr Menschen, als es die Wahlergebnisse vermuten lassen. Diese lassen sich jedoch entweder von lächerlichen, pseudosozialen Wahlverversprechen ködern, oder sie machen von ihrem Stimmrecht erst gar keinen Gebrauch, da sie sich von keiner Partei mehr vertreten fühlen.

    Eine Namensänderung ist unnötig, sie ersetzt nicht die Faktoren, die sich wirklich auf Wahlergebnisse niederschlagen: Personen, Qualität und bürgernahe Inhalte.

    Die FDP ist eine zukunftsorientierte Gestalter-Partei, warum also nicht vermehrt auf Themen aus dem Bereich Familie und Bildung setzen, und gleichzeitig die Vorstandschaft dahingehend verjüngen?!

  • Gerhard Schell
    29. Juni, 2014

    Die FDP braucht eine Neuausrichtung ihres Programms. Zielrichtung: Mittelschicht, die inzwischen von der Union, die nach links abgerutscht ist, nicht mehr erreicht wird und deshalb nur noch mangels Alternativen ihre Stimmen der Union gibt. Die Leistungsträger und Steuerzahler sind das Wählerpotential für die FDP. Die anderen Wählerschichten werden von den übrigen Parteien umgarnt und kaum FDP wählen. Der Schwerpunkt des neuen Programmes muss bei der Gewichtung die Marktwirtschaft sein. Mit der Bekanntgabe eines solchen Programmes kann ich mir auch eine Ergänzung zum Namen der Partei vorstellen, z.B. „Die neue FDP“, wobei der offizielle Namen m. E. nicht geändert werden mussl.

    • R. Lutz
      29. Juni, 2014

      Wenn es (nur) um die Zielrichtung Mittelschicht geht,
      dann wird die FDP sich wohl wieder an die CDU hängen müssen,
      weil die anderen Wählerschichten wohl demnach, von den anderen Parteien getragen werde und die FDP sitzt dann wieder im Tandem, an der CDU und wird gefahren.
      Die Mittelschicht, indem Fall, rein mit dem nötigen Geld, um sich Freiheit und Liberales, in ihren Liberalen Grenzen, auch gönnen und leisten zu können??

  • Ralf-Roland Schmidt-Cotta
    29. Juni, 2014

    Namensänderung hin oder her: Entscheidend ist für mich, daß bereits auf lokaler und regionaler Ebene ein anderes Verständnis von politischem Auftritt an den Tag gelegt werden muß. Viel zu wenig werden Widersprüche und Inkompetenz der Apparate und politischer Mitspieler öffentlich angegriffen. Das liegt daran, daß man sich seiner Positionen selbst nicht sicher ist, weil man Angst vor offenen Auseinandersetzungen hat und es an eigener Kompetenz, an Mut zur Konfrontation und Ausdrucksfähigkeit fehlt.
    Der Prozeß zur Neuausrichtung der Partei hat in B.-W. entgegen der weit verbreiteten Auffassung, noch nicht einmal begonnen! Es wird bisher nicht verstanden, daß ein solcher Prozeß nicht top-down mit Regionalkonferenzen abgetan werden kann, sondern von innen heraus in jedem einzelnen Orts- und Kreisverband selbstkritisch und ohne Blick auf Posten und Personen begonnen werden muß. Nach irgendwo vermeintlich noch unentdeckt gebliebenen Wählerschichten oder in die glorreiche Vergangenheit zu schielen, ist Polit-Romantik.
    Der Vorschlag „freiheitlich-liberal“ ist Kokolores, da die erste Hälfte die Übersetzung der zweiten ist.

    • R. Lutz
      30. Juni, 2014

      zu diesem Zit.:
      Der Vorschlag “freiheitlich-liberal” ist Kokolores, da die erste Hälfte die Übersetzung der zweiten ist.

      … dies ist nicht Kokolores.

      Es ist wie:
      Freiheiten ohne Verantwortung …..
      oder
      Freiheitlich mit Verantwortung.

      Sonst ist dieses Wort „Liberal“ eigentlich unsinnig.

      Es ist eher so,
      es ist ein Unterschied,
      sich Freiheiten nur zu nehmen,
      oder die Freiheit in einem sinnvollen Dialog zu teilen
      und von verantwortungslosen Freiheiten die Finger zu lassen.

    • Ralf-Roland Schmidt-Cotta
      6. Juli, 2014

      Sehr geehrte Frau Lutz!
      „liberal“ ist die fremwörtliche Übersetzung von „freiheitlich“. Den Begriff zweimal im Parteinamen zu führen ist also Unsinn.

  • T. Brugger
    29. Juni, 2014

    Habe mich zum Thema Namensänderung gestern eine Zeit lang mit Kommentaren auf verschiedenen (rechte, mitte, linke) Online-Presseseiten befasst: Alleine die Menge der Kommentare war etwa durchschnittlich zu anderen nationalen (nicht internationalen) Themen, das zeigt für mich erstmal, daß die FDP keineswegs, wie von Manchem befürchtet, vergessen ist.

    Die Inhalte der Kommentare klingen auf allen Seiten ziemlich gleich: von vorwiegend polemisch über „proletisch“ gegen den Namenswechsel, bis (eher wenige) sinnig und seriös gut meinend dafür.
    Daraus entnehme ich, daß man die FDP in keine feste politische Richtung/Ecke stellen kann. Meines Erachtens ein großer Vorteil, weil die sooft gescholtene „Klientelpolitik“ gar nicht gegeben sein kann. Andererseits kann man auch von Beliebigkeit sprechen. Dummerweise scheinen das die oftgenannten „Mainstream-Medien“ aus Unwissenheit(?) oder Recherchefaulheit nicht kommunizieren zu wollen/können/dürfen!
    Nun haben wir die Beliebigkeit bzw. die absolute Vollzuständigkeit ja schon bei der CDU und anderen (wesentlich besser kommunizierenden) Parteien. Es muss doch auch in der Politik der FDP möglich sein, was in der freien Wirtschaft geht: zurück zur Kernkompetenz und diesmal standfest und ohne umfallen zu vertreten. Nicht unbedingt mit dem Kopf durch die Wand, aber mal fest anklopfen und nicht aufhören bis es nervt…
    Ich schweife ab…

    Was ich aber auch und vor allem in Kommentaren gesehen habe: nicht ein einziger fundierter Schreiber zu Inhalten oder Erreichtem von der FDP.
    Ich gebe zu, außer Flexi-Rente (super!!!) als Antwort auf diese Nahles (sorry) kam nur: Personal, Randthemen, bisschen Kommunalwahl, Personal, Selbstkritik, sparen mangels öffentlicher Gelder, Personal,… bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich meine das, was die klassischen Medien zu schreibseln gedenken. Das, was allgemein gelesen/gesehen wird. Ein weiterer Ansatzpunkt?
    Herr Kubicki aus dem hohen Norden hat gefühlt mindestens sooft im Fernsehen auf den Tisch gehauen, wie Herr Lindner und Herr Westerwelle zusammen überhaupt drin waren. Und bei uns im Süden liest Herr Theurer vom Telepromter ab, wie schön Europa ist. Unser Herr Theurer ist hochkompetent, intelligent und erfahren, aber der Kameramann, die Regie und der Texter …. Schreiner sollten nicht in einer KFZ-Werkstatt arbeiten.

    Somit bleibt mir nur, noch einmal zu betonen, daß der Name und die Marke FDP keineswegs dahin ist.
    Um noch einen Vergleich zu bemühen: ein Restaurant, das einige Zeit gut lief und dann in eine Flaute kommt und versucht durch dauernden Wechsel der Speisekarte und der Köche und Kellner Boden gut zu machen, gebe ich noch 6 Monate. Wenn aber dieses Restaurant bereit ist zu kämpfen, und seine Sache durchzuziehen, kommt auch der Erfolg wieder.
    Woher ich das weiß? Ich habe es 1983 im elterlichen Gasthaus angefangen zu lernen.

    Freiheitliche Grüße und kein Fußbreit den Neosozialistischen Ausbeutern (Lichtschlag)

    • Gunnar Sturm
      30. August, 2014

      Zustimmung … und Fragezeichen!
      Und statt Lichtschlag biete ich eine Turbulenz, wobei ich dem Tenor in diesem Forum zustimme.

      MfG

      Gunnar Sturm

  • T.W.
    29. Juni, 2014

    DVP?

  • Martin Leins
    30. Juni, 2014

    Lieber Herr Fiek! Liebe Freunde in der FDP und anderswo!

    Vielen Dank für die Aufforderung, sich zu äußern. Es ist Zeit, mal ohne Einschränkungen unsere Partei und ihre Ziele zu beleuchten.
    Aus „Hakle feucht“ wird „Cotonelle feucht“. Auch wenn dies zu krass erscheint, so ist es doch ein aktuelles Beispiel, anhand dessen Risiken und Nebenwirkungen einer Label-Erneuerung betrachtet werden kann. Der Konsument weiß, dass es nur ein „altes, bewährtes Papier“ in neuer Dose ist.
    Für meine FDP sehe ich ein anderes Problem. Die Themen und der Anspruch der FDP sind anspruchsvoll und lassen sich nicht auf ein Wortehackwerk für die modernen sozialen Netzwerke reduzieren. Unsere Botschaften sind komplexer, da sie alle und alles berücksichtigen möchten und damit auch die freiheitliche demokratische Toleranz dokumentieren. Zwei-Wortsätze müssen ihrer Natur nach eben entweder bedeutungslos oder für alle ohne Ausnahme verbindlich sein.
    Unsere Wähler, um deren Vertrauen wir werben, sind der anspruchsvollen Sprache mächtig. Und bezüglich dieser anspruchsvollen Sprache verarmt unsere Gesellschaft zunehmend. Wenn der deutschen Sprache Ohnmächtige sich zu Elternbeiratsvorsitzende eines Gymnasiums wählen lassen, wenn politisches Vertrauen nur von einer Begeisterung für Fußball abhängig ist, wenn die Zusagen von gestern nur noch Schall und Rauch sind, dann benötigt es einer weiter gefassten „Modernisierung“, auch unserer Partei.
    Aussagen müssen wieder konkrete Inhalte bekommen, eindeutig und verlässlich sein, ohne Hintertüren. Die Verantwortung und Verpflichtung gegenüber dem Wähler muss wichtiger sein als das Eigeninteresse, sich den politischen Stuhl zu erhalten.
    Der politische Mandatsträger muss „begreifbar“ sein, in allen Richtungen, nicht nur seine eigene politische Botschaft, sondern auch er selbst als Person wie auch sein individuelles soziales Umfeld.
    Kollektivstrafen, Diskriminierung, Vorverurteilungen sind unzulässig. Aber der Wähler bleibt auch bei einer demokratischen Wahl frei von jeglichem diesbezüglichen Verdachts.
    Aufklärung und Offenheit über die altbewährten Informationskanäle Schwarz auf Weiß oder die persönliche Ansprache über Radio und TV belegen die Bereitschaft, nachhaltig an einer Verbesserung der Gesellschaft mitwirken zu wollen und hierfür berechtigt um ein politisches Mandat zu werben.

    Ich wünschen uns allen den Mut und die Kraft die erforderlichen Schritte zu gehen.

    Beste Grüße
    Martin Leins

  • Uwe Hinneburg
    30. Juni, 2014

    Eine Marke, wird letztlich bestimmt durch ihre Wiedererkennungsmerkmale, getragen von dauerhaften und gelebten Werten. Einen Charakter, ein Profil, eine Persönlichkeit zeichnet sich aus durch Authentizität. Was macht es einen Unterschied, wenn ich eine Sache nicht Hans sondern Franz nenne? Mädchennamen gibt es tausende, der Name meiner Liebsten lässt mein Herz höher schlagen.
    Die FDP letztlich benötigt keinen neuen Namen, sie muss den Menschen etwas Wert sein, dann hat auch der Namen wieder Bedeutung.

  • Holger Klapproth
    30. Juni, 2014

    Ich persönlich halte das für die falsche Lösung. Marketing kann nicht fehlende Alleinstellungsmerkmale ersetzen. Man kann natürlich wie bei Kraft Food geschehen, sich in Mondelez umbenennen – verliert dabei allerdings den Markenwert einer gut eingeführten Marke. Und wegen ein paar schwacher Jahre die Marke FDP zu opfern wäre so ein Ding wie Evonik (nichtssagend trotz Deep Purple als Firmenfarbe). Es ist übrigens nicht der Name an dem es krankt – es sind die Inhalte und die Köpfe. Statt um des Kaisers neue Kleider zu reden sollten wir lieber mal Politik machen und in den politischen Nachwuchs investieren, so dass unsere Frontfrauen und Männer auch in Diskussionen ein gutes (liberales) Bild machen. Und wenn schon eine Marketingoffensive – da würde ich doch eher zu besseren Wahlplakaten und einer an den liberalen Zielgruppen orientierten Politik raten.

    Frei nach Humboldt möchte ich hier schließen:
    Freiheit erhöht – Sozialismus erstickt unsere Kraft

    Mit liberalen Grüßen

    Holger Klapproth

  • Simone Fürderer
    30. Juni, 2014

    Eine Änderung des Namens käme einer totalen Selbstaufgabe gleich. Mitglieder die darüber ernsthaft nachdenken haben innerlich mit der FDP abgeschlossen! Darüber sollten wir uns alle am meisten Sorgen machen.

  • Thomas Härringer
    30. Juni, 2014

    Der Name sollte nun wirklich unser kleinstes Problem sein. Denkverbote darf es natürlich nicht geben, deshalb muss man aber noch lange nicht über alles diskutieren. Wenn am Ende eines Reformprozesses eine Namensänderung steht, warum nicht. Eine Namensänderung wird aber wohl kaum zu Reformen führen.

  • martin wehrle
    30. Juni, 2014

    Eine Namensänderung erinnert mich etwas an eine kneipe, bei der Ungeziefer im essen gefunden wurde und die nun unter neuem Namen wieder auf macht. Ist das glaubwürdig?
    Eine Marke lebt von ihrer Bekanntheit. Ein neuer Name kann das erst mal nicht leisten.
    Ich denke, dass uns die Zielgruppe abhanden gekommen ist. Man muss da aber nicht an den rechten Rand ziehen, zur AfD. Oder dahin wo die österreichischen Haider Liberalen abgedriftet sind. Letztendlich müssen die Menschen partizipieren. Da hat die FDP versagt. Steuersenkungsversprechrn ohne Steuern zu senken etc etc kann man eben nicht ewig durchziehen.
    häusle-besitizer, selbständige Handwerker oder Landwirte profitieren längst mehr von den Grünen und ihrer dezentralen, freien energieproduktion, gebäudesannierung usw. Das thema freiheit und Internet mag ich gar nicht erst ansprechen… da laufen uns Gruppierungen wie die Piraten den Rang ab.
    Man kann Ziele in den Müll schmeissen. Aber man sollte es nicht mit einer alten Marke machen.

  • Peter Neumann
    1. Juli, 2014

    Eine Namensänderung wäre nicht nur unnötig, sie wäre schädlich. Wir haben gute Inhalte, die müssen wir nur besser „verkaufen“; dies geht nicht ohne bessere Beziehungen zu den Medien. Ich meine da müssen wir ansetzen, nicht durch eine Flut von PM sondern durch persönliche Kontakte und Gespräche.

  • Ulrich Kuhn
    2. Juli, 2014

    Was soll ein Namenswechsel denn bitte bringen, wenn die Inhalte nicht stimmen!?
    Es wäre nur das Wasser auf den Mühlen der Kritiker, um den Untergang einer liberalen Partei endgültig einläuten zu können.
    Eine Organisation ist dann überflüssig, wenn die bearbeiteten Probleme/Themen gelöst sind oder die Menschen nicht mehr erreicht. Egal ob mit schöner neuer Verpackung oder mit Schleifchen daran, mittel- und langfristig zählen die Inhalte und die Menschen, die diese Inhalte transportieren sollen und wollen.
    Porsche war in den 80er mal fast am Ende. Schlechte Qualität und ein Inhalt (Design), was den potentiellen Käufer nicht mehr angesprochen hat. Wurde der Name geändert, um wieder erfolgreich zu werden??? Natürlich nicht. Es wurden nach vielen schwierigen Jahren dann endlich wieder Autos gebaut, die für die Marke/den Namen stand. Mit Formen, basierend auf dem traditionellen und erfolgreichen Grunddesign (Grundidee) und erfolgreich übertragen in die jeweilige Zeitgeist. Die Marke hat überlebt und wurde letztlich so stark, dass sie beinahe eine Volkspartei, eh ich meine natürlich eine Volks-marke, geschluckt hätte.
    Die FDP umzubenennen, mal einfach so, um damit das Image zu verbessern, ist – Entschuldigung – Schwachsinn pur.
    Vielleicht ist der Vergleich mit Porsche zur Visualisierung der Diskussion für den einen oder anderen hilfreich. Der 911er ist im 21. Jahrhundert nicht zur angekommen, sondern gefragter denn je.
    Daran sollten wir uns orientieren.
    Sonst laufen nicht nur die Wähler weg, sondern letztlich auch die Parteimitglieder.
    Ich will nicht Mitglied einer FLP, XYLP oder von sonst was werden.
    Ich bin schon Mitglied der FDP.
    Basta!

  • Kurt Wörne
    2. Juli, 2014

    Ich darf für mich in Anspruch nehmen, ein alter und erfolgreicher Fahrensmann der FDP zu sein, ich bin ein Stück weit entsetzt, wie leichtfertig hier manche meinen, dass man meint, mit dem Ändern der Verpackung wird alles wieder gut, nichts würde damit gut werden. Hätten diese Personen welche heute über eine Namensänderung diskutieren, sich 2009 nach dem katastrophalen Versagen bei den damaligen Koalitionsverhand- lungen sich entsprechend eingebracht und engagiert, (ich als einzelner hatte damals mit mehreren Mails an die FDP-Führung protestiert) wahrscheinlich hätte die damalige FDP-Führung bei einer Vielzahl von Protesten, reagiert, aber nein, man hat geschwiegen, man sonnte sich im damaligen Wahlergebnis, man war Mitläufer. Westerwelle & Co. haben die FDP damals leichtfertig an die Wand gefahren, sie hatten 2009 richtigerweise den eigentlichen Markenkern der FDP beworben, „vernünftige wirtschaftliche Ziele proklamiert“, damit hatte man damals viele Wähler über das eigentliche FDP-Potential hinaus erreicht. Das alles wurde dann leichtfertig verspielt, nach dem Wahlsieg ging es nur noch um Pöstchen und Posten. Dies hat dann der Wähler zurecht dieser Partei verübelt.

    Also, nicht die Verpackung ändern ist angesagt, sondern „Glaubwürdigkeit sowohl bei den Inhalten als auch bei den Personen wieder herstellen“! Ganz einfach mal darüber nachdenken, welche Wähler es 2009 waren, die der FDP zum damaligen Erfolg verholfen haben, es waren bürgerliche, mittelständische Wähler, hier liegt das Potential der FDP. Wenn sich die FDP dieses Potentials nicht besinnt, wird ihr Weg in die Bedeutunslosigkeit weiter gehen. Ich selbst würde dies außerordentlich bedauern, da ich gerade nach diesen Monaten der Großen Koalition mehr denn je überzeugt bin, dass eine „qualitativ denkende und handelnde FDP“ mehr denn je notwendig ist. Eine FDP welche eintritt für eine Politik die der Bürger versteht, eine FDP welche sich engagiert für eine Politik welche von Wirtschaft, den vielen arbeitenden Menschen und den Unternehmen verstanden wird.

    Dies ist die eigentliche große Aufgabe der FDP und nicht nach neuen Verpackungsschleifchen Ausschau halten, überzeugen mit Glaubwürdigkeit und Inhalten, das ist angesagt, wenn die FDP an diesen Aufgaben arbeitet, dann wird sie auch wieder ausreichend Wähler finden.

  • Christl Gräber
    3. Juli, 2014

    Die FDP braucht keinen neuen Namen ,-sondern Frauen und Männer die eine liberale Einstellung haben und vorallen ein Rückrat haben,Menschen die den Leuten zuhören,auf der Straße — ihre Sorgen Ernst nimmt und Lösungen anbietet,Bürger die sich angagieren in allen Bereichen vor allem im sozialen Umfeld,am besten wäre es man würde sich selbst einbringen,Projekte mit entwickeln und umsetzen–statt an seine politische Karriere zu denken !!!!!!! In dieser Partei gab es so tolle Persönlichkeiten,auf die wir stolz sein können,und deshalb hat es die FDP verdient—
    daß wir weiter nach vorne schauen und unseren jungen Leuten etwas zutrauen,—packen wir es an,holen wir uns Hilfe von Leuten die auch mal querdenken,und hören endlich auf uns zu streiten und uns gegenseitig, Unfähigkeit vorzuwerfen.Ich freue mich auf eine „Neue FDP „

  • Gunnar Sturm
    6. Juli, 2014

    Danke für das Statement, einige Punkte möchte ich gerne unterstreichen, andere weitreichend ergänzen. Um den Bogen aufzuspannenm ohne ganz so viel schreiben möchte, führe ich zwei Facebook Gruppen an, in welchen ich aktiv bin:
    https://www.facebook.com/groups/one.eu.gov.dem/ und etwas conträr dazu
    https://www.facebook.com/groups/africaforafrican/

  • Kleinmann
    6. Juli, 2014

    volle Zustimmung zu diesem Artikel !

  • Martin Leins
    7. Juli, 2014

    Sehr geehrter Herr Sturm, zuerst einmal einen ganz herzlichen Dank an Sie. Mit Ihrem Link zu facebook haben Sie vorbildlich gezeigt, wie man Ausgrenzung ganz einfach üben kann.
    Ein europäischer Lebensraum setzt voraus, dass man vor allem mit Informationen keine Ausgrenzung schafft. Wir in Deutschland können kein französisches Staatsfernsehen empfangen, weder über Schüssel noch Kabel, noch terrestrisch. Die Franzosen können das deutsche Fernsehen nur über Schüssel und extra Investition in einen zusätzlichen Receiver empfangen. Sat-Schüsseln sind aber in Straßburg zum Beispiel inzwischen tabu.
    Ein ähnliches Spiel treiben die Österreicher. Das staatliche Fernsehen dort können nur österreichische Staatsbürger (auch diejenigen im Exilbereich der Sattelitenausstrahlung) empfangen.
    Wie sollen wir denn so wissen, wie unsere Mitbürger in der EU denken?
    Und in der Schweiz ist das Kabelfernsehen und damit die Kontrolle, was die Bürger anschauen dürfen, schon lange Standard.
    Und unsere Tageszeitungen können schon überhaupt nicht den Anforderungen entsprechen, ihre Leser über die Vorgänge und Aktualitäten im Nachbarland zu informieren.
    Die jetzt neu angefachte Diskussion um eine generelle Straßenbenutzungsgebühr ist ebenso eine Vorgehensweise, die den europäischen Lebensraum in Kleinbiotope nachhaltig zerstückelt. Und es ist eigentlich müßig, die seit langem bestens bekannten und stichhaltigen Argumente dagegen wieder neu aufzuzählen. Aber, wer lange quengelt kommt doch ans Ziel (Kindergartenweisheit).
    „Divide et impera!“ ist offensichtlich so aktuell wie noch nie.

  • Gunnar Sturm
    7. Juli, 2014

    Sehr geehrter Herr Leins,

    zu den Themen Ihrers Beitrages bin ich ganz Ihrer Meinung. Nur um den Anwurf „…wie man Ausgrenzung…üben kann“ zu verstehen, habe ich einen Moment gebraucht und bitte zu entschuldigen. Mit der Anführung der beiden FB-Guppen wollte ich nur meine Ansicht aufzeigen: Europa und Afrika ergänzen sich hervorragend, wenn in Afrika nicht mehr einfach nationalstaatliche Interessen durchgesetzt werden, sondern ein einiges Europa faire, koopertive Angebote an Afrika richtet, sehe ganz neue Chancen.

  • Martin Leins
    7. Juli, 2014

    Eine europäische Steuer ist dringend erforderlich, nicht nur aus den rein monetären Gründen.
    Es ist uns allen klar, dass in Straßburg und Brüssel Kosten produziert werden und irgendjemand dafür aufkommt. Ab und an hört man von Auseinandersetzungen darüber, wie diese Kosten verteilt werden, und für uns einzelne fehlt das Gefühl dafür, ob dieser Europa-Apparat teuer ist oder preiswert.
    Was nichts kostet, ist nichts wert. Und diese Arbeit scheint mich nichts zu kosten, zumindest sehe ich in meiner Steuererklärung keinen Posten Europa-Steuer. Ich scheine also kein Geldgeber für dieses Europa zu sein, dagegen für den Aufbau Ost.
    Und wenn ich also nichts bezahle, woher sollte ich den Mut begründen, Wünsche und Ansprüche an diese Europa-Politiker zu stellen?

  • Martin Leins
    7. Juli, 2014

    Eine europäische Sprache, die auch jeder wirklich beherrscht, kann nur zusätzlich zur eigenen Mundart verbindlich werden. Man muss aber bedenken, dass das Sprachgefühl einen großen Erfahrungshorizont voraussetzt. Denken man doch einfach an unsere Gesetzestexte oder Gerichtsurteile oder Anweisungen von Juristen (Hier müsste Winkeladvokat stehen, denn ich meine hier bewusst jemanden, der ganz genau etwas anderes ausdrücken will, als auf dem Papier zu lesen ist.) oder Produktauslobungen unserer Werbeleute.
    Wie oft stellen wir fest, dass Übersetzungen schlecht, weil irreführend sind?
    Ein ganz aktuelles Beispiel dazu. Gehen Sie auf http://www.trombonestrasbourg2014.com/wp/sedeplacerastrasbourg_de/. Dort wird für die Anreise der Begriff „Zugriff“ und für den Aufenthalt in Straßburg der Begriff „Umzug“ verwendet.
    Natürlich ergibt sich aus dem Zusammenhang der richtige Begriff, aber verwunderlich ist es schon.
    Ansonsten ist den Veranstaltern und an der Durchführung beteiligten größter Respekt zu zollen. Dieses Event war einfach toll.
    Sprach- und Verständnisschwierigkeiten sind nun einmal unangenehm bis gefährlich.
    Und Sprache verbindet Menschen.

    Und neben bei noch ein anderes Wunder.
    Auf den Honiggläsern, die nicht aus dem Bereich der heimischen Kleinimker stammen, steht als Herkunftsgebiet „Aus Ländern der EU und Nicht-EU“. Und diesen Text finde ich auch auf französischen Honiggläsern entsprechend. Hat hier jemand bei der Mengenlehre geschlafen?

  • Trutz-Ulrich Stephani
    7. Juli, 2014

    In punkto Verfassung und Subsidiarität hat Europa großen Entwicklungsbedarf, die US-Verfassung kann als Vorbild dienen. Europa sollte zu einer eigenständigen Macht werden, die unter einem Dach unsere außen- und sicherheitspolitischen Interessen wirkungsvoll vertritt.

    Anders als in den USA haben die Völker Europas ein wesentlich größeres Eigenleben und eine lange eigene Geschichte und Kultur. Dies sollte eine europäische Verfassung berücksichtigen, bewahren und pflegen.

    Die Finanzpolitik der EU bedarf dringend einer tiefgreifenden Analyse und daraus folgend einer Neugestaltung.

    Europa ist seit den römischen Verträgen immer wieder vor dem Scheitern gestanden, und hat sich dann doch stetig weiterentwickelt. Das wird auch in den kommenden Jahrzehnten so bleiben.

  • Emalie
    8. Juli, 2014

    Diesen Text habe ich auf der Seite der Wagenburgler gefunden:

    http://sandimgetriebe.noblogs.org/post/2014/06/12/redebeitrag-zur-rolle-der-stadt-2/

  • Martin Leins
    8. Juli, 2014

    Für unsere Freunde in Europa sollte es doch keine Schwierigkeit bedeuten, sich auf eine gemeinsame Position zu bekennen bezüglich den Grundrechten des Menschen, der Freiheit des Menschen und die Gleichwertigkeit der Menschen untereinander sowie auch das Verhältnis zu Tieren, Pflanzen und Umwelt, dies festzulegen und in einer Europäischen Verfassung festzuschreiben. Und in der Folge müsste zu dieser Legislative auch eine Jurisdiktion und eine Exekutive installiert werden, um die Beachtung dieser Verfassungs-Gesetze sicherzustellen.
    Wie sehr sich jedoch die Ebenen darunter schwer tun, übergeordnete Gesetze und Regelungen zu beachten und in Ihren Vorschriften umzusetzen, kann man auf vielfältige Art und Weise beobachten.
    Da gibt es zum Beispiel im einem Ort eine Usance, dass das Gehwegparken toleriert wird, sofern ein Durchgang von 1,60 Metern auf dem Gehweg noch frei passierbar ist. Da man sich aber dieser Abweichung zur StVO bewusst ist, wird diese Toleranzregel nicht in einer selbstverpflichtenden Form erklärt.
    Da werden im Bereich Schule Weisungen herausgegeben, die ggf. nirgends dokumentiert werden und vor allem nicht öffentlich zugänglich sind. Beispiel http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/schueler-klagt-erfolgreich-gegen-schlechte-abiturnote–81823224.html
    Verbunden mit einer Europäischen Verfassung sollten die übrigen Gesetze und Vorschriften auf allen Ebenen komprimiert und damit überschaubar werden. Das heißt, regionale Alleingänge reduzieren, Redundanzen erkennen und abschaffen, Vereinheitlichung.
    Es sind klare Gliederungen zu schaffen wie „Aufgabe = Kompetenz = Verantwortung“. Und nicht das eine ohne das andere, also „Aufgabe = Verantwortung“, das ist gegen jedes Grundrecht.

  • Martin Leins
    8. Juli, 2014

    Jetzt mit Korrektur. Der Fehlerteufel macht auch bei mir nicht halt:
    Eine europäische Verfassung: Es muss einen neuen Anlauf für eine gemeinsame Verfassung geben. Um nicht in nationalstaatliche Mechanismen zu verfallen und um nicht Opfer von temporären, beispielsweise durch laufende Wahlkämpfe bedingte, Partikularinteressen zu werden, muss es dafür ein europäisches Referendum geben, in dem alle Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig und europaweit abstimmen.

    Für unsere Freunde in Europa sollte es doch keine Schwierigkeit bedeuten, sich auf eine gemeinsame Position zu bekennen bezüglich den Grundrechten des Menschen, der Freiheit des Menschen und die Gleichwertigkeit der Menschen untereinander sowie auch das Verhältnis zu Tieren, Pflanzen und Umwelt, dies festzulegen und in einer Europäischen Verfassung festzuschreiben. Und in der Folge müsste zu dieser Legislative auch eine Jurisdiktion und eine Exekutive installiert werden, um die Beachtung dieser Verfassungs-Gesetze sicherzustellen.
    Wie sehr sich jedoch die Ebenen darunter schwer tun, übergeordnete Gesetze und Regelungen zu beachten und in Ihren Vorschriften umzusetzen, kann man auf vielfältige Art und Weise beobachten.
    Da gibt es zum Beispiel im einem Ort eine Usance, dass das Gehwegparken toleriert wird, sofern ein Durchgang von 1,20 Metern (korrigiert) auf dem Gehweg noch frei passierbar ist. Da man sich aber dieser Abweichung zur StVO bewusst ist, wird diese Toleranzregel nicht in einer selbstverpflichtenden Form erklärt.
    Da werden im Bereich Schule Weisungen herausgegeben, die ggf. nirgends dokumentiert werden und vor allem nicht öffentlich zugänglich sind. Beispiel „Für die Richter kann eine interne Arbeitsanweisung nicht die Abiturverordnung des Landes abändern.“ Quelle: http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/schueler-klagt-erfolgreich-gegen-schlechte-abiturnote–81823224.html
    Verbunden mit einer Europäischen Verfassung sollten die übrigen Gesetze und Vorschriften auf allen Ebenen komprimiert und damit überschaubar werden. Das heißt, regionale Alleingänge reduzieren, Redundanzen erkennen und abschaffen, Vereinheitlichung.
    Es sind klare Gliederungen zu schaffen wie „Aufgabe = Kompetenz = Verantwortung“. Und nicht das eine ohne das andere, also „Aufgabe = Verantwortung“, das ist gegen jedes Grundrecht.

  • Martin Leins
    9. Juli, 2014

    Was geht mich unsere Europäische Gemeinschaft an? Bin ich selbst tatsächlich ein Mitglied in dieser Europäischen Gemeinschaft? Ja, ich durfte wählen und kann eigentlich nicht sagen, ob ich die richtige Liste ausgewählt habe. Werden jetzt meine Interessen wirklich vertreten?
    Meine Interessen sind doch zum Beispiel, dass ich überall in Europa mit dem Auto hinfahren kann, ohne irgendwo eine Straßenbenutzungsgebühr zu bezahlen, von der ich einen konkreten tieferen Sinn nicht begreifen kann. Die Benutzung eines riesigen Tunnels oder einer gigantischen Brücke, die mir erheblich viel Zeit und Sprit ersparen, ist mir verständlich. Aber für die Landstraße von Ahausen nach Bhausen? Oder von Aville nach Bville? Und dabei würde es mich doch interessieren, wie werden die Straßen, also deren Bau und Unterhaltung, in unseren Nachbarländern finanziert? Wie wird dort die Kfz-Steuer auf Fahrzeughalter bzw. Spritpreis umgelegt? Wieso kostet dort der Sprit an der Tankstelle weniger als bei uns? Oder wie wird dort versucht, den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene umzulenken?
    Oder es interessiert mich auch, wie die Ausbildungswege bei unseren Freunden aufgebaut sind. Welche Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind wie vergleichbar? Und welche Allgemeinbildung ist damit verbunden? Können unsere Kinder tatsächlich überall in Europa studieren?
    Oder wie wird der Neubau von Atomkraftwerken subventioniert? Beziehungsweise, wie wird die Durchleitung von grünem Strom aus dem sonnigen Süden in den windreichen Norden verhindert?
    Und, dies darf auch nicht fehlen, wie steht es mit der Hundesteuer in Europa?

    Herr Fiek gibt uns allen mit seinem Block eine große Hausaufgabe, über eigentlich ganz einfach scheinende Themen nachzudenken.
    Natürlich, alle wissen so weit Bescheid, die Statements sind bekannt.
    Aber, erstens, diese Statements sind mit Leben zu füllen.
    Zweitens, es fehlt uns an einem Visionär. An einem, der sich heute und jetzt erneut hinsetzt und das Europa des Jahres 2030 beschreibt, wie wir dann leben, wie wir dann arbeiten und alt werden, wie wir unsere Familien und Kinder haben. Ganz einfach, das alltägliche Leben des Einzelnen im Europa des Jahres 2030 beschreiben.
    Stehen dann unsere Automobilfabriken in Skandinavien bei den Eisenrohstoffen und Atommeilern (Klimaanlagen müssen dort nicht kühlen), unsere Senioren residieren an den Küsten des Mittelmeers und unsere Schulen und Universitäten verteilen sich auf den Bereich Paris/Toulouse bis Warschau und Budapest. Auf Berlin werden alle Entbindungen konzentriert und in Mannheim alle Krebserkrankungen behandelt. Und unsere Politiker suchen sich ihren Arbeitsplatz in den Schweizer Bergen, um sich in Ruhe und behütet wirklich voll auf ihre Arbeit konzentrieren zu können und nicht alles mit ansehen zu müssen.
    So einfach ist es nicht. Es braucht eine Vision, die dem Einzelnen das zukünftige Europa zum Anfassen nahe bringt und auch zeigt, dass unsere Volksvertreter in diesem Europa 2030 als bodenständige Einzelindividuen einer von uns sein wird, der sich noch auskennt, wie man an der Tankstelle tankt oder sein Obst und Gemüse im Supermarkt kauft. Gigantomanie und Größenwahnsinn haben uns alle schon einmal ins Verderben geführt, erst wieder vor fast 100 Jahren. Deshalb ist es wichtig, dass eine europäische Vision von Europa 2030 aufgezeigt wird, um Ängste und Vorbehalte abzubauen.

    Und, wir müssen heute bereits aufgeschlossen und willig sein, von unseren Freunden, auch in kleinen Dingen, zu lernen und Gutes zu übernehmen.

  • Richard Brüning
    9. Juli, 2014

    Das Problem der FDP ist schon sehr alt. Bin Mitglied seit über 40 Jahren.
    Was ist FDP in einem Satz ?
    CDU Schwarz – Wirtschaftskompetenz, konservativ, Klüngelverein
    SPD Rot – Gewerkschaften, Umverteilung, Gerechtigkeit, wer nicht arbeiten will soll trotzdem gut leben usw.
    Grüne – Grün – Umwelt in allen Belangen
    Linke – Rot – für die Armen und Bedürftigen, nehmt denen die Haben und gebt denen die nichts haben
    Gelb – Wischiwaschi, schwer zu verstehende Formulierungen, langatmig, nicht nahe am Volk, nur für Geldhaie usw.
    Es braucht einen neuen kurzen Slogan, eine prägnante Idee die jeder verstehen kann, sonst geht die Sache unter.

  • T. Brugger
    12. Juli, 2014

    Wie schon weiter oben geschrieben, klemmts m.E im Kleinen.
    Europa soll/will als Staat wachsen, aber Wachstum braucht auch Zeit. Rom brauchte vielleicht nur Tage, die USA z.B. aber schon Jahrzehnte und die auch noch mit Kriegen, der nahe Osten ist noch (äußerst blutig) dran und wird es immer bleiben…
    Ein Zeitfenster bis 2030, in dem das große Ganze (Europa) erreicht werden soll, erscheint mir viel zu gering, eher glaube ich da an 60er bis 70er Jahre.
    Nun mag das aber für einige „Macht“-Politiker aus biologischen Gründen uninteressant werden, und sie blähen Europa künstlich weiter auf, es erinnert mich an einen Luftballon…
    Hier ist m. E der Ansatz: Strukturen muss man wachsen lassen, genügend Freiheiten und -räume geben, eher weniger Klein-Klein in mancherlei Vorschriften und Gesetzgebung auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt, besser den Markt selbst entscheiden lassen.

    In China werden ganze Städte in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft, nur, sie sind leer, die Menschen fehlen, erst nach und nach bevölkern sich diese Städte.

    Die deutsche Wiedervereinigung dauert an, seit 25 Jahren. Es ist nicht zu leugnen, daß inzwischen viel passiert ist, aber sind wir schon „fertig“?

    Der Euro ist seit 1999 offiziell (anfangs noch als Buchwährung), viel zu schnell wurde die Sache durchgepeitscht und vergrößert und vergrößert und vergrößert…

    Von der unseligen Energiewende will ich erst gar nicht anfangen, sogar ein Hr. Gabriel von der SPD fängt an zurück zurudern, und gibt klammheimlich die vielgescholtene Klientelpolitik zu.

    Ordentliche, gut durchdachte, große Würfe sollten den Liberalismus und Libertarismus nach vorne bringen. Mit dem Wind sich drehen, ist nicht schwer, zum Winde werden, dagegen sehr…

    Freiheitliche Grüße

  • pbaumi
    25. Juli, 2014

    Danke, Sascha. Ich habe mich als Externer bewußt zurückgehalten. Genau das dachte ich heute Morgen auch. Eigentlich müsste man mal ein basisdemokratisches liberales SUPER-PAC gründen, das (für bestimmte Projekte) die Ausgabensteuerung übernimmt. Die generelle Problematik beschränkt sich nämlich nicht auf BW oder nur auf die Partei.

  • Frank Drewello
    25. Juli, 2014

    Auch bei allen anderen Sparbemühungen im In- und Ausland wird es immer alte Zöpfe und heilige Kühe geben. Abschneiden!
    Zeichen setzen, Beispiel geben!
    Für alle Ausgaben gibt es immer eine gute Begründung. Trotzdem würde ein ehrenwerter und vernünftiger Kaufmann nicht an grossen Ausgaben festhalten, wenn Umsatz und Gewinn gerade weg gebrochen ist.

    • Manfred Portmann
      28. Juli, 2014

      Super Kommentar Frank !!

  • NvGayling
    25. Juli, 2014

    Mutig! Richtig! Aber auch auf Bezirks- und Kreisebene NEUE, MUTIGE, JUNGE , UNVERBRAUCHTE LEUTE, DIE WIEDER MAL BEGEISTERT WERDEN SOLLTEN VON DEN „FREIBURGER THESEN“ UND DEM DAMALIGEN AUFBRUCH ZU EINER SOZIALLIBERALEN KOALITION IN BONN; es WÜRDE, es könnte die Stunde der Julis sein?!?!

  • Martin Weber
    25. Juli, 2014

    Zunächst ist es für mich kein Widerspruch an der Tradition festzuhalten und dabei auf das Geld zu schauen. Es müsste nach einer Alternative, was die Räumlichkeit angeht, gesucht werden – es muss nicht die Staatsoper sein!
    Jedoch: Insgesamt bin ich dafür, die aktuelle Diskussion zu nutzen, um die Kundgebung aufzugeben. Mein Vorschlag: Ein jährlicher landesweiter Aktionstag aller Orts- und/oder Kreisverbände unter dem Motto „Liberales Baden-Württemberg“, z.B. an einem festgelegten Samstag im Frühling oder Frühsommer. Der Aktionstag könnte durchaus auf die ganze Republik ausgeweitet werden.
    Ich hatte mehrfach vorgetragen, dass ich nicht mit dem sturen Festhalten am 05.01. als Termin für den Parteitag des Landesverbandes einverstanden bin. Die Mehrzahl der Delegierten ist ehrenamtlich für die Partei engagiert. Deshalb lehne ich Parteitage „unter der Woche“ ab, damit auch Berufstätige stressfrei teilnehmen können.

  • Nicole Kaiser
    25. Juli, 2014

    Ich finde auch: Es muss nicht die Staatsoper sein, um die Tradition vorzuführen!
    Es ist echt eine Unverschämtheit, so viel Geld zu verlangen – da sollte man den Raum wechseln. Ein Aktionstag, wie es Martin Weber vorschlagt, finde ich super!!!
    liebe Grüße

  • T. Brugger
    25. Juli, 2014

    Als kleiner Gastwirt kann ich die Entscheidung der Parteiführung FÜR die Staatsoper (lt. Badischer Zeitung) in keinster Weise nachvollziehen. Die Begründung für die exorbitante Mieterhöhung als Spielausfall-Ersatz zu titulieren ist bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar, jedoch muss ich mich schon fragen, welches Parteibuch der Zuständige der Staatsoper hat. Rot? Grün? Dunkelrot? Mir kommt es nämlich so vor, als ob man hier die FDP absägen will. Wie auch immer hat diese Angelegenheit ein starkes „G´schmäckle“ für mich. Umso mehr muss das publik gemacht werden. Ein Leitkommentar in der Stuttgarter Zeitung mindestens, besser noch ebensolcher in einer überregionalen Tageszeitung.
    Natürlich wäre das auch für die FDP gut, „im Gespräch bleiben“ nenne ich das…
    Übrigens habe ich mein SKY-Abo auch gekündigt. Preiserhöhungen von rund 100% im letzten Jahr, und nochmal ca. 50% in diesem Jahr… man muss ja nicht alles mitmachen, wie z.B. auch die Stuttgarter Staatsoper.

    Herzliche Liberale grüße

  • R. Lutz
    25. Juli, 2014

    Ein unvergleichlicher Rahmen: das Dreikönigstreffen der FDP lebt nicht nur von mehr oder weniger starken Rednern, sondern auch vom Flair des Staatstheaters.

    hier:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.dreikoenigskundgebung-in-stuttgart-fdp-laesst-sich-nicht-aus-der-oper-vertreiben.36f91444-c01b-41d0-b9f0-c25bd448b803.html

    … es geht schon um Flair.

    Ein neues Programm spricht mich eher an.

    mfg
    rlz

  • Martin
    26. Juli, 2014

    Ob 20 Sekunden in den Nachrichten 45.000 Euro wert sind? Ja. Aber nur wenn was rüber gebracht wird. Es wäre eine schöne Guerllia-Werbeplattform. Aber nicht wenn darüber berichtet wird, dass Oma Müller ihren 70. Geburtstag feierte. Wenn schon der Reporter kommt, dann sollte es Oma auch ein bisschen krachen lassen 😉
    Ich sag (als alter Online-Werbefuzzi) immer: Geld für Werbung, egal wie viel, ist eigentlich scheißegal – wenn’s was bringt! Wenn’s nix bringt, dann ist geschenkt eigentlich schon zu teuer.
    Liebe Grüße

  • Martin Leins
    26. Juli, 2014

    Ja, auch für dieses Thema sollte es eine Rückmeldung von der Basis an die Spitze geben.
    PR ist wichtig, nur wer klappert, fällt auf. Auch die Botschaft von der Parteispitze an die Mitglieder ist wichtig, auch zu zeigen, wie sie sich darstellen, auf der Bühne. Wie können sie reden oder eben (hoffentlich nicht) nur stagsen. Nicht jeder ist für diese Position im Rampenlicht geschaffen.
    Aber diese neue Preisstellung für die Räumlichkeiten in Stuttgart passt nicht mehr ins Bild für eine Partei, die die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung signalisieren möchte.
    Ich selbst bin begeisterter Anhänger des medienwirksamen Starkbierfassanstichs auf dem Nockherberg. Es gelingt dabei auf einzigartige Weise den Bürgern die aktuellen politischen Themen und auch die Unzulänglichkeiten der Regierenden samt der Opposition „ans Volk“ zu bringen.
    Politiker werden zu Menschen und komplizierte Themen zu einfachen Streitpunkten.
    Mit diesem einzigartigen Kabarett wird dem Wahlbürger in kompakter Form die Aufklärung zur politischen Landschaft geboten, die ihn tatsächlich „wahlmündig“ machen kann.
    So etwas würde ich mir für Baden-Württemberg auch wünschen.
    Liberales Gedankengut hat gerne das Problem, dass, wenn es sachlich vorgebracht wird, nur auf Desinteresse oder Ablehnung stößt. Wird es dagegen in Humor verpackt, fühlt sich eine viel größere Zielgruppe angesprochen und man wird noch lange Zeit, wenn auch schmunzelnd, darüber mit einer bestimmten Grundstimmung sich daran erinnern.
    Ich bin schon heute gespannt drüber, wie viele politische Geisterfahrer es beim nächsten Nockherberg geben wird. Ich bin mir sicher, da werden neben Herrn Dobrindt noch andere „Falschfahrer“ ausgemacht werden.
    Es ist sowohl ein sogenanntes Drei-Königs-Treffen an einem bundesweiten Feiertag sinnvoll, wie auch eine medienwirksame kritische Auseinandersetzung mit der Politik und der eigenen Partei und ihren Köpfen nötig.
    Und uneigennützig wie man sein sollte, so schlage ich hier als Veranstaltungsort die Stadthalle in Lahr vor. Lahr ist die Stadt der Landesgartenschau 1918 und sollte so eine Veranstaltung schultern können. Durch die Nähe zu Rust ist die Infrastruktur für die politische Prominenz sichergestellt, selbst der Papst landete auf dem Lahrer Flugplatz, als er Freiburg besuchte. Und die winterlichen Wetterbedingungen sind hier auch sehr viel angenehmer als im schlecht belüfteten Stuttgarter Kessel.
    Und sowohl Offenburg wie auch Freiburg werden sicherlich ebenfalls gerne Gastgeber für die FDP zu sein.
    Mit herzlichen liberalen Grüßen
    Martin Leins

  • Christl Gräber
    26. Juli, 2014

    Christl Gräber
    Diese Mieterhöhung für das Theater ist eine Frechheit und wenn man hier wirklich die politische Schiene spielt-sollte man ROT und GRÜN stellen und das sehr schnell,auf keinen Fall sollte man dort die Veranstaltung machen,das versteht der Bürger draußen nicht,im Gegenteil es schadet nur der FDP—unsere obere ladesliga sollte sich mal gedanken machen,neue kreative Ideen umsetzen und nicht die jungen Leute behindern—entweder – umdenken oder den Hut nehmen,das wäre die Konsequenz und zwar so schnell es geht hir um das überleben einer Partei mit großer Traduiition und nicht um den Egoismus einzelner -selbstverliebter Herren.
    Mit herzlich liberalen Grüßen Christl Gräber aus Emmendingen
    PS. den Europa-Park könnte ich mir sehr gut als Ersatz vorstellen !!!!!!!!!!!

  • Matthias Weber
    26. Juli, 2014

    Ich denke diese Sache ist etwas um die neue „Offenheit“ der FDP gegenüber Mitgliederentscheid unter Beweis zu stellen. Ich persönliche würde schon gern mitentscheiden wollen, was mit meinen Mitgliederbeiträgen passiert.
    Bei „Steuerverschwendung“ propagiert die FDP ja auch immer, dass bei Großprojekten der Bürger mitentscheiden sollte. Das müssen wir auch in diesem Fall tun. Nicht jede Tradition muss bewahrt werden, manche können und müssen auch gebrochen werden.

  • Erich W. Burrer
    27. Juli, 2014

    Wir machen uns im Ortsverein Bad Dürrheim Gedanken, wie wir die Arbeit ohne jede Hilfe vom Landesverband, ohne Sekretärinnen und ohne professionelles Marketing ehrenamtlich bewältigen sollen. Da verschlägt es einem die Sprache, wenn man liest, wie wirkungslos unser Geld investiert wird.
    (Hallen gibt es, wie die Parteifreunde erwähnen, die preiswerter sind). Wir brauchen Präsenz in der Presse, kein Staatstheater. Herzliche Grüsse Erich Burrer

  • Matthias Koesler
    28. Juli, 2014

    Politik wird nicht durch schöne Umgebung vermittelt, sondern durch Inhalte.
    Wenn dann die Mitgliedsbeiträge so verschleudert werde, nagt das an der Glaub-
    würdigkeit der FDP. Wie kann man dann Steuerverschwendung und Bürokratie
    anprangern und dann einfach das 10-fache !! für die gleiche Leistung bezahlen ?
    So geht man nicht mit Mitgliedsbeiträgen um.

  • Felix Fischer
    28. Juli, 2014

    Ich kann mich der Mehrzahl der obigen Kommentare anschließen. Eine Miete von 45.000 EUR für ein paar Stunden Staatsoper aufzuwenden steht außer Verhältnis. Wir sind es, die Basis, die jeden Euro doppelt und dreifach umdrehen müssen um einen engagierten Wahlkampf vor Ort zu machen! In letzter Zeit kamen zahlreiche undurchdachte Umfragen seitens der Bundes- und Landespartei. Man kann nicht Graswurzeldemokratie predigen und das Gegenteil machen. Statt dieser unsinnigen Umfragen fordere ich solche mit klären und erkennbaren Themen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Befragung mit dem Titel: „Wollen sie am Veranstaltungsort Stuttgarter Staatsoper für die Dreikönigskundgebung auch zum Preis von 45.000 EUR festhalten? Ja oder nein.
    Warum fand eine solche Befragung nicht statt. Konnte man das Ergebis bereits erahnen und hatte man Angst vor selbigem?

  • Thomas
    7. August, 2014

    Dem ganzen kann ich nur zustimmen. Wenn schon ein Mindestlohn, dann sollte dies auch wirklich für jeden gelten. Bei einer Ausnahme folgt gleich die nächste und am Ende ist man dann wieder am gleichen Punkt, wie jetzt auch und das kann und sollte doch nicht der Sinn einer solchen Veränderung sein.

  • Martin Leins
    13. August, 2014

    Lieber Herr Fiek,
    Vielen Dank für dieses Thema.
    Was man trennen möchte, sollte man zuerst einmal auch richtig kennen. Und ich bin trotz allem noch weit davon entfernt.
    Zunächst einmal muss die Betrachtung ausschließlich auf die Organisation „Kirche“ gelenkt werden, denn „Glaube“ ist von keiner Organisation abhängig. Dieses ist ein Kernstück des liberalen Gedankengutes. Und, um es neutral auszudrücken, das große oftmals ehrenamtliche Engagement der vielen Gläubigen wird dabei nicht ignoriert, sondern achtungsvoll anerkannt.
    Die feste Verankerung der katholischen Kirche in unserem Staat beruht auf dem Reichskonkordat von 1933, abgeschlossen zwischen Nazi-Deutschland und dem Vatikan, vermittelt durch den damaligen Nuntius Pacelli, späterer Papst Pius XII. und Namensgeber der „Rattenlinie“ zur „Rettung“ von Nazi-Verbrechern.
    In der damaligen Zeit wurden vom Vatikan insgesamt drei große Konkordate ausgehandelt, allesamt mit faschistischen Systemen, Italien-Mussolini, Spanien-Franco und Deutschland-Hitler. Mit dem Wechsel zur Demokratie war es für Italien und Spanien keine Frage, diese Konkordate aufzukündigen.
    Nur in Deutschland wird dieses „Nazi-Konkordat“ weitergelebt und das schändliche daran ist, dass wichtige Teile des Inhalts höchster Geheimhaltung unterliegen.
    Nebenbei mag man auch in Frage stellen, ob diese sogenannte Enteignung, also Verstaatlichung von Kirchengütern um 1800 heute noch als Begründung herhalten kann. Heute weiß man, dass bereits damals Besitzurkunden erfolgreich gefälscht wurden.
    Und ich habe bis heute noch nirgends einen Hinweis darauf gefunden, ob und wie das Konkordat mit der katholischen Kirche zugunsten der evangelischen Kirche ausgelegt wird.
    Der Umgang mit dem Glauben und den verschiedenen Glaubensrichtungen ist schwierig und gerade in der aktuellen Situation, da die ganze Welt einem mörderischen Treiben von Besessenen fast friedlich zuschaut – Ähnlichkeiten mit der Inquisition ab 1492 in Spanien können einem nicht entgehen (Tod oder Glaube!). Extremisten, egal in welchem Bereich, sind immer gefährlich und ein Problem für Staat und Gesellschaft.
    Die Glaubensvielfalt muss in unserer Gesellschaft integriert werden und möglich sein und dabei sind trotz allem die Grenzen des allgemeinen gesellschaftlichen Interesses zu berücksichtigen.
    Am Samstagabend sah ich bei einem Baumarkt ein junges Paar ein Herren-Fahrrad betrachtend: Er offensichtlich Muslim, Sie mit Ganzkörperschleier, also nur Sehschlitz. Welche Gedanken mögen Sie mir jetzt unterstellen? Dachte ich an die IS-Gruppe oder das Burka-Verbot in Frankreich?
    Oder, inwieweit verkommt Glaube zum Aberglaube, wenn man Windräder, Feuerwehrautos, Schiffe oder Tunnelbaustellen segnet? Dient es dazu, den Menschen eine Sinnhaftigkeit vorzugaukeln für den Fall, dass durch diese Unternehmung wieder einmal unschuldige Menschen sterben müssen?
    Jeder Mensch weiß, dass bei den Monumentalbauten wie Dome und Kathedralen, Brücken und Tunnel, Großschiffe und Flugzeuge, Autos und Eisenbahnen immer wieder Unfälle passieren und Menschen dabei ihr Leben lassen. Werden diese Opfer damit vorab mit einkalkuliert und der Ablass bereits eingeholt? Segen und Beichte ist doch eine tolle Sache.
    Am 14. August findet die Kräuterweihe statt. Diese „christliche Tradition“ wird auf einen heidnischen Brauch aus dem 9. Jahrhundert zurückgeführt. Wäre es nicht auch sinnvoll Bio-Lebensmittel zu segnen? Dann hätten auch die Christen ein entsprechendes Pendant zu „Koscher“ und „Halal“.
    Der Staat soll den Raum für die freie Religionsausübung schaffen. Er soll solche Regelungen schaffen, dass sowohl der Sonntagsgottesdienst der christlichen Kirchen möglich wird, wie auch die jüdischen Mitbürger ihren Sabbat nicht entweiht sehen, als auch unsere Muslimischen Mitbürger am Freitagabend sich in der Moschee zum Gebet treffen können. Auch gehören die rituellen Zeitabschnitte wie zum Beispiel der Ramadan im Gesetz berücksichtigt, da hierbei die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit oder Führen einer Maschine oder des Fahrzeugs eingeschränkt sein kann.
    Der Staat soll aber auch eine für alle gleichwertige Basisausbildung im Bereich der Ethik und Moral anbieten und damit als Staat aller seiner Bürger fungieren. Ethik-Unterricht für alle!
    Aktuell wird den Kindern in B.-W. bis zur 6. Klasse kein Ethik-Unterricht angeboten, obwohl von unserem Landes-Ethik-Lehrer-Vater angekündigt. Damit wird bei einem viel zu großen Anteil unserer Jugend versäumt, im Sinne unseres Gemeinwohls zu erziehen und einer Einflussnahme durch orthodoxe Gruppierungen zu entziehen.
    Eine Trennung von Staat und Organisation Kirche ist längst überfällig, Glaube gewinnt damit an Glaubwürdigkeit und „Berufung“ wird eine wirkliche Gewissensfrage.
    Und die Kirche wird gestärkt daraus hervorgehen.
    Das Thema ist äußerst schwierig und erfordert zuerst vollkommene Transparenz. Daneben ist es ganz leicht möglich, einzelne in unangemessener Weise zu demütigen – davor bin auch ich nicht gefeit und bitte im Vorhinein um Abbitte, einen Ablass.
    Für Bayern ist mir gerade dieser Artikel auf den Bildschirm gekommen.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/bayern-staatskirchenvertraege-konkordate/komplettansicht
    Erlauben Sie mir noch eine Ich-Aussage. Ich bin katholisch getauft und somit Katholik, glaube an den gütigen Gott und werde in meinen Kindern, meinen „Jewels“, weiterleben.
    Mit liberalen Grüßen
    Martin Leins

  • Martin Leins
    21. August, 2014

    Steuern und Gebühren sind unangenehm und werden wohl immer als ungerecht empfunden. Und bei der Frage nach der Gegenleistung dafür wird jetzt wohl nicht mehr nur die Hundesteuer als Missverhältnis als Beispiel dienen müssen, sondern auch der Zustand unserer Straßen.
    Und es ist wohl ein Intelligenzbeweis in se, daß eine Zweigleisigkeit bei der Erhebung der KFZ-Steuer keine höheren Verwaltungskosten generieren soll. Und das erhoffte „Mehr“ durch die „PKW-Ausländer“ wird ebenfalls durch den Verwaltungsaufwand und die neu zu schaffenden Schlupflöcher zunichte gemacht.
    Was wird bleiben? Durch das Mautsystem wird es möglich, die Kosten für durch PPP-Einheiten hergestellte Straßen auch an die PKW-Fahrer weitergeben zu können. Denn eine Erhöhung der Maut wird sich einfach und unkompliziert bewerkstelligen lassen und wird damit dann keine Frage der Politik, sondern der Privatwirtschaft. Private Public Projects sind bei den Politikern beliebt und helfen, die Schuldenbremsen zu umgehen. Die PPP-Partner machen da ihrem Ruf alle Ehre und sichern sich per Vertrag üppige Gewinne; in einer Zeit nach der Wahlperiode des verhandelnden Politikers.
    Ein interessanter Bericht zu diesem Thema wurde letzthin im Fernsehen ausgestrahlt und kann auch auf Youtube betrachtet werden:
    http://www.youtube.com/watch?v=a6rxxUN2m5Q
    Primärer Denkfehler bei dieser von der CSU vorgelegten Maut ist die fehlende Abhängigkeit vom Gebrauchsverhalten des PKW-Fahrers. Eine Maut ist ein Tarif für die Benutzung eines bestimmten Streckenabschnitts, konkret und überschaubar, von der spontanen Entscheidung des PKW-Fahrers abhängig. Vielleicht sollte die CSU sich angewöhnen, von „Vignette“ zu sprechen, dies käme ihrem Wunschdenken viel näher.
    Wünsche mit liberalem Gruß noch eine kostengünstige Heimfahrt vom Urlaub.
    Martin Leins

  • R. Lutz
    7. September, 2014

    … erst mal abwarten und nicht zu früh aufgeben. Dieses ringen für die Freiheit, im liberalen Sinn, ist nicht nur eine Parteiangelegenheit. Jede einzelne Person, die dazu steht, muss auch für sich diesen Kampf überwinden und zwar in sich selbst.

  • Gunnar Sturm
    7. September, 2014

    Danke Sascha, hab deine Anregung in mein FB Profil übernommen.

  • Rudolf Rentschler
    7. September, 2014

    Lieber Sascha,

    die geschilderten Feststellungen verdienen eine aufmerksame Beachtung.

    Die Probleme der Partei begannen jedoch nicht erst mit der Regierungszeit 2009.

    Der jetzige dramatische Einbruch hat einen langen Vorlauf.

    Dieser Vorlauf begann mit der (knappen) Ablehnung der Vorschläge der Perspektivkommission auf dem Kieler Parteitag im November 1977 (!).

    Die Versäumnisse der Vergangenheit lassen sich nicht von einem Tag zum anderen reparieren.

    Die Partei braucht nun dringend ein neues Erscheinungsbild mit neuen attraktiven programmatischen Akzenten. Die Karlsruher Freiheitsthesen von 2012 bilden einen beachtenswerten Grundstock, der in einem weiteren Prozess verbessert werden muss.

    Und wir müssen uns leiten lassen von den Werten und Erkenntnissen der Aufklärung.

  • TU Stephani
    7. September, 2014

    „Auseinandersetzung um den richtigen Weg“, „Flügelkämpfe“ – hier liegt ein Kernproblem der FDP und auch der anderen liberalen Strömungen. Wir sollten liberaler uns selbst gegenüber werden. Mit 2 Flügeln fliegt’s sich besser.

  • Martin
    7. September, 2014

    ach, ich dachte man hat sich schon zurück gezogen und gemeinsame Lösungen gefunden ;-).. Nein im Ernst….
    Zitat: „…öffentlichen Wahrnehmung stehen hier der Eindruck von Egoismus, Kaltherzigkeit, Klientelpolitik und Verantwortungslosigkeit im Vordergrund.“
    Ich glaube, dass es weniger die Klientel-Politik, die den Liberalen geschadet hat, als vielmehr die falsche Klientel. Die oberen 10.000 sind nicht die richtige Klientel. Und auch die Hotelbesitzer sind etwas zu mager….
    Ich werde irgendwie nicht müde zu erzählen, dass die Grünen z.B. unsere Klientel mit Vorteilen aus dezentraler, erneuerbarer Energie bedienen (respektive die CDU, die sich da dran gehängt hat und sich dafür nicht zu schade war). Häusebesitzer, Handwerker etc etc profitieren davon.
    Seit sich vor endloser Zeit eine FDP-Ministerin für den Datenschutz opfern lies und sich auch kein Liberaler mehr an dieses Thema gewagt. Was ist mit dem Netz??? Das Internet ist aktuell die Heimat des Liberalismus…. und wo ist die FDP, an Orten wo der gelebte Liberalismus stattfindet?
    Das sind alles dezentrale Themen. freiheitlich Themen. … Naja.

  • Doris Eichhorn
    8. September, 2014

    ich bin seit ca. einem Jahr Neumitglied im OV Lörrach. Wenn ich mich unter Freunden oder Bekannten dazu bekenne, bekomme ich nur positive Resonanz!. Der OV Lörrach wird kommissarisch geleitet vom Kreisverband. Seit Monaten versuche ich, das zu ändern, aber nichts gelingt. Man glaubt, hier herrscht Agonie…. Ihre Veröffentlichung finde ich richtig und bemerkenswert.
    mit freundlichen Grüßen
    Doris

  • Matthias Biesel,
    8. September, 2014

    Sehr geehrter Herr Fiek,

    als Freiburger Burschenschafter mit den Idealen der Französischen Revolution der denen des ersten Parlamentes in Deutschland 1848 muss ich Ihren präzise formulieren Aussagen zustimmen. Geben Sie nicht auf. Deutschland und der Mittelstand braucht eine starke FDP. Als CDU,MIT Mitglied und Mittelstandsunternehmer kämpfe ich mittlerweile auf verlorenem Posten gegen die schleichende Entmündigung, Bevormundung und Enteignung des Mittelstandes.

  • Stefan Schwamberger
    9. September, 2014

    Sehr geehrter Herr Fiek,

    danke für diese hervorragende Analyse! Ich denke, Sie beschreiben das jetzige (und [hoffentlich bald] vergangene) Dilemma sehr gut.
    Zur aktuellen Situation in den Orts- und Regionalverbänden kann ich mich nicht äußern, dazu bin ich als Parteimitglied (leider) zu passiv (still).

    Der Kommentar von Martin hat mich hier jetzt aktiv werden lassen:
    „Seit sich vor endloser Zeit eine FDP-Ministerin für den Datenschutz opfern lies und sich auch kein Liberaler mehr an dieses Thema gewagt.“

    Frau Leutheuser Schnarrenberger und ihre Entscheidung war für mich einer der Hauptgrunde in die FDP einzutreten!

    Sie sagte damals sinngemäß zum „Großen Lausangriff“: Ich akzeptiere die demokratische Entscheidung, dieses Gesetz umzusetzen. Mein Amt als Justizministerin verpflichtet mich dazu es durchzusetzen. Da ich es aber mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, trete ich von meinem Amt als Justizministerin zurück.“

    Diese Persönlichkeit hat mich damals durch ihr Verhalten sehr beeindruckt. Endlich hat jemand die Gewaltenteilung verinnerlicht (Legislative, Judikative, Executive)!

    Irgendwann hat sie sich wieder anders endschieden. Ich denke mal sie hatte gute Gründe dafür.

    Viele Grüße aus Villingen-Schwenningen,
    Euer Stefan Schwamberger

    PS.: Den Vergleich mit der schwarzen Witwe finde ich sehr passend.

  • Thomas Härringer
    28. September, 2014

    Ich bin für eine europäische Arme, fürchte allerdings, dass diese an Deutschland scheitert. Wenn Engländer und Franzosen Verantwortung in der Welt übernehmen möchten werden sie (zu Glück) nicht monatelang warten bis sich der Bundestag irgendwie dazu durchringt ein weichgespültes Mandat zu erteilen oder deutsche Soldaten aus Schlüsselpositionen abzieht. Wenn wir eine europäische Arme möchten, dann muss die Befehlsgewalt auch bei Europa und nicht bei nationalen Parlamenten liegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir es schaffen das Grundgesetz entsprechend zu ändern.

  • Alex Schindler
    28. September, 2014

    Dieser dümmste von den zahllosen degenerierten Beiträgen aus, von und mit der FDP schiebt mich über den Rand. Wie ein wahrhaft liberal eingestellter Mensch diesen widerlich antidemokratischen, antiliberalen, intransparenten, korruptionsverseuchten, privilegienverteilenden Molloch namens Europäischer „Union“ zu unterstützen vermag, ist wirklich jenseits meiner Vorstellungskraft. Aber klar, drückt dem Leviathan auch noch ’ne Sense in die Hand.
    Good Riddance, FDP, RIP. Hier komme ich, AfD … .

  • Martin Cammerer
    1. Oktober, 2014

    Aber, aber Herr Schindler, sie sind mit ihrer Ansicht doch schon längst über den Rand der Gesellschaft selbst gegangen. Ich als liberaler bin bei solchen Kommentaren froh, dass es die AfD gibt, damit die FDP wieder D I E liberale Partei, die freiheitliche Partei werden kann, die sie einst unter Walter Scheel war.
    Die Argumente von Sascha kann ich sehr gut nachvollziehen. Vieles darin scheint aus heutiger Sicht noch gewagt, aber es handelt sich um eine Zielsetzung, die durchaus erstrebenswert und erreichbar ist.

  • Alex Schindler
    5. Oktober, 2014

    Die FDP kaufte in der vergangenen Legislaturperiode mit Steuergeldern Privilegien für Zähnärzte, private Krankenversicherungen, diverse sonstige organisierte Interessen und überhaupt für jeden einzelnen FDP-Abgeordneten, welcher dem 17. Bundestag angehörte – Musste das sein?

    Als Liberaler kann man sich nur die Augen reiben, mit welcher Selbstverständlichkeit Steuergelder an ausgewählte parteinahe Interessengruppen und Günstlinge verteilt und verschwendet wurden und werden.

    Natürlich waren die Projekte nett in einem Koalitionsvertrag verpackt. Trotzdem sollte man berüchsichtigen, dass die Privilegienvergabe an Interessengruppen sowie die sonstigen ausgeteilten Partikularbegünstigungen jedwedem seriösen liberalen Prinzip eklatant zuwiderlaufen.

    Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass die Steuerzahler schon heute für die Pensionen von vollkommen inkompetenten Parteigünstlingen – und im Zweifel deren Eltern, Geschwister, Onkel, Tanten, Neffen, Nichten, Schwager und Schwägerinnen etc. – Milliarden und Abermillidarden an Steuergeldern aufbringen müssen.

    Bund, Länder und Gemeinden sollten daher ihr Augenmerk darauf richten, dass in Zukunft offene Stellen in der Verwaltung nach Befähigung und nicht nach Partei-, Landes-, Kreis-, Familien- Altersgruppen-, Geschlechts- oder Clanzugehörigkeit verteilt werden.

    Sie sollten sich darüber hinaus aus den Angelegenheiten ihrer privatwirtschaftlich organisierten Beteiligungsgesellschaften heraushalten, zumal wenn diese nur dem Wohle und dem Nutzen der Region, ihrer Vereine und Bürger entsprechen.

    Die hierdurch nicht gebundenen Ressourcen könnte man sicherlich sinnvoll den eigenentlichen staatlichen Kernaufgaben zuwenden.

  • Markus Lochmann
    10. Oktober, 2014

    Die Chinesen planen eine Verhundertfachung ihrer Atomkraft bis 2050. http://thediplomat.com/2014/10/why-china-will-go-all-in-on-nuclear-power/ Das nenne ich mutig, optimistisch und lösungsorientiert. Dagegen mutet unsere Diskussion an wie ein Dorfstammtisch der Ewiggestrigen. Das Karo wird so klein, dass man darauf kaum Schach spielen kann. Geschweige denn Bundes- oder Weltpolitik.

  • Hubert Bernauer
    11. Oktober, 2014

    Die Russen planen schwimmende Atomkraftwerke, um ihre teilweise illegitimen Ansprüche auf das Arktisschelf, das durch die Klimaerwärmung frei wird, zu nutzen, um dort Öl und Gas zu fördern und Ihre Ansprüche zu manifestieren. Wenn Herr Lochmann glaubt durch die Anwendung von Atomenergie progressiv zu sein, dann kann ich diese Haltung nicht als eine solche sehen die den Menschen Chancen schafft, sondern nur mehr Probleme. Man kann Menschen nur Chancen verschaffen auf der Basis von Greentech, die das Klima stabilisiert. Wenn nun die FDP die Nutzung von Atomkraft unterstützt, nur weil die Chinesen alle Fehler die wir machten nachahmen, wie sie uns eh alles klauen was nicht Niet und Nagelfest ist, dann wird sie nach den näcshten Reaktorunfall wieder loosen.

  • walter
    12. Oktober, 2014

    mit ihrer Meinung verlieren Sie einen der letzten FDP Sympathisanten. Zum Glück wurden Sie bicht mehr in den Stadtrat gewählt

  • Martin Diehr
    12. Oktober, 2014

    Wenn man sich auf den Wolfswinkel einigt, sollte man bzw. der Gemeinderat sich Fragen, ob die beiden Trainingsplätze wirklich notwendig sind oder ob man das Grundstück nich besser für die ebenfalls notwendige Eishalle Verwendet?

    Es hätte gleich mehrere Vorteile

    1. Die Stadt würde sich Erschliesungskosten Sparen, die in Längenloh (möglicher Eishallenstandort) mit 7-10 Mio. € angesetzt werden.

    2. Wenn die Stadt die Eishalle gleich nebendrann Mitbauen würde, dürften die Gesamtkosten niedriger sein wie wenn sie zwei Einzelprojekte an unterschiedlichen Standorten daraus macht.

    3. Der Stadtteil Mooswald bekommt neben einer weiteren Belastung (wie man im Mooswald glaubt) eine dirrekte Entlastung indem die Eishalle aus dem Quartier rausgenommen wird. Die Zustimmung für das Projekt dürfte vor Ort höher sein.

    Ich fordere den Gemeinderat auf, diese Option ernsthaft Prüfen zulassen und die Verwaltung zu hinterfragen. Zwei Trainingsplätze am Flugplatz sind kein Wettbewerbsvorteil. Das gibt es auch nicht in München, Hoffenheim etc. Der SC war schon immer an mehreren Standorten und an der Schwarzwaldstraße ist einne weitere Sportnutzung auch nicht unerwünscht. Für die Stadt würde die Doppellösung auch viel Geld einsparen und Probleme Lösen.

    Herr Fiege. Setzen sie sich mit anderen Parteien zusammen (u.a FW) und hinterfragen sie die Verwaltung. Für eine gemeinsame Lösung, für den Sport!!! Vielen Dank.

  • Christoph Maschowski
    12. Oktober, 2014

    @ walter: so feige ein anonymer Kommentar, so unqualifiziert…

  • Kristian Raue
    13. Oktober, 2014

    Der Grundstückswert muss mindestens mit dem qm Preis angesetzt werden, der auch von Grundstückskäufern im neuen Gewerbegebiet Haid bezahlt wird.

  • Maurer
    13. Oktober, 2014

    Jeder „Häuslebauer“ bezahlt seine Infrastruktur selbst Erschließungskosten. Warum übernimmt die Stadt Freiburg für den SC diese Kosten?

  • Joachim Raidl
    13. Oktober, 2014

    Wenigstens eine ehrliche objektive Stimme., frei von finanziellen, kommunalen , fußballeuphorischen Interessen. Es ist wirklich unglaublich und beschämend für unsere Demokratie, wie Einzelinteressen (zB.neue Bebauungen Sternhof, Westarkaden auch Verdichtungen im Stadtgebiet wie zB. Baustelle Disch am Vogelbach ,Mooswald) von der Stadtverwaltung mit allen Mittel gegen die Bevölkerung fahrlässig durchgewunken und sogar noch mit hohen Summen bezuschusst werden. Bauträger mit hohem Einfluß bei der Verwaltungsspitze haben überall die Nase vorn. Selbst die amtlichen Veröffentlichungen und natürlich die der Stadtverwaltung nach dem Munde redende Badische Zeitung verbreiten ungeprüft Faktern und Daten, die von vornherein die Bevölkerung possitiv hinsichtlich Neubau des Fußballstadions stimmen sollen. . Wem soll man da noch Glauben schenken?
    Grundstückkäufer in Freiburg zahlen überhöhte Preise (ZB. Gutleutmatten, Mooswaldsiedlung ) an die Stadt. Diese überlässt wertvolles Bauland kostenlos einem
    wirtschaftlich gut dastehenden Verein zur kostenlosen Nutzung. Wo bleibt da die Gleichheit vor dem Gesetz? Das Ko Argument der Befürworter des Stadionneubaues „Wenn das Stadion nicht gebaut wird, geht der SC Freiburg unter“ wird schon alleine durch langjährige Nutzung des bestehenden Stadions widerlegt. Dort spielen sie immer hin schon einige Jahre erfolgreich. Eher die Hybris der Stadtverwaltung zusammen mit dem Verein führen zum Untergang des SCs.

  • Dietrich Voelker
    13. Oktober, 2014

    Herr Fiek, vielen Dank fuer diese Klarstellungen. Gleichwohl sehe ich zunaechst eine weitaus hoehere Belastung der Stadt. Naemlich mit den kompletten Baukosten zuzueglich Baukostensteigerungen, zuzueglich Altlastenbeseitigung, abzueglich der stillen Einlage des SC. Ein „Return on Investment“ ist wohl erst mit Fertigstellung 2019 anzunehmen, denn wohl erst danach wird der SC als Nutzer dann auch Pachtzahlungen leisten, sofern er (was zu wuenschen waere) in einer der ersten beiden Ligen dann noch spielt.

    • Michael Hornung
      13. Oktober, 2014

      Herr Voelker, da haben sie den Ausdruck „Return of Investment“ (RoI) etwas falsch verstanden. Der RoI beginnt erst nachdem alle Investitionen inkl. der Für die Investition benötigten Zinsen abgezahlt worden sind, d.h. wenn durch die Investition wirklich Gewinn erzielt werden kann. Selbst wenn die Zinsen vernachlässigt werden und der SC jährlich 1 Mio€ Pacht bezahlt dauert bei den von der Stadt vorgestellten Zahlen 38 Jahre bevor Geld zurück fließt (RoI). Dann ist das Stadion aber bestimmt wieder Renovierungsbedürftig… Aus Investorensicht ist das ein absolut schlechtes Geschäft.

    • Dietrich Voelker
      14. Oktober, 2014

      Herr Hornung, Sie haben Recht. Das ganze wird somit nur noch trauriger!
      Ich haette wahrlich nur von Zahlungen schreiben duerfen. Schlimm bleibt es allemal.

  • Harald Kappus
    13. Oktober, 2014

    Nettes Zahlenspiel. Derzeit werden die Baukosten für das Stadion auf 110 Mio EUR geschätzt. Wohlweislich geschätzt!!! Wir alle wissen doch, was aus den Schätzungen wird (siehe Stuttgart 21 usw.). Und wie Her Raue schon anklingen läßt. Auch der Grundstückswert muss mit in die Kosten einbezogen werden. Insofern wird es nie und nimmer bei den 110 Mio EUR bleiben. Der SC legt 15 MIO EUR vor, dies steht wohl fest, bedeutet jedoch gleichzeitig, dass bei einer zu erwartenden Baukostenerhöhung letztendlich die Stadt Freiburg in die Pflicht genommen werden dürfte (wenn auch über irgenwelche Konstrukte wie Beitreibergesellschaften o.ä.). Auch ist für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, warum der Steuerzahler (hier insbesondere der Freiburger) für einen Profi-Fußballverein, bei dem Millionen von EUR verdient und ausgegeben werden, aufkommen soll. Und bitte nicht mit irgendwelchen wirtschaftlichen Vorteilen argumentieren. Auch die Polizeieinsätze, die für die Spiele notwendig sind, kosten den Steuerzahlern nicht wenig Geld (wenn auch aus einer anderen Kasse). Diese Summen, welche die Stadt Freiburg hier investieren will, könnten sicherlich an anderer Stelle gut gebraucht werden.

  • Kerstin Langosch
    13. Oktober, 2014

    Ich empfehle die Sendung „Monitor“ vom 11.9.14: Profi-Fußball in Deutschland: Steuermillionen für Profitunternehmen“
    „http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Profifußball-in-Deutschland-Steuermilli/Das-Erste/Video?documentId=23437784&bcastId=438224

  • Martin Diehr
    13. Oktober, 2014

    Was auch noch eine Interessante Fragestellung ist….wieviel Landeszuschüsse wurden an der Schwarzwaldstraße in den letzten 20 Jahren Verbaut?? Wenn man schon den gewährten Zuschuss vom KSC als Maßstab für eigen Ansprüche Heranzieht, dann sollte man auch einmal vergleichen wieviele Mio. in den letzten 20 Jahren in Karlsruhe geflossen sind und wieviele Millionen das Land am Umbau an der Schwarzwaldstraße bezuschusst hat???

    Nach Angaben des SC wurde immer im Drittelmix gebaut. Eine Frage die der Gemeinderat im November ebenfalls zustellen hat (wenn es um Ehrlichkeit geht).

  • John Doe
    13. Oktober, 2014

    Den Unterschied zwischen Stadt und Staat kennen sie aber schon?

  • wolfgang
    13. Oktober, 2014

    Vielen Dank Herr Fiek für die Zusammenfassung, ich hatte leider noch keine Zeit, die Drucksache durchzulesen.
    OB Keidel sein Bad, OB Böhme sein Konzerthau, OB Salomon seine Bürovorsteherin??
    Nein, da muß schon mehr drin sein, also ein Stadion wäre schon adäquat.
    Und soll es tatsächlich ein Stadion werden, wäre doch schade um die vielen Millionen (50+?) für die Infrastruktur, wenn die nur an 23 oder so Nachmittagen bzw. Fußballspielen genutzt würden. Da muß dann doch das ein oder andere Open Air Konzert her, die ein oder andere Veranstaltung etc., kann man schön auf Schalke etc. sehen.
    Zuerst werden die Gutachten, besonders Lärm und Verkehr, nur für die Fußballspiele gemacht, dann, die Salamitaktik sei gelobt, macht man Ausnahmen und genehmigt Konzerte nach, dann….
    Und die Mooswaldbewohner sollen doch mal ruhig sein. So ein schönes Bauwerk in diesem gegenüber Herdern weniger schönen Stadtteil!! Man wertet doch auf! Schön, daß dann sogar die privilegierteren Freiburger in diese Schmuddelecke (ehemaliger Müllberg) kommen wollen.
    Leute, wann wacht ihr endlich auf?
    Der OB (mit weniger als 25% der berechtigten Freiburger Stimmen gewählt!) will, alle die an seinem Rockzipfel hängen, machen mit. Das nennt sich dann Demokratie oder war das Gutsherrenart?
    Und wir bezahlen das alles mit. Und auch die chronisch defizitäre Uni. Schon verwunderlich! Was machen denn die Investitionen in Bildung? Werden da auch mal kurz 50 Mio€ investiert?
    Und dann noch der zweite Wahnsinn mit dem zweiten Stadion (Eis-) mit zweiter Infrastruktur etc. und ebenfalls vom Steuerzahler finanziert.
    Baut dem OB ein Denkmal, ein riesengroßes am neuen Rathaus, dann werden wir evtl. von anderen unsinnigen Projekten veschont.
    Und wählt einen richtigen Stadtrat, keine Marionetten.

  • Tim
    13. Oktober, 2014

    Was bisher noch gar nicht transparent gemacht wurde sind die jährlichen laufenden Kosten für die Instandhaltung des Stadions und der Infrastruktur. Bei privaten Bauvorhaben setzt man diese in der Regel mit 2-3% der Erstellungskosten an. Bei der intensiven Nutzung eines öffentlichen Gebäudes liegt diese deutlich höher. Wenn man von 5% ausgeht, ergibt das ca. 6 Mio. EUR p.a.
    Es ist sehr fraglich, ob der SC und die Stadt diese Summe aufbringen können, wollen und sollen.

    • Dietrich Voelker
      14. Oktober, 2014

      Das wird dann in die Zukunft vertagt. Denn Pachtzahlungen plus Instandhaltungsruecklage durch den SC leisten zu lassen, hoert sich zwar toll an, ist aber nicht realistisch. Aber, oh Wunder, wir haben dann ja immer noch die OTG (Objektbezogene Traegergesellschaft). Diese, also den Steuerzahler wird es dann treffen. Klasse!

  • Jörg
    14. Oktober, 2014

    Bei allen Kommentaren ist irgendwo immer ein Stückchen Wahrheit und Ernsthaftigkeit darin, außer dem dummen Kommentar – Salomon und seine Vorzimmerdame. Richtig ist, um das auch objektiv zu beurteilen, dass alle Zahlen auf den Tisch kommen müssen. Aber wie es in Freiburg fast immer so ist, wird wahrscheinlich alles so lange ausdiskutiert bis es dann zu spät ist. Ich würde dem sechsgrößten Steuerzahler von Freiburg empfehlen, von Freiburg weg zu gehen und dort zu bauen, wo er willkommen ist und nicht so lange um den heißen Brei herum geredete wird. Dann müssten sich die Anwohner vom Freiburger Westen nicht über Lärm beschweren, was sie jahrelang auch nicht getan haben, wenn Flügzeuge über sie hinweg fliegen, dann braucht der Gemeinderat oder die verantwortlichen Politiker keine Kosten unter den Tisch kehren und die vielen Touristen, die durch den SC bzw. durch seine Außenwerbung nach Freiburg kommen, Hotels-Pensionen-Gaststätten ect. mit ihrem Geld beglücken, bräuchten dies dann auch nicht mehr tun. Dann sind alle zufrieden

  • Mathias H.
    16. Oktober, 2014

    Ja Herr Fiek,

    da haben Sie jetzt noch einen der wenigen verbliebenen FDP Wähler in der Region verloren, naja ihr könnt es euch wohl leisten….

  • Andreas Kühn
    16. Oktober, 2014

    @Jörg
    Danke für den guten Beitrag.

    Ich verstehe ja, dass viele Menschen kein Interesse haben am Fussball. Deshalb ist es auch verständlich, dass man erstmal die persönlichen Vor- und Nachteile präferiert. In diesem Fall heißt das: Es könnten Kosten auf den Steuerzahler (auf mich selbst) zukommen, und ich sehe keinen Sinn darin. Alles gut und recht. Aber die große Kunst dabei ist, versuchen fair zu sein, und versuchen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.
    Der Artikel bezieht sich ja auf die Finanzen. Auch die größtenteils die Sorgen der Stadiongegener. Was ist wenn? Die große Unbekannte… davor hat man einfach Angst. Bringt der Müllberg Überraschungen hervor? Wird alle teuerer als geplant? Was habe ich überhaupt davon, und ist das überhaupt notwendig?
    Was mich tatsächlich nervt sind die vielen Gegner-Stimmen, die sich mit dem Thema überhaupt nicht richtig auseinandersetzen, sondern einfach Stimmung machen wollen. Gefährliches Halbwissen wird verbreitet, und damit viele Unwahrheiten.

    Meine Meinung: Vergleichbare Stadien haben deutlich weniger gekostet. Das betrifft sowohl die Infrastruktur als auch das Stadion selbst. Der SC Freiburg hat seit vielen Jahren eindrucksvoll erwiesen, dass sie mit Geld sehr gut umgehen können. Ich vermute dass auch hier so viel Puffer eingerechnet wurde, wie es sonst niemand machen würde. Man darf ruhig auch mal gute Arbeit würdigen, man darf ruhig auch mal auf etwas vertrauen. Natürlich, nicht blind, aber das mit Projekten wie S21 oder Berliner Flughafen zu vergleichen ist absolut absurd.
    Abgesehen davon. Es ist mir nicht bekannt, dass in anderen Städten die Bürger befragt wurden, ob Sie ein neues Fussballstadion haben möchten. Ich finde das auch nicht gut.
    Ergo: Auch ich empfehle dem SC, sich parallel einen anderen Standort zu suchen. Es wäre zwar schade für alle Parteien, aber wenn der Freiburger Wutbürger dann zufrieden ist, bitteschön. Die „gesparten“ Millionen werden dann bestimmt in „Bildung“ investiert. Klar, kann beim Wutbürger nicht schaden, kommt aber 20 Jahre zu spät.

  • wolfgang
    16. Oktober, 2014

    Sehr geehrter Herr Jörg, sehr geehrter Herr Kühn,
    um eines klar zu stellen: ich bin weder Wutbürger noch Fußballgegner noch SC-Gegner. Aber ich bin jemand, der genau beobachtet und einiges nicht ganz zusammen gereimt bekommt.
    Zuerst aber noch ganz kurz: es ist eine Tatsache, daß OB Keidel sein Bad bekam, OB Böhme sein Konzerthaus und der jetzige stand entsprechend in der Zeitung.
    Als der Papst nach Freiburg kam, mußte die Erschließung zum Wolfswinkel rückbaufähig errichtet werden. Das Verlegen von Folien auf dem Magerrasen , das Einschottern und dann der Rückbau kosteten zusätzlich rund 3 Millionen Euro. Überlegungen, die Infrastruktur zu belassen und dort dann mal Konzerte etc. stattfinden zu lassen, wurde vom OB und den Grünen weggewischt, da man die Beißschrecke in Gefahr sah. Drei Jahre später fanden der OB und seine Grünen die Beißschrecken nicht mehr (hat wohl der Papst mitgenommen) und deshalb war plötzlich alles anders: stadiongeeignet.
    Warum hat man nicht beim Bau der neuen Messe sofort ein Stadion dazu geplant, dann noch ein Eisstadion, um die Infrastruktur wirklich gut zu nutzen, Synergien zu nutzen? Zu große Würfe?
    Nehmt doch den Müllberg weg, schüttet damit zu, was auch immer ihr wollt, dann können wir da gerne das Stadion hinbauen. Aber hört auf, die Argumente gegen diesen Papststandort nun gerade umzudrehen, wie es gefällig ist.
    Scheinheiligkeit nennt man so etwas.
    Und dagegen habe ich etwas, wenn man (auch aus persönlichen Gründen) meint, unbedingt seinen Kopf durchsetzen zu müssen. Es gibt sicherlich noch einen besseren Standort für das Stadion.
    Und zum Schluß sei noch angemerkt, daß ich schon vor Jahren sagte, daß der Standort in der Schwarzwaldstraße völlig ungeeignet ist. Als die neue Messe gebaut wurde, baute man auch die Madison-Allee und baute das Dreisamstadion um. Aber da gab es ja auch noch kein Stadtplanungsamt – und noch keine Wutbürger?
    Übrigens sorry für Orthographie und Grammatik, ist meiner Bildung geschuldet.

  • Andreas Kühn
    17. Oktober, 2014

    @wolfgang
    Bei Ihrem letzten Satz zur Bildung verstehe ich ehrlich gesagt die Ironie nicht ganz. Alles andere verstehe ich sehr gut, weil auch sachlich dargelegt.
    Auf mich wirkt es allerdings so, als wären Sie mit der Stadt / dem OB, bzw. mit deren Entscheidungen aus der Vergangenheit nicht sehr glücklich. Beim Stadion geht es allerdings um den Sport-Club, und dessen Zukunft. Es geht nicht darum zuzulassen/zu verhindern, dass die Stadt (mal wieder) einen Fehler macht.
    Ob es bessere Standorte gibt kann ich nicht beurteilen. Ich komme auch nicht aus Freiburg, sondern bin ein SC Fan von außerhalb.
    Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich mir allerdings die veröffentlichten Dokumente von Stadt und Verein zu diesem Projekt angeschaut, und nicht nur die journalistisch schwachen Artikel der BZ gelesen. Dort gibt es auch ein ausführliches Dokument, das Stellung bezieht zu unzähligen untersuchten Standorten. Auch die KO-Kriterien werden zu jedem Standort geschildert. Aber wie gesagt: Das will und kann ich nicht überall beurteilen.
    Auf jeden Fall finde ich die Idee mit dem Eisstadion am gleichen Standort genial. Ob jetzt die Trainingsplätze neben dem Stadion sind, oder eben woanders, ist doch völlig wurst.
    Man hätte somit Fußball, Eishockey, Flugplatz und Messe am selben Platz. Das Investment in eine solche Infrastruktur dürfte dann wohl für die meisten unstrittig sinnvoll sein.
    Obwohl, „unstrittig“ ist in Freiburg nicht viel. Das habe ich schon gemerkt 🙂

  • sven
    17. Oktober, 2014

    Herr Fiek, ist Ihnen evt. ein Rechenfehler passiert und sie haben in der „Horrorrechnung“ Infrastruktur zufällig die Kosten der neuen Messe-Linie eingerechnet.
    Dann kommt man durchaus auf diese Summe.
    Ich empfehle die Lektüre des von Ihnen geposteten Links in Ihrem Beitrag!

    • Sascha Fiek
      17. Oktober, 2014

      @sven: Das ist keine Horrorrechnung, sondern lediglich eine Zusammenfassung der von der Stadt veröffentlichten Zahlen. Ich habe auch nirgends etwas von möglichen oder von vermuteten Mehrkosten oder ähnliches gesagt. Ich habe nicht einmal die Mehrwertsteuer beim Stadion dazugerechnet, was man sogar korrekterweise tun müsste. Und natürlich sind nicht die Kosten der neuen Messe-Linie an sich eingerechnet, sondern lediglich der von der Stadt angegebene Anteil, der sich speziell auf den Bau des Stadions bezieht. Würde man übrigens die Kosten des gesamten Straßenbahnprojekts draufmachen, würden nochmal rund 80 Millionen dazukommen, das hätte dann aber wirklich nichts mit dem Stadion zu tun und deshalb hat es auch hier nichts verloren.

  • sven
    17. Oktober, 2014

    @sascha
    Diese Zusammenrechnung sollte aber doch irgendwie nachvollziehbar sein.
    Messelinie steht und ist finanziert (auch durch Bundeszuschuß), welcher Infrastruktur bedarf es noch, die >38 Mio betragen könnte?
    Beim besten Willen komme ich nicht auf die genannte Summe (Parkplätze, Wege, Straßen, Ausgleichsflächen).
    Wenn man allerdings die fällige Sanierung des Eichelbucks (müsste so ab 2024 eingeplant sein) könnte es abermals passen.
    Bitte wirklich mal die Kostenaufstellung der Stadt durchrechnen!

    Es steht, genau, nirgens und geht aus Ihrem Link auch nicht hervor wofür das Geld vergraben werden soll.
    Keinesfalls kann es sich um die Anbindung an das neue Stadion, Parkplätze und Wege handelnd!

    Sie werden verstehen, daß man da als kritischer Bürger nachfragt.

  • Andreas Kühn
    17. Oktober, 2014

    … und ich meine sogar irgendwo (in einem öffentlichen Papier) gelesen zu haben, dass der SC die Parkplätze bezahlt. Allerdings „ohne Gewähr“.

    Anderes Thema: Ich möchte hiermit diejenigen bitten, die nicht grundsätzlich sowieo „gegen“ Alles und Jeden sind, sich mal ein vergleichbares Objekt anzusehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Coface_Arena

    Ich finde hier kann man sehr gut erkennen, dass der SC mal wieder beweist, sehr gut mit Geld wirtschaften zu können. Bzw. in diesem Fall lieber deutlich zu pessimistisch kalkuliert, als zu optimistisch. Passt finde ich exzellent zu Ihrem Artikel, Herr Fiek.
    Aber klar, Stuttgart und Berlin zeigen ja „es wird ja immer als teurer…“. Für mich halt einfach zu profan, zu populistisch. Sorry.

  • Sascha Fiek
    17. Oktober, 2014

    Zu den Parkplätzen: 900 baut der SC , 1200 weitere die Stadt bzw. deren FWTM, den Rest habe ich von Seite 19 der städtischen Vorlage mal hierherkopiert, da sind alle Zahlen drin, wenn auch nicht schön formatiert

    Baukostenprognose – Infrastruktur
    Nr.
    Position / Kategorie
    Mio. €
    B.1
    Erschließungsstraßen (einschl. Beleuchtung, Signalisierung)
    22,500
    1.200 Kfz-Parkplätze
    Bus-Parkplätze und Bus-Haltestellenanlage
    Freiflächen (einschl. Beleuchtung, Begrünung)
    B.2
    Standortspezifische Aufwendungen (Entsorgungsaufwand, Verlagerungs- kosten)
    5,000
    B.3
    Öffentliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur
    1,000
    B.4
    Gewährleistung des P&R-Kapazitäten
    1,000
    B.5
    Ausgleich Magerrasen (inkl. Dauerlasten und ggf. Forstausgleich)
    2,500
    B.6
    Sonstige Ausgleichsmaßnahmen (NatSchR)
    3,000
    B.7
    Planungskosten (Bebauungsplan und Gutachten)
    1,000
    Zwischensumme

    36,000
    zzgl. 10% Unvorhergesehenes

    3,600
    Gesamtkosten Infrastruktur (netto)

    39,600
    zzgl. 19% MWSt.

    7,525

    Kostenprognose Infrastruktur (brutto)
    47,125
    B
    Kostenprognose Infrastruktur (brutto, gerundet)
    47,000

  • sven
    18. Oktober, 2014

    @sascha
    Herr Fiek, wäre es möglich dieses Unformartierte zu verlinken, daß man sich nicht nur den Kopf zerbrechen braucht woher die Kosten von 22,5 Mio für Erschließungsstraßen kommen sollen?
    Seite 19 finde ich nicht (auch nich formatiert), ich habe nur die Informationen welche die Stadt öffentlich zur Verfügung stellt.

  • Matthias Weber
    1. November, 2014

    Danke Sascha für diese Information. Ich werde nun meine Haltung gegenüber dem Neubau überdenken. Es wäre schön, wenn diese Informationen über die Medien publiziert werden würden. Hier sehe ich die FDP auch in der Pflicht!

  • SCFallez
    1. November, 2014

    Zu deiner Frage: „Spinnt der jetzt völlig?“, kann ich nur sagen: JA!

  • MarkS
    1. November, 2014

    „lediglich das Problem der begrenzten Zuschauerzahl und die Nähe zur Wohnbebauung würden als Wermutstropfen bestehen bleiben, wobei die Besucherzahlen der letzten Jahre nicht gerade darauf hindeuten, dass ein Stadion mit wesentlich mehr Plätzen überhaupt nötig ist.“
    Ein Stadion mit mehr Plätzen ist nicht nötig?!
    Wieso hat der SC denn dann eine der höchsten Auslastungen?!
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/164159/umfrage/stadionauslastung-der-aktuellen-bundesligavereine/
    Wenn man noch berücksichtigt, dass der Gästeblock meist die letzten % ausmacht und dass das an der furchtbaren Qualität(schlechte Sicht, nicht überdacht) liegt, dann ist diese Abschnitt einfach nur falsch.
    Ein weiterer Grund, warum laut Studie sich der Umbau nichr rechnet ist übrigens die geringe Erhöhung der Einnahmen und die Begrenzung der Zuschauerzahl auf 18 000 während dem ca 5-jährigem Umbau. Dies sorgt für noch geringere Einnahmen und macht den Umbau noch weiter unwirtschaftlich.
    Die Erreichbarkeit des Stadions haben sie außerdem komplett unter den Tisch fallen lassen. Am Standort Wolfwinkel würde sich die Erreichbarkeit des Stadions immens erhöhen. Am aktuellen Standort ist regelmässig ein halbtägiges Verkehrschaos. Dies würde am neuen Standort sich auf vielleicht 1-2 Stunden reduzieren.
    Zu den Kosten will ich noch sagen(wie kommen sie eigentlich auf 58Millionen, laut Stadt sind es 39+11), dass durch die Pacht+Steuern die der SCF bezahlt die Kosten in unter 10 Jahren wieder eingenommen wären. Und hier sind keine indirekten Vorteile, die der SC der Stadt bringt und weitere Nutzungen der Infrstruktur durch Uni und Messe eingerechnet.
    Es ist traurig, dass in Freiburg im so kurz fristig gedacht wird.

    • Sascha Fiek
      1. November, 2014

      1. Bezüglich der reinen Auslastungsquote hat der SC ohne Frage gute Werte auch im Vergleich zu anderen, das allein begründet aber noch keinen wesentlich größeren Bedarf an Plätzen. In den vergangenen Jahren im Gemeinderat wurde uns immer wieder gesagt, dass es in erster Linie um den VIP-Bereich ginge, der dringend ausgebaut werden müsse.
      2. Die Mindereinnahmen beim Umbau durch die reduzierte Zuschauerzahl waren übrigens bei dem Gutachten von Ernst & Young berücksichtigt, wobei diese von einer Umbauzeit von drei Jahren ausgehen.
      3. Die Kosten von 58 Millionen der öffentlichen Hand sind so in den Vorlagen der Stadt enthalten. Die Infrastrukturkosten belaufen sich laut städtischer Vorlage (Seite 19) nicht auf 38, sondern auf 47 Millionen. Hinzu kommen 11 Millionen Landeszuschuss und 47 + 11 ergeben dann die 58. Die Zahl 38 bezieht sich lediglich speziell auf den städtischen Haushalt, aber die Gesamtkosten liegen nun bei 47.
      Und was das kurzfristige Denken anbelangt: Bei diesem Projekt soll sich die öffentliche Hand zunächst einmal mit 102 Millionen Euro verschulden, was zunächst zu Lasten der künftigen Generationen geht, auch wenn ein Teil davon vermutlich zurückfließen wird. Aber bevor man das Geld anderer mit vollen Händen ausgibt, gehört es zur politischen Verantwortung dazu, sich zu fragen, ob es günstigere Alternativen gibt. Im vorliegenden Fall wären wie dargestellt die Kosten eventuell nur halb so hoch und das sollte man im Sinne einer verantwortlichen und nachhaltigen Politik zumindest in die Erwägungen mit einbeziehen.

  • ganderson
    1. November, 2014

    Leider muss ich ihre Eingangsfrage mi JA beantworten. Ich frage mich wirklich, ob Sie sich mit dem Thema wirklich beschäftigt haben……

  • NvGayling
    1. November, 2014

    Saschas Ausführungen zwingen in der Tat zum nachdenken! Kommt noch hinzu: der Standort am Flugplatz hat zahlreiche Defizite.

  • Piet
    1. November, 2014

    Ein Umbau des Dreisamstadions wäre wirklich ein Schildbürgerstreich erster Güte. Das Stadion würde immer noch am ungünstigsten Standort der Stadt stehen, und die Zuschauerkapazität wäre weiterhin mit Abstand die geringste der Bundesliga (ausgenommen die Eintagsfliege (?) Paderborn). Die Stadionauslastung bei den Heimfans lag in der letzten Saison bei 99% und in dieser nahe 100%. Da zu behauipten, es gäbe eigentlich gar kein Kapazitätsproblem, ist vermessen
    Und dabei wäre ein Umbau sogar noch teurer als ein neues Stadion.

  • Niemand
    2. November, 2014

    Sehr geehrter Herr Fiek,
    Für mich haben sie ihre Glaubwürdigkeit zum Thema „unabhängig, liberal“, wie ihr Slogan zu verstehen gibt, verloren. Nicht, dass es essentiell ist die Zuschauerkapazitäten zu erhöhen, um einen besseren finanziellen Standboden zu erhalten; Nein eher, dass eine Überlastung der Infrastruktur in dieser Gegend im Falle des Umbaus unausweichlich wäre, gibt mir Anlass zu glauben, sie haben endgültig ihren Sinn für Objektivität verloren oder einfach etwas zu tief ins Glas geschaut, als sie diesen Artikel verfasst haben. Dieses ist nämlich im wahrsten Sinne des Wortes eine „Schnapsidee“.
    Desweiteren vergessen Sie, dass von den Geldern der öffentlichen Hand, welche der SC seit seinem erstmaligen Aufstieg übrigens mit insgesamt knapp 222 (!) Millionen Euro unterstützt hat, (Ja sie haben richtig gerechnet, hiervon könnte man 2x Stadion + Infrastruktur bauen und hätte immernoch 6 Mio Euro übrig) noch etwa 28 Mio Euro abzuziehen sind, da diese SO oder SO für die neue Infrastruktur im Bereich der Universität und die Erschließung durch ÖPNV verplant sind. Es kommt daher natürlich sehr gelegen, dem SC nun diese Gelder in Verbindung mit dem neuen Stadion anzuhängen.

    mit freundlichen Grüßen,

  • NvGayling
    2. November, 2014

    Man möge doch bitte sachlich bleiben und persönliche Herabsetzungen vermeiden. Ausserdem: die Kritik Saschas an der derzeit geplanten Finanzierung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der geplante Standort am Flugplatz auch SEHR KRITIKWÜRDIG ist: vielleicht wird der Bürgerentscheid anno 2015 auch dazu führen , nicht nur die Fimanzierung zu überdenken , sondern auch demStandort.

  • Dietrich Voelker
    2. November, 2014

    Hallo Herr Fiek, Ihnen ganz persoenlich ein Danke fuer diesen neuen Erkenntnisse.
    Zwar hat der SC ein Limit an Zuschauern am jetzigen Standort, andererseits nennt er sich ja einen sehr guten Nachbar dort, so dass das „Problem“ ja keines mehr sein sollte. Und es dreht sich ja laut Herrn Aufsichtsrat Breit um durchschnittlich 4.000 zusaetzliche Zuschauer, das geht ja schon fast in der Rundungsdifferenz auf. Jedenfalls koennte so auch das Beduerfnis nach der Ausgabe neuer und weiterer VIP Karten gestillt werden.
    Ich hoffe, dass Sie zudem bei Ihren Kollegen im Gemeinderat nicht die Frage stellen wollen, ob mangels des Positivattestes seitens der EU die Abstimmung am 18.11. ueberhaupt schon entscheidungsreif ist. Waere doch schade, das Beihilfedrama von Kaiserslautern zu wiederholen.

  • Sven
    2. November, 2014

    Sascha, ihre Rechenexempel werden immer abenteuerlicher. Bald bewegen wir uns vermutlich in Sphären der Allianzarena. Zudem vergessen Sie leider die nach wie vor prekäre Verkehrssituation in Freiburgs Osten!
    Ich lade Sie gerne auf einen Kaffee vor Ort (zwischen Tunneleingang Richtung Kirchzarten und Abzweigung Hansjakobstraße) ein.
    Da können Sie sich gerne ein Bild davon machen, daß für Rettungskräfte bei Notfällen nahezu kein Durchkommen ist!
    Sollte es zu einem Unglück (z.b. Brand, mehrere Verletzte) kommen gibt es keine Möglichkeit zeitnah ans Unfallgeschehen zu kommen. Sollte solch ein Ereignis auch noch im Stadion geschehen, gute Nacht.

    Noch einige Worte zum Statement von Hr. Voelker:
    Die Kapazität des jetzigen Stadions ist per gerichtlichem Vergleich mit den Anwohnern eindeutig festgelegt. Abgesehen davon, dass die Infrastruktur schon jetzt definitiv überlastet ist!
    Der von mir erwähnte Abschnitt ist ein absolutes Nadelöhr.

    • Sascha Fiek
      3. November, 2014

      Um es nochmal zu betonen: Hier geht es nicht um meine persönlichen Rechenexempel, sondern ich habe lediglich die von der Stadt genannten Zahlen dargelegt. Da sind keine subjektiven Einschätzungen drin. Die Stadt hat ausgerechnet, dass die Infrastruktur brutto 47 Millionen kostet und das Stadion netto 70 Millionen. Demnach kostet das Stadion brutto 83 Millionen Euro und wenn Sie jetzt 47 + 83 rechnen, liegen Sie bei den 130 Millionen. Das ist nunmal der Gesamtpreis, auch wenn der SC vorsteuerabzugsberechtigt ist.

  • Strehmel
    3. November, 2014

    Die Verkehrssituation im Freiburger Osten (wohne selber dort) ist auch ohne SC Stadion eine totale Katastrophe. Für Einsatzkräfte (fahre hin und wieder selbst Einsatzfahrzeuge) ist der Rückbau der alten B31 zwischen Tunneleingang bis zum Alten Messplatz ein planerisches Meisterwerk. Zu eng und die Bordsteine viel zu hoch. Selbst bei normalem Verkehr kommen die Autofahrer nicht weg.
    Am neuen Standort wird sich das Verkehrschaos aber auch nicht verbessern. Ich stelle mir gerade einen Samstag vor: Ikea feiert Knut oder ähnliches, die zwei anderen Möbelhäuser machen Schlussverkauf und gleichzeitig läuft die Freiburger Messe. Eine mögliche Veranstaltung in der Rothaus Arena könnte man noch hinzufügen. Da kann mir doch niemand erzählen, dass die SC Fans nicht auf die Wohngebiete im Wolfswinkel ausweichen.
    Ich bin für ein neues Stadion, aber bitte an einem geeigneten Standort. Meiner Meinung nach ist der Wolfswinkel nicht dafür geeignet.

  • Dietrich Voelker
    3. November, 2014

    Mit Ihrer Einschaetzung zum Standort Wolfswinkel liegen sie leider richtig.
    Gleichfalls zeigt der Beitrag, wie die Buerger, die letztlich mit so arrangierten Entwicklungen leben muessen, durch Nichtinformation oder Fehlinformation so hinters Licht gefuehrt werden, dass eine sinnvolle Ueberlegung gar nicht erst aufkommt.
    Ich habe mittlerweile die Vermutung, dass es Herrn Salomon nicht um das SC stadion geht, sondern doch um die Schliessung des Flugplatzes, eine Sache an der er sich schon mit Herrn Boehme mal versucht hatte.
    Dem SC mit dessen Wunsch nach einer schnellen Loesung ist damit bestimmt nicht gedient, was Herr Salomon, da losbricht.

  • Sven
    3. November, 2014

    Unabhängig davon ob der Standort Wolfswinkel geeignet ist oder nicht ist die Verknüpfung mit der Finanzierungsfrage höchst unseriös!

  • Tz
    5. November, 2014

    du Lappen gefährliches Halbwissen publizieren

  • cookiecrumble
    5. November, 2014

    ja, er spinnt völlig !!!

  • SCF1904
    5. November, 2014

    70 Mio, kostet ca. das Stadion und ca. 40 Mio. die Infrastrukturen…. wie kommen sie bitte auf 130? 11. Mio zahlt BW für das Stadion und die Infrastruktur die Stadt und der Rest wird vom SC finanziert bzw. gepachtet. Außerdem braucht der SC ein neues Stadion mit viel mehr Kapazität als 24.000, denn wer schonmal im Stadion war, weiß dass meistens der Gästeblock kaum Ausverkauft ist! Also würde ich mal überlegen was sie so dahin schreiben. Ich liebe Menschen die was behaupten, die Vorurteile haben, von irgendwo ne Info aufgeschnappt haben und ne Meinung bilden können, ohne es mal selbst erlebt oder anwesend waren.

  • Andreas Voit
    5. November, 2014

    Herr Fiek, bitte bleiben Sie dabei Fahrschülern das fahren beizubringen. Klar ist ein Umbau beim ersten drauf schauen günstiger, trotzdem ist er unwirtschaftlich. Die Kapazitäten der Zuschauer würden sich nicht verbessern, die Infrastruktur bleibt die selbe schlechte, der sc müsste während des gesamten Umbaus auf eine erhebliche Zahl an Zuschauern verzichten, was natürlich weniger Einnahmen zufolge hat. Man kann einfach bei einem Neubau sehr vieles gleich von Anfang an viel besser machen als jetzt, was hier schon verbaut ist. Durch ein neues Stadion sind die Kosten auch viel schneller wieder drin da deutlich mehr eingenommen werden kann als bisher. Aber darauf gehen sie ja nicht mal ansatzweise ein, es geht „nur“ darum Geld zu sparen. Dass ist der falsche Ort um Geld zu sparen. Pranger. Sie doch das Theater an, welches das Geld für die Infrastruktur für das Stadion in 2 Jahren verschlingt, das Theater ist ein Fass ohne Boden was Steuergelder angeht, aber da schert sich niemand drüber. Und das dieses Geld, welches dann nicht dem sc zu Gute kommen sollte eine bessere Verwendung findet halte ich auch für ziemlich fragwürdig.

  • Thoma K.
    5. November, 2014

    Die Frage ist was wollen Sie uns mit diesen zahlen sagen? Ist es den nicht so, das die Stadt als Bürge eintritt, um günstigere Konditionen zu bekommen? Der SC aber zunächt zwischen 15-20 Mio. einbringt und den Rest der Kosten per Pachtvertrag zurück zahlt? Demnach die Frage sich wenn dann nur darum dreht einen geringeren Kredit aufzunehmen?
    Wenn dann bitte richtig, den dann gehört auch vermerkt, das NACH einer erfolgreichen Rückzahlung, es jedem Steuerzahler wurscht sein kann wie hoch der Kredit eigentlich war, den er wurde ja vom SC rückbezahlt!

    Ihre Homepage zeigt das Sie neulich Fallschirmpringen waren, oh ha, ist ihr Beitrag also doch nicht unabhängig sondern von einem eigenen Hobby, einem eigeninteresse, getrieben?

    aber hey wehe dem der als gemeinderatmitglied karten vom sc an nimmt….

    ganz schön peinliche vorstellung hier…

  • MM
    5. November, 2014

    Ich kann meinem Vorredner in allen Punkten nur zustimmen. Eine derart schwach geschriebene Argumentation sollte nicht veröffentlicht werden und grenzt an Populismus. Sowohl die Verkehrssituation als auch die tatsächlichen Folgen eines Umbaus werden absichtlich außer Acht gelassen.

  • Sascha Fiek
    5. November, 2014

    Dass ich mit meinem Kommentar nicht nur Lob ernten würde, war mir klar. Aber ein paar Dinge will ich dann doch gerade rücken: wer hier so tut, als wäre ich in irgendeiner Form gegen den SC eingestellt, der irrt gewaltig. Ich war viele Jahre einer von vielen Fans auf Nord und konnte nur leider aus Zeitmangel in den letzten Jahren nicht ganz so oft da sein. Ich stehe voll und ganz zum SC und dessen wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung und ich habe mich auch stets für eine neue Spielstätte eingesetzt. Und übrigens kenne ich durchaus die verkehrliche Situation rund um das Stadion aus allen Perspektiven. Aber so sehr ich mir selbst ein neues Stadion wünsche, so sehr muss man sich auch der Verantwortung stellen, die mit einem solchen 130 Millionen Euro Projekt einhergeht. Bevor wir in Form von öffentlichen Schulden das Geld unserer Kinder und Kindeskinder mit vollen Händen zu unserem eigenen Vergnügen ausgeben, sollten wir uns alle sehr genau fragen, ob wir dabei eine ausgewogene Lösung gefunden haben oder ob es nicht vielleicht der einfachste und schnellste Weg für uns ist. Mir ist bewusst, dass ein Umbau (der laut Stadt übrigens auch ein Neubau ist) auch etliche Probleme mit sich bringt und auch die ein oder andere Enttäuschung zurückließe. Aber da ein Umbau nun einmal laut Gutachten nur rund die Hälfte kosten würde, bin ich schon der Meinung, dass man diese Option nicht einfach so beiseite wischen sollte, sondern zumindest einmal ernsthaft verfolgen sollte. Und wir alle sollten uns fragen und anschließend auch gut begründen, ob der Mehrwert eines Neubaus gegenüber den Einschränkungen eines Umbaus im Verhältnis zu den Risiken und den Mehrkosten steht. Wir sollten uns wenigsten eine Diskussion darüber gönnen, das sind wir m.E. den kommenden Generationen schuldig.

  • Thoma K.
    6. November, 2014

    Wenn sie so argumentieren, kann man das dann nicht auch pro Neubau auslegen? Denn allen ist auch bekannt, wie sehr der SC von der neuen Struktur abhängt. Neue Investoren könnten sich interessieren ein Engagement anzustreben, mehr Plätze stehen zur Verfügung, und auch die Förderung von Talenten aus der Region kann weiter stattfinden (schauen sie sich doch mal die Fußballschule an, wie viele kids aus der Region hier durchstarten) und Fußball ist nun mal der breitensport schlechthin. Wenn sie früher öfters im Stadion waren, wissen sie wieviele Familien, Kinder jugendliche alle 2 Wochen dort sind! Sagen sie mir eine vergleichbare freiburger freizeitstätte die einen ähnlichen bekanntheitsgrad hat, welche auch für einen familienvater bezahbar ist und nicht gerade spielplatz oder schwimmbad heißt. Die ganze Region wird von diesem Verein beeinflusst, egal wo sie hingehen, fußballerisch beneidet die ganze Welt (zumindest die sportbegeisterte) uns für den SC, wäre peinlich einen solchen Fußballverein hängen zulassen? Zumal in ihrem Artikel nirgends ein Vermerk zu finden ist, das es sich um eine Bürgschaft (das Stadion betreffend) handelt, die Gesamtsumme für den Bau wird unterm strich also vom Verein getragen wird.
    Herr Fiek, nochmals, was sie hier schreiben ist weder kritisch noch unabhängig, ihre Veröffentlichungen dienen maximal zur Stimmungsmache gegen ein Stadion am Wolfswinkel, denn wer würde ein Gebäude sanieren, jahrelang wirtschaftliche Einbußen in Kauf nehmen um später maximal 1000 plätze mehr zu haben an einem Standort der schlecht gelegen ist, wenn es für 10% mehr einen Neubau mit sämtlichen Vorteilen gibt? Kritik an einer sehr teuren Infrastruktur gerne, das ist ein krasses Projekt,( wobei man hier kosten der reinen Struktur im Verhältnis der Steuerabgaben betrachtet einen durchaus fairen deal eingeht) aber wo sind denn bitte die Lösungsvorschläge beim jetzigen Standort für die Besucherströme? Hauptsache das „Problem“ vor der eigenen Haustüre weg haben wollen und das am besten nur unter vorgehaltener Hand zugeben, weiterhin eine schwache Vorstellung…

    Noch eine kleine Anmerkung zu ihren 130millionen, wie kommen sie eigentlich immer dazu die Zuschüsse des Landes hinein zurechnen? Das ist kein korekktes Rechenbeispiel, denn wenn nichts gemacht wird gibtes es das Geld nicht!, reine augenwischerei

  • Dietrich Völker
    6. November, 2014

    @ Thoma K: Selbst wenn es bei den 120 Mio bleibt, ergibt sich doch mal folgendes:
    Geschätzte Kosten: 120 Mio.
    Abzüglich stille Einlage: 15 Mio.
    Abzüglich Landeszuschuss: 11 Mio??
    zuzüglich Baukostensteigerungen: x Mio.
    Also: Zunächst nimmt die Stadt 94 Mio in die Hand plus Baukostensteigerungen, bei öffentlichen Vorhaben immer gerne genommen.
    Alles schönrechnen nutzt nichts, auch wenn manches in mit sog. Infrastrukturmassnahmen getarnt wird. Der SC wird über die Pachtzahlungen dann etwas zurückbezahlen. Aber nicht vor Fertigstellung, also 2019, wenn es denn wahr wird, mit der Jahreszahl und mit der Spielklasse des SC.
    Das ganze soll dann stattfinden für durchschnitlich 4.000 zusätzliche Zuschauer? Da kann man durchaus auf den Gedanken kommen, dass der SC als so toller Nachbar, wie er sich selbst bezeichnet, das versuchen sollte am bisherigen Standort zu schaffen. Genügend zusätzliche VIP-Plätze gäbe es auch noch dazu.

  • neigschmeggder
    6. November, 2014

    Nett gerechnet, Sascha…
    Womit will aber der SC die dann zwar deutlich niedrigere Kreditsumme zurück zahlen, wenn 10.000 Zuschauer weniger pro Spiel kommen? Du erinnerst dich: Aufstockung der Zuschauerzahlen am akteuellen Standort…
    Kleine Mathe-Nachhilfe: 10.000 x 20,– € (Durchschnittlicher Kartenpreis) = 200.000,– €/Spieltag.
    Das Ganze mal 17 Spieltage = 3,4 Millionen Euro weniger Einnahmen…Pokal und evtl. weitere Spiele noch gar nicht eingerechnet…
    Sorry, aber außer Polemik bleibt da leider in meinen Augen nicht mehr viel von deiner Rechnung übrig.

    PS: gib’s zu: du willst beim Stadionbesuch nur weiterhin gegenüber an der Fahrschule stressfrei parken können!
    😉

    • Sascha Fiek
      8. November, 2014

      Selbst der SC geht nicht von 10.000 Zuschauern mehr pro Spiel aus, sondern wohl von 4000, was dann gleich ganz anders aussieht. Zudem wird da nicht berücksichtigt, was passiert, wenn der SC auf die Laufzeit von 20-25 Jahren mal doch ein paar Jahre in Liga 2 auskommen muss. Wie viele Plätze werden dann wohl belegt sein? Dazu noch eine Beispielrechnung zu den Kreditsummen: Rahmenbedingungen: 22 Jahre Laufzeit, 3,5 % nominaler Zinssatz: Bei einem Kredit von 44 Mio (Neubau Flugplatz) zahlt der SC jährlich 2,9 Mio und hat einen Gesamtaufwand von 64 Mio. Bei einem Umbau lägen wir bei rund 22 Mio Kredit und einer jährlichen Belastung von 1,4 Mio und einem Gesamtaufwand von 32 Mio. Da die Hauptquelle für die Zusatzeinnahmen laut SC der Businessbereich sein soll, der ja bei einem Umbau auch verwirklicht würde, kann man schnell erkennen, dass das finanzielle Risiko aus den Krediten bei einem Neubau weit höher ist. Selbst die Stadt räumt übrigens ein, dass schon in Liga 2 nicht gewährleistet ist, dass bei den Krediten überhaupt eine Tilgung stattfinden kann!!!

  • Thoma K.
    6. November, 2014

    @ Herr Völker:
    Das die dinge teurer werden, betrifft aber wenn jede Form eines neu oder Umbaus, sorry das Argument gegen einen neubau aufzuführen ist sinnfrei, das ist ein Problem der generellen Stadtplanung.
    Dann kann sich die stille Einlage ja noch erhöhen, pro erstligajahr 1 Million, ich persönlich wäre auch überrascht, wenn der SC bei weiteren Überschüssen diese Einlage nicht zusätzlich erhöht (ist meine pers. Annahme). Und nochmals, das wird auch von ihnen gerne unterschlagen: auf lange Sicht zahlt der Verein die kosten für den reinen Baukörper, nicht die stadt, nicht der Steuerzahler, dies tritt nur ein, wenn der SC absteigt, und das mindestens um 2.Ligen (das letzte mal so unterklassig war man vor 20 Jahren) also geht es darum ob man einem Aushängeschild für gesundes wirtschaften, einem großen und sozialen Arbeitgeber, Vorbilder für Kinder und jugendliche,… Eine Bürgschaft gewährt! Da ist ein Risiko dabei, nicht das kleinste ganz klar! Aber in Anbetracht was geboten wird sollte es machbar sein, und gemacht werden, denn die folgen eines Freiburgs ohne SC wären für die Stadt und die ganze Region nicht zu unterschätzen.
    Und noch eine kleine Frage, wie sollte es möglich sein am jetzigen Standort +4000 Plätze und VIP Bereich unterzubringen? Wie sie den bestehenden Beschluss zur Begrenzung und die infrastrukturellen probleme dort lösen wollen ist mir ein Rätsel!

  • Sven
    6. November, 2014

    @Dietrich V:
    Mir ist klar , daß Sie als Flirger gegen den Neubau am Flugplatz sind aber können wir uns darauf einigen, daß sie keine Argumente an den Haaren herbeiziehen?
    Eine Erweiterung des Schwarzwaldstadions um 4.000 Plätze ist rein rechtlich nicht möglich!
    Abgesehen davon, daß die ohnehin überlastete Infrastruktur dieses Mehr an Besuchern nicht bewältigen könnte!
    Und wie bitte kommen Sie auf durchschnittlich 4.000 Besucher mehr? Geraten?
    Bei einer besseren Erreichbarkeit wird auch der Zuschauerfluß zunehmen und wir reden von einer dann verwirklichten Kapazität > 30.000 Plätzen.
    Und die Vermarktung von VIP-Plätzen setzt auch einen gewissen Komfort voraus hinsichtlich der Erreichbarkeit des Stadions!

    Und was Sie und Sascha völlig unter den Tisch fallen lassen, es gibt im Freiburger Osten durchaus Bewohner, die sich nicht für Fußball interessieren, gerne aber ihr Auto oder den ÖPNV nutzen. Dies ist an Spieltagen für den Nicht-SC-Fan nur sehr eingeschränkt möglich (Stau, „Stadion-Schnellbahn Linie1“ die so gut wie an keiner regulären Haltestelle hält).

    Dass ein Umbau ebenso wirtschaftlich sinnvoll ist (wie der Betrieb des Flugplatzes mitten in der Stadt) ist schließlich gutachterlich belegt.

  • Liberaler
    6. November, 2014

    Tja, wer schon als Kleinkind wusste, dass er niemals arbeiten muss, weil er einfach Mamis Lebensleistung weiterführen darf, dem sei doch verziehen, dass er mit dem kleinen einmal-eins seine Schwierigkeiten hat. Spannend nur, dass sich so etwas inzwischen in einer Partei vertritt, die ehemals das Leistungsprinzip als gar nicht so unwichtig angesehen hat… Komm Sascha. Geh zurück in den Sandkasten!

  • Dietrich Voelker
    6. November, 2014

    Es werden aber nicht 10.000 Zuschauer durchschnittlich mehr kommen. Der fr. Schatzmeister Breit sprach von 4.000 im Schnitt zusaetzlich..

  • Thoma K.
    6. November, 2014

    @herr Völker

    Aber auch 4000 mehr sind am jetzigen standort nicht möglich

  • Marco.R
    6. November, 2014

    lach ihr macht euch alle lächerlich ein Umbau ist nicht möglich weil man die Dreisam sichern muss das ein 60 Tonnenkranen da durch Fahren kann dann b richt das Dreisam Ufer zusammen das nächste Problem ist wo sollen die Gäste Fans Hin wo sollen die Leute von der Nord hin der umbau würde 13 Jahre gehen willst du das ein umbau 13 Jahre geht bis man ein Stadion hat du musst mal Bedenken du brauchst 15.000 Zuschauer in der Bundesliga und man könnte kein Spielbetrieb während den Umbaumaßnahmen durch Führen Hirn einschalten Bevor man so ein Müll raus schreibt mal ganz ehrlich du machst dich ja die zahlen sind ja schön und gut Ihr kapiert es einfach nicht das die Stadt freiburg an Übernachtungen und leute wo in die Stadt kommen und Geld ausgeben auch Verdient die ganzen steuer einnahmen usw aber das Interssiert euch ja nicht naja egal sag nichts dazu mach dich weiter lächerlich wenn du eine Dauerkarte hättest und ich hätte was zu sagen beim SC würde ich sie dir sofort abnehmen

    • Konrad Duden
      6. November, 2014

      Hier mal ein paar Punkte und Kommata:
      ………
      ,,,,,,,,,

      Verteilen kannst du selbst

  • Logik
    7. November, 2014

    FDP = Partei der Besserverdiener = Partei der Segelflieger und des Flughafens

  • Dietrich Voelker
    7. November, 2014

    @Sven: Nur nicht so poebeln! Klar, bin ich Flieger. Deshalb muss ich weder die „Argumente“ der Fans ungeprueft stehen lassen oder mir meine Meinung verbieten lassen. Ich verstehe, dass abweichende Meinungen vom Fussballfanmainstream am liebsten verboten werden sollten, aber noch sind wir nicht soweit.
    Die 4.000 zusaetzlichen Zuschauer im Schnitt, stammen vom ehemaligen Schatzmeister und jetzigem Aufsichtsrat beim SC, Herrn Breit. Sodann: Schon klar, dass momentan der SC in seiner Zuschauerzahl gedeckelt ist, aber auf der Infoveranstaltung in der Rothausarena im Sommer 2013, gab sich ein Herr Fritz Keller (uebrigens kein Flieger) ueber die Nachbarschaftsverhaeltnisse dort als so toller Nachbar aus, dass ich ihn schon fast bedauert haette, dass der SC dort unbedingt wegmuesste. Also, wenn der SC ein so toller Nachbar ist, dann sollte es ja wohl ein Heimspiel sein, bei seinen Nachbarn eine Erhoehung um durchschnittlich 4.000 Zuschauer zu bewirken.
    Falls das nicht moeglich sein sollte, dann fuerchte ich schon wirklich schlechtes und schlimmes fuer die neuen Nachbarn, wo immer die auch sein moegen.
    Und lieber Sven, die Leute, die auf den Fussball locker verzichten koennen, weil sie sich anderen Aktivitaeten widmen, die gibt es auch im Westen!
    @ Logik: Sie sollten das Parteienbashing lassen, sonst koennte man auch auf die Idee kommen, hier CDU und Gruene als opportunistische Speichellecker des Fussballvolkes zu bezeichnen. Das wuerde aber bestimmt einigen gar nicht gerecht werden.

  • Logik
    7. November, 2014

    Was heisst hier Speichellecker. Die einen arbeiten halt fürs Volk, die anderen für die Bonzen! Auf Grund der steigenden Ungleichverteilung der Vermögen landen daher auch einige bei 15% und die anderen bei 1,5%. Ekelhaft wird es halt dann, wenn man behauptet man handele fürs „Gemeinwohl“ (Schutz des Steuerzahlers, bla, bla, bla) , obwohl man nur die Interessen derjenigen Flughafennutzer vertritt, die einem den letzten Wahlkampf finanziert haben!

  • Sven
    8. November, 2014

    @Dieter V.
    Ich wüßte nicht wo ich pöbele aber es sei Ihnen nachgesehen. Wo die argumentative Decke extrem dünn wird muß dann eben die persönliche Schiene herhalten!
    Auch wenn ich mir langsam vorkomme wie eine tibetanische Gebetsmühle, für Sie nochmal:
    Eine Erweiterung der Kapazität des derzeitigen Stadions um Ihre durchschnittlich 4000 Besucher ist rechtlich nicht möglich. Es wurde im Zuge des Ausbaus ein Vergleich mit den Anwohnern erreicht und selbst wenn wäre es wahnwitzig die ohnehin überlastete Infrastruktur zum Kollaps zu bringen!

    Polemisch kann ich übrigens auch:
    Welches Recht nehmen Sie und Ihre Kollegen sich heraus für Ihr Hobby Flugbenzin über den Köpfen aller Freiburger Bürger versprühen zu dürfen?
    Umweltverschmutzung als Privileg für Privilegierte? „Dampf“ am Himmel ablassen weil der Krach mit einem aufgebohrten Auspuff auf der Straße verboten ist?

    Mitnichten möchte ich Ihnen die Meinung verbieten, schließlich bin ich überzeugter Demokrat, aber Diskutanten sollten auch Ross und Reiter kennen!
    Und mir, als Freiburger, ist verständlicher, daß ein Kleingärtner oder Landwirt seine Parzelle verteidigt als die lautstarke Argumentation einiger (durch eine 4-spurige Straße getrennt) Anwohner und einer Interessengruppe Besserverdienender!

    Zum Thema Subventionen:
    Sie und Ihre „Kollegen“ kehren gerne das Argument aus, dem SCF würde wertvoller Baugrund quasi überlassen. Ist Ihnen etwa nicht bewußt, daß gerade Ihnen und Ihren „Kollegen“ dieses Gewann seit Jahrzehnten kostenfrei überlassen wird? Stadtentwicklung gebremst wird auf Kosten der Allgemeinheit?

    Freiburg braucht dringend einen Golfplatz, ich schlage vor Loch18 direkt in Ihrem Garten mit entsprechendem Publikumsverkehr!

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    8. November, 2014

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  • Dietrich Voelker
    8. November, 2014

    Sven, nunmal halblang: Wenn Sie der Meinung sind, dass ich etwas an den Haaren herbeiziehe, bloss wil ich nicht im Mainstream des Fussballs mitschwimme, nenne ich das Poebeln. Soweit mal ganz grundsaetzlich.
    Zu Ihrer Polemik: Ich nehme mir das Recht heraus, mit zugelassenem Geraet mich auf der Strasse, wie Sie vermutlich auch, und in der Luft zu bewegen. Das mache ich, wie Sie hoffentlich auch,weder zu Lande noch in der Luft, mit aufgebohrtem oder gar abgesaegtem Auspuff. Flugzeuge werden im uebrigen oefter und auch strenger ueberprueft, als Kraftfahrzeuge. Die Tatsache, dass ich Flugbenzin benutze, wenn ich fliege, ist genauso wenig verwerflich, wie Ihre Benutzung von Autosprit. Flugbenzin ist im uebrigen auch versteuert, falls das der Grund fuer Ihren Seitenhieb gewesen sein sollte. Ich werde mich auch nicht erdreisten, Sie fuer Ihre Urlaubsfahrten, Freizeitausfahrten etc. zu kritisieren.
    Zum Thema Subventionen: Ich kann mich nicht entsinnen, das von Seiten der Flieger, wie auch der BI pro Wolfswinkel das Thema wertvoller Baugrund in den Mund genommen wurde. Beiden Gruppierungen geht es vielmehr um die Freihaltung dieser Flaeche, da beide Gruppen um deren Bedeutung fuer das Kleinklima wissen. Und dann ist es schon mehr als komisch, wenn die Installationen vom Papstbesuch allesamt fuer schweineteures Geld zurueckgebaut werden mussten, wegen der Oekologie, nun, wo der Fussballgott daherkommt, aber alles voellig schnurz dort ist.
    Zum Thema „kostenfreie Ueberlassung“ an die Flieger empfehle ich vor diesen Aussagen einen Blick in die Gebuehrenordnung des Verkehrslandeplatzes Freiburg zu werfen. Da werden naemlich pro Landung entsprechende Gebuehren faellig, als nichts war es mit „kostenfrei“.
    Fuer unsere Halle mit Unterrichtsraeumen zahlen wir uebrigens eine Pacht. Diese ist auch nicht abhaengig von irgendeiner Spielklasse, wie dies beim SC vorgesehen ist. Die Pacht wurde auch schon faellig, als das Gelaende noch unbebaut war.
    Das Thema Besserverdiener sollten Sie nicht so ueberbewerten, der Blick in die Sozialstruktur meines Vereines wuerde Sie schnell „erden“.
    Was die eigentlich zu diskutierenden 4.000 Zuschauer im Durchschnitt betrifft, Herr Keller als SC Chef weckte diese Hoffnung in mir, nachdem er sich im Sommer 2013 in der Rothausarena mit dem SC als ein ach so beliebter Nachbar genannt hatte. Wenn ich doch als Nachbar so beliebt bin, sollte es doch moeglich, sein einen neuen Kompromiss zu finden. Aber vielleicht habe ich mich, zusammen mit Herrn Keller in der Beliebtheit als Nachbar auch getaeuscht. Tut mir wirklich Leid.
    Den Golfplatz finde ich schon beruessenswert, bloss wuerde dessen Realisierung im Freiburger Westen die Beseitigung vieler Bauten mit Wohnungen bedeuten. Insbesondere bei der von Ihnen vorgeschlagenen Positionierung von Loch 18 waeren das dann etliche Wohnungen. Da aber etwas neues geschaffen werden sollte, ohne was anderes kaputt zumachen, lassen wir das besser.
    In diesem Sinne gruesse ich Sie!

  • Anonymous
    9. November, 2014

  • Sven
    9. November, 2014

    @Dieter V.
    Wenn wir schon auf der unsachlichen Ebene angekommen sind …
    Kein Freiburger Bürger braucht Ihr versteuertes Flugbenzin üder seinen Köpfen!
    Einen Mehrwert mag ich auch nicht erkennen.

    Aber es geht Ihnen ja auch nur um Ihr Hobby, zu dem man am Besten mit dem Fahrrad fährt 😉

    Das derzeitige Stadion ist von der Infrastruktur völlig überdimesioniert, selbst wenn man da noch Ihre 4000 zusätzlichen Zuschauer draufpacken könnte (in der Spitze 10.000!) wäre der derzeitige Standort verkehrstechnisch vollstens überfordert!

    Bevor der SC mit seinen bundesweiten Fans nach Bremgarten geht, sollte eher die „Elite“ dorthin weichen. Wir reden hier von 25.000 Mainstream-Fußballfans und nicht von 250 (seid ihr überhaupt soviele?) die nur ein kleines Stück der fliegerischen Wohlfühloase, abseits, nutzen möchten

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  • Dietrich Voelker
    9. November, 2014

    Sven, warum denn so garstig? Ich verstehe durchaus, dass Sie sich fuer ein groesseres Stadion einsetzen. Ich habe auch gar nichts dagegen. Wogegen ich was habe ist zum einen der Standort, der hier angestrebt wird. Sodann muss ich mich nur noch ueber die Art des Sponsorings wundern, was hier seitens der Stadt vom Zaum gebrochen wird. Eine deratige Beguenstigung, werden Sie wahrscheinlich nur fuer den Profifussball finden, weniger bei echten Unternehmen (ich meine diemit zusaetzlichen Arbeitsplaetzen) noch bei anderen Sportvereinen.
    Und wenn Sie schon von bundesweiten SC-Fans sprechen, warummuessen die sich denn alle im Stadtgebiet draengeln?
    Und Sie haben garnicht mal so unrecht, es geht mir auch um mein Hobby. Praktischerweise gibt es aber auch noch durchaus andere Argumente, die gegen den Standort Wolfswinkel sprechen.

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  • Sven
    10. November, 2014

    Garstig bin ich mitnichten! Lediglich Ihrer St.Florian-Argumentation kann ich nicht folgen. Würden Sie nicht ständig einen, rechtlich unmöglichen, Ausbau aufs Tablett schieben wären wir schon einen Schritt weiter.
    Da Sie gerade Arbeitsplätze ansprechen, Sie wissen schon wieviele Arbeitsplätze direkt und indirekt vom SC abhängen?
    Welchen Mehrwert hat der Flugplatz für Freiburger Bürger? Abgesehen davon, daß man Ihnen und den Kollegen überhaupt nicht das Lieblingsspielzeug wegnehmen möchte!

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  • Anonymous
    12. November, 2014

  • Anonymous
    12. November, 2014

  • Anonymous
    12. November, 2014

  • Frank
    12. November, 2014

    Sehr geehrte Herr Fiek und Herr Voelker

    Ein Umbau des Jetzigen SC Stadion würde etwa 40 Mio. Euro kosten und der Umbau würde bis zu 5 Jahren dauern .
    In Dieser Zeit hätte der Verein etwa 6000 Zuschauerplätze weniger zur Verfügung.
    Wenn man jetzt 6000 mal 20€ mal 17 Spiele mal 5 Jahre nimmt kommt dabei ein Verlust von 10,2 Mio. € . Zusätzlich hat der SC Freiburg nach dem Umbau keinerlei mehr Einnahmen.
    Nimmt man nun die Verluste und die Umbaukosten so würde der SC Freiburg in dieser Zeit rund 50 Mio. investieren ohne dadurch in der Folgezeit Mehreinnahmen zu kreieren.
    Dann doch lieber 70 Mio. investieren und in der Folgezeit kann mit mehr Einnahmen rechnen
    Noch eine Kleinigkeit zum Flugplatz. Auch dieser ist mit durchschnittlich 75000 Euro Verlust pro Jahr auch nicht gerade eine Goldgrube, ehr das Gegenteil.

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  • egal
    17. November, 2014

    Zum Glück sind wir die FDP auf Bundesebene los. Und in paar Jahren kennt man die FDP nicht mehr mehr!

  • Thoma K.
    19. November, 2014

    @ Herr Fiek und alle anderen Standortgegener:

    Seit gestern ist ja wie erwartet der beschlus zum bürgerentscheid durch, jetzt liegt es erstmal in der hand der bürger zu entscheiden, was mich allerding beunruhigt sind jetzt schon wahrnehmende aussagen, bei einem pro stadion am wolfwinkel, zu klagen.

    wie nehmen sie hierzu stellung?

    vielen dank für eine ehrliche antwort

    • Sascha Fiek
      19. November, 2014

      @ Thoma K. : ich bin sicherlich kein „Standortgegner“ , sondern hatte lediglich darauf hingewiesen, dass ich andere Standorte wie Hirschmatten, Lehener Winkel oder Lehener Neumatte für besser gehalten hätte. Aber die wurden ja nie richtig untersucht, sondern mit in meinen Augen zum Teil fadenscheinigen Argumenten abgewiesen. Vielmehr kümmern mich die Finanzen und die enormen Belastungen der öffentlichen Hand, gepaart mit der damit verbundenen großen Schuldenaufnahme. Wenn jedoch am 1. Februar sich mehr als 25% der stimmberechtigten Bürger für das Stadion aussprechen und bereit sind, dieses 130 Millionen Projekt zu stemmen, 58 Millionen Euro aus Steuergeldern in die Hand zu nehmen und für den Rest zu bürgen, auch wenn es mit Schulden verbunden ist, dann wäre in meinen Augen dieser Bürgerwille zu akzeptieren.

  • Sven
    19. November, 2014

    @Sascha:
    Was denn nun? Umbau, anderer Standort, Finanzierung? Ein bißchen schwanger gibt es wohl nur in der Politik!
    Würde auf der grünen Wiese gebaut wäre die Finanzierung ähnlich allerdings nicht mit dem Vorteil das Flugplatzgelände besser an die Infrastruktur anzubinden.
    Somit sind sie kein Standortgegner sondern ein Stadiongegner!
    Und mal ehrlich, Sie und ihre Streitgenossen haben Angst, daß das neue Stadion das Ende des Spiel- ähFlugplatzes einläutet.

  • Thoma K.
    19. November, 2014

    @herr fiek
    dasn ist ein wort, wäre schön wenn auch freiburg lebenswert, die bürgerinitiativen etc. daran halten würden vielleicht können sie ja ein gutes wort einlegen.
    ab jetzt entscheiden die bürger über das projekt, um o mehr kommen um so besser da ergebnis (nicht in der höhe, sondern in der aussagekraft). jetzt gilt es von beiden seiten die nächsten 10 wochen aufzuklären und mit sachlichen inhalt zu überzeugen;)

  • Thoma K.
    19. November, 2014

    im übrigen war das mit standortgegner nicht so genau gemeint, wobei es ihnen sicher nicht verborgengeblieben ist, das ihr „blog“ immer wieder von standortgegnern vorgetragen wird, da sie sich nirgends für den jetzigen standort stark machen, und eben auch mit im „flughafenboot“ aufsichtrat sitzen, ist es zumindest naheligend, das auch die standortwahl nicht ganz in ihrem sinne sein kann…
    aber wollen mer mal net so auf den verschiedenen gründen rumhaken… februar 15, da sehen wir weiter

    • Sascha Fiek
      19. November, 2014

      @Sven und Thoma K.: Unumwunden gebe ich zu, dass ich die Einrichtung des Flugplatzes in Freiburg für sinnvoll und wichtig halte, wobei ich übrigens jetzt natürlich nicht mehr im Aufsichtsrat des Flugplatzes bin. Und ich gebe auch zu, dass es für mich eine große Überraschung war, dass der Flugbetrieb aufrecht erhalten werden kann, damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Mir ist aber auch klar, dass man bei jeder Lösung Abstriche machen muss, egal ob Neubau hier oder da oder eben beim Umbau. Kröten gibt es immer zu schlucken. Dass der Flugbetrieb nicht für Segelflieger und Fallschirmspringer beibehalten werden kann, ist sicher sehr bedauerlich, aber es zeichnen sich vernünftige Lösungen ab, so dass man diese Kröte m.E. würde schlucken können. Daher greift bei mir der Vorwurf nicht, dass ich nur wegen des Flugplatzes usw., denn der Flugplatz bleibt bestehen. Bleiben die Finanzen. Ich hätte mir gewünscht, dass man zur Schonung der öffentlichen Finanzen zumindest am Schluss noch dafür sorgt, dass der SC den Stadionkörper selbst bezahlen muss. Würde das geschehen, könnte ich, wenn auch weiterhin mit Bauchschmerzen ein Ja empfehlen, da ich ja auch wie viele andere ein neues Stadion will. In meiner Zeit als Stadtrat bin ich bei all den Diskussionen und Informationen etc. davon ausgegangen, dass die Stadt 10-15 Millionen und die öffentliche Hand insgesamt rund 20-25 Millionen in die Hand würde nehmen müssen. Dass dies nun auf 58 Millionen geradezu explodiert ist, sehe ich als Hauptproblem. Ich hatte gehofft, dass man noch versucht einen Kompromiss zu finden zwischen der günstigsten Variante, nämlich Umbau und der jetzt vorliegenden teuersten Variante. Wäre dann der Kompromiss gekommen, dass der SC das Stadion zahlt, ok, aber so ist es einfach sehr heftig.

  • Winter
    8. Dezember, 2014

    Wutbürger,Stadiongegner etc. – die polemischen Begriffe ändern nichts an der Tatsache, dass alle steuerzahlenden Bürger durch den Stadionneubau die nächsten Jahrzehnte kräftig zur Kasse gebeten werden und viele andere Vorhaben zwangsläufig auf der Strecke bleiben werden.
    Bin ich eine Wutbürger, weil ich mir zu denken erlaube?

  • Klaus
    19. Dezember, 2014

    Wichtig und das bedenken wenige, die dazu verpflichteten Unternehmen müssen den Mindestlohn doch auch bezahlen bzw. verkraften können. Das bedeutet für Unternehmen die keine riesigen Gewinne verbuchen und somit theoretisch das neue Lohnniveau zahlen könnten, sie sind entweder nicht in der Lage den Arbeitsplatz aufrecht zu erhalten, oder sie sind gezwungen höhere Preise zu verlangen, was dazu führen kann, dass sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind und somit auch wieder der Arbeitsplatz verloren geht. Dann gibt es auch die Kosnumentenseite in dieser Debatte und da stellt sich die Situation doch oft so dar, selbst will man das Lohnniveau bekommen, als Konsument möchte man aber auch so günstig wie möglich einkaufen und auch hier müsste dann ein Umdenken einsetzen. Was aber nicht so einfach ist, da der Staat ja schon ordentlich in die Taschen der Konsumenten greift und diese gar nicht einfach höhere Preise bezahlen können. Also sollte der Ansatz lauten, wir lassen den Bürgern mehr Geld, die können jetzt höhere Preisniveaus zahlen und Unternehmen sind aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs um Mitarbeiter angehalten diese in angemessenen Lohnniveaus zu beschäftigen. In der jetzigen Form und Ausgestaltung werden lediglich Arbeitsplätze gefährdet.

  • adrion werner
    31. Dezember, 2014

    Lieber Sascha,
    was das EEG und die Erneuerbaren betrifft, da liegst Du gewaltig daneben. Im ganzen System der Stromversorgung ist das banalste, ein Windrad oder PV Anlage zu bauen und nach Lust und Laune per Subventionen einzuspeisen – oder auch nicht. Den aufwendigen und unrentablen Bereich überlassen wir dann mal der traditionellen Kraftwerkwirtschaft. Diese haben untertänig – zu Niedrigpreisen selbstverständlich – die Lücken zu füllen, welche die Erneuerbaren nicht – und auch nicht in absehbarer Zeit – in der Lage sind zu schließen. Bis jetzt stehen diese Kraftwerksbetreiber kurz vor dem finanziellen Kollaps, die Gründe sollten jedem sachlich und klar denkenden Mensch, vor allem aber wirtschaftlich Denkenden erschließbar sein. Die Zeit der Erneuerbaren wird kommen – aber erst dann – wenn technische Grundlagen entwickelt sind, welche diese hochvolatile Erzeugungsform umfänglich speichern. Unser bisheriges Handeln zäumt das Pferd vom Schwanz her auf – und bewirkt außer einem unnötigen und hohen Kostenschub (ca. 20 Miard. €/a) , das Gegenteil dessen, was eine konsistentes und stabiles Stromversorgungssystem verlangt.

  • Maximilian Erlmeier
    7. Januar, 2015

    Lieber Herr Fiek,
    danke für den interessanten Bericht.
    Scheint sich ja doch was zu bewegen.
    Erfolg und Spaß im neuen Jahr.
    Maximilian Erlmeier

  • HG von Wolff
    7. Januar, 2015

    Lieber Sascha, wie immer von Dir gewohnt… Mit klarem Blick und klug kommentiert. Danke von einem der gerne dabei gewesen wäre….Hanns-Georg von Wolff

  • Eckmiller
    7. Januar, 2015

    Testkommentar

  • Eckmiller
    7. Januar, 2015

    Test 2

  • NvGayling
    18. Januar, 2015

    OK, Sascha. Ist in Ordnung, wenn die Finanzierung ausschlaggebend für ein „Nein“ wird.
    Mein „Nein“ begründe ich allerdings hauptsächlich mit dem Standort. Und weil es mehrere andere Standorte gäbe, wenn man nur will. Und weil bei einem so Riesen-Projekt es immer Finanzprobleme geben würde.

  • Dietrich Voelker
    18. Januar, 2015

    Fuer mich bleiben die standortbezogenen Kritikpunkte auf jeden Fall bestehen.
    Diese sehe ich als unabhaengig von einer moeglichen Verlagerung derSegelflugbahnen.
    Was mich persoenlich aber zunehmend aergert, ist, dass mit einer Forderung nach einer oeffentlichen Buergschaft begonnen wird, damit man an die so billigen Kommunalkredite herankaeme und nunmehr die Last der Realisierung sich bei einer staedtischen Objektgesellschaft sich wiederfindet. Dazu noch ein Verschiebebahnhof in Schattenhaushalte.
    Dann wird das Ganze noch mit der Aussage des fuer Finanzen zustaendigen Buergermeisters durch ihn selbst garniert, dass man ja gar nicht sagen koenne, was der Spass koste. Allfaellige Risiken, wie das Anschneiden des Scherbellinos noch nicht mal eingerechnet.
    Dieses Armutszeugnis, selbst durch die Stadtspitze ausgestellt, hat schon was Dreistes.

    • Rainer Pachner
      19. Januar, 2015

      Ein guter Diskussionsbeitrag, Sascha! D´acordo!
      Mein Nein – bei aller Liebe zum SC – bestimmt darüberhinaus das Argument, dass die Stadt in Sachen Kultur eine zum Teil erbärmliche Politik macht. Die Auflösung des SWR-Orchesters ist hier nur die Spitze des Eisbergs. Man man die Millionen halt woanders einsetzt…

  • Robin
    25. Januar, 2015

    Freiburger! Seid doch froh dass die Bürger eine Möglichkeit bekommen, ihre Stimme zu einem neuen Stadion abzugeben. Wo gibts sonst sowas? Trotzdem, auch die Stimmen sind nicht das Entscheidende, die Politiker können auch so oder so das Stadion genehmigen. Ein Umbau ist unmöglich, ich weiss gar nicht warum hier immer noch Unwissende ihre Dreistigkeit herausnehmen und hier als Besserwisser und Weltverbessererer auftreten!!! Immerhin verdienst die Stadt immensen Summen an Gewerbesteuer, die der SC abgeben muss. Und auch die Jobstellen darf man nicht vergessen. An die geplagten Nachbarn des Schwarzwaldstadions denk keiner, aber an bekloppte Kerosinverteiler eher schon. Wie erbärmlich doch man einer hier seinen Scheiss mitteilt.

  • Thorsten
    26. Januar, 2015

    Für mich als Unternehmer ist es auch etwas verwunderlich, wieso ein solide arbeitendes Unternehmen, welches auch jährlich einen ordentlichen Gewinn erwirtschaftet, wie es der SC tut, in so beträchtlicher Höhe von Seiten der Stadt oder Land unterstützt werden soll.
    Ich bin ein SC Fan seit meiner Kindheit und auch häufig im Stadion aber diese Summen welche hier im Raum stehen, stehen für mich in keinem Verhältnis. Zumal diese Summen nur Schätzungen sind und man hat je bereits eine Erfahrungen was Schätzungen am Ende für eine Rechnung ergeben…

  • Wolfgang Weuthen
    28. Januar, 2015

    Sehr geehrter Herr Fieck,

    die Art und Weise wie von allen Seiten in dieser Angelegenheit mit Zahlen umgegangen wird, ist der Sache leider nicht zuträglich. Auch Ihre 58 Mio vermag ich nicht nachzuvollziehen. Bitte berücksichtigen Sie, dass nicht alle Parteimitglieder und Bürger sich seit langem mit dem Stadionbau beschäftigen! Können Sie die bitte mal erläutern oder kann man die Kosten irgendwo nachvollziehen? (damit meine ich nicht den Gesinnungsaufsatz der Verwaltung, der als Anlage 3 dem Gemeinderatsbeschluss beigefügt war). Ist z. B. der Wert des durch die Stadt einzubringenden Grundstückes in Ihrer Rechnung enthalten?

    • Sascha Fiek
      29. Januar, 2015

      Sehr geehrter Herr Weuthen,
      die 58 Millionen Euro beziehen sich auf die Angaben der Stadt Freiburg in der Drucksache der Verwaltung (nicht der Anlage 3, sondern der Vorlage an sich). Dabei entfallen 38 Millionen auf die Infrastruktur aus dem städtischen Haushalt, 9 Millionen auf Infrastruktur durch weitere Institutionen der öffentlichen Hand ( z.B. Bund, Universität oder die städtische Gesellschaft FWTM ) und 11 Millionen auf den avisierten Landeszuschuss für den Stadionkörper. Alle näheren Informationen und Angaben finden Sie auch unter http://www.saschafiek.de/2014/10/12/wie-teuer-wird-das-sc-stadion-in-freiburg-wirklich/ .
      Das Grundstück ist in diesen Zahlen genausowenig eingerechnet wie eventuelle Kostensteigerungen. Somit stellen meine hier im Blog dargestellten Zahlen sicherlich den niedrigst denkbaren Wert dar. Aber ich habe bewusst darauf verzichtet, irgendwelche „Horrorzahlen“ zu erfinden, die dann nicht belegbar wären, sondern nehme nur die von der Stadt veröffentlichten Zahlen. Der Grundstückswert wird von der Stadt bislang nicht angegeben, weil der Wert angeblich nicht ermittelbar sei , bis die Entscheidung durch die Bürgerschaft gefallen ist.
      Viele Grüße
      Sascha Fiek

  • Matthias
    28. Januar, 2015

    Ich bin gegen das Stadion im Wolfswinkel, es wird so vieles einfach hinweggewischt. Die Stadt schiebt nur den SC voran, aber in Wirklichkeit hofft sie darauf, das der Flugbetrieb eingestellt wird und sie das Flugplatzgelände an Immobilienhaie verschleudern kann. Der OB Salomon ist ganz vernarrt darin, die Stadt und den SC Freiburg vollends auszunehmen. Meiner Meinung nach ist er und seine Kumpanen einfach pervers. Und was Greenpeace betrifft, die liegen schon jahrelang im Rechtsstreit mit der Stadt Freiburg und der OB hat auch eigenmächtig eine schon genehmigte Ausstellung über die Palästinenser im besetzten Gebiet abgeblasen. Es ist rundum unerträglich. Der SC Freiburg wird nicht mehr auf die Beine kommen, wenn er sich nicht vollkommen von der Stadt lossagt. Überhaupt braucht Freiburg dringend eine neue Führung, sonst kommen die schnell mit dem nächsten irren Wahnsinnsprojekt daher.

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  • Sascha Fiek
    11. März, 2015

    Hier noch ein guter Artikel des bayerischen Landesvorsitzenden der FDP zum Thema : http://www.huffingtonpost.de/albert-duin/warum-wir-cannabis-endlic_b_6845450.html

  • Anonymous
    18. März, 2015

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    18. März, 2015

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  • Christoph Gabrisch
    17. Mai, 2015

    Lieber Sascha,
    Besten Dank für die Schilderung und Einordnung Deiner Eindrücke aus Berlin. Der neue Claimer „German Mut“ gefällt mir besonders gut. Als Abgrenzung zur verbreiteten German Angst macht der Claimer eine überraschend selbsterklärende Positionsbestimmung und schafft ein positives Alleinstellungsmerkmal. Zum anderen klingt im Claimer an, dass die FDP nicht für einen abstrakten Freiheitsbegriff steht (Freiheit für irgendetwas), sondern eben für das mutige Nutzen von Freiheiten. Sehr gelungen das, sehr ermutigend das für uns alle. Findet Christoph Gabrisch

  • Lutz Franke
    17. Mai, 2015

    Danke auch für die klaren Worte zur Energiepolitik unserer Partei. Auch für neue energiepolitische Ansätze brauchen wir Mut. Schließlich waren wir die erste deutsche Partei, die sich zur ökologischen Wirtschaftspolitik programmatisch aufgestellt hatten. VG Lutz Franke

  • Landwehr Herbert
    17. Mai, 2015

    Die Flatrate im Steuerrecht ist deshalb kein guter Vorschlag, weil parteiübergreifend ein einheitliches Steuersystem für Europa geschaffen werden muss. Mir scheint hier wie in anderen Problembereichen die politische Aktualität zu fehlen. Die intellektuellen Köpfe neben Herrn Lindner müssen in Arbeitsgemeinschaften in den politischen Alltag sowie den Medien zur Sprache kommen. Die Cannabis Diskussion ist Angesichts
    der Bedenken seitens vieler Ärzte und Seelsorger zu dünn geführt, Tiefe und Verantwortungsbewußtsein fehlen.

  • Adalbrt Häge
    5. Juni, 2015

    Ich bin froh, dass jetzt doch eine Debatte zumindest ihren Anfang genommen hat – mal sehen, wie weit das tragen kann bei er durchgängig von der Verwaltung betriebenen Verweigerung, auf Argumente einzugehen. Ich fürchte, der Gemeinderat muss noch einige Male „zeigen wo der Hammer hängt“, wie es die BZ (mal ausnahmsweise richtig) formuliert hat.
    Herzl Grüße, A. Häge

  • Daseking
    5. Juni, 2015

    Die Wahrung der „Sozialen Stabilität“ in unseren Städten ist eine der großen , wenn nicht sogar die wichtigste Zukunftsaufgabe, der wir uns alle zu stellen haben. Die Vorgehensweise, um dieses Ziel zu erreichen kann – von Stadt zu Stadt – sehr unterschiedlich sein. Die Notwendigkeit einer zeitnahen Lösung allerdings nicht!
    Die Erfahrung – insbesondere auch aus andern Städten der Republik – zeigt, dass ohne Inanspruchnahme städtischer Flächen – bzw. von Flächen, auf die eine Stadt unmittelbaren, direkten Zugriff hat – dieses Ziel niemals erreicht werden kann.
    Das vorgelegte Papier wird hoffentlich eine öffentliche Debatte beflügeln.
    Mit freundl. Gruß WULF DASEKING

  • Gunnar Sturm
    11. Oktober, 2015

    Hallo Sascha, die Themen Migration und Integration beinhalten einige positive Aspekte. Ich meine wir, die Liberalen sollten genau diese auch fördern.
    Im Gegenzug muss aber auch ein Asylmissbrauch vermieden werden, dann jedoch mit Optionen „ohne Gesichtsverlust“! Und da meine Vision: wer uns (D) wieder verlässt, muss überwiegend positive Erinnerungen und Werte mitnehmen!

  • Eicke Weber
    20. Oktober, 2015

    Sascha Fiek hat 100% recht, danke, Sascha für diesen wichtigen Beitrag!

    Ich möchte nur noch hinzufügen dass außer der Verpflichtung aus der Respektierung der Menschenrechte der Fluechtlinge wir als demographisch enorm gefährdetes Land große Vorteile aus einer gelungenen Integration mehrer Millionen von Fluechtlingen ziehen werden, selbst wenn sich nach Befriedung und wirtschaftlichen Verbesserungen der Heimatländer einige entschließen sollten zurück zu gehen: viele hier aufgewachsene und gut integrierte Kinder werden immer bleiben wollen, zu unserem Vorteil!

  • Jana Rykl
    20. Oktober, 2015

    Lieber Sascha,
    als Deutsche mit Migrationshintergrund und Enkelin eines ehemaligen Zwangsarbeiters in Nazideutschland und kann ich Dir leider nicht zustimmen.
    Deutschland braucht dringend ein modernes Einwanderungsgesetz wie Kanada, Australien oder auch die Schweiz, um die Einwanderung zu steuern und den Schleppern das Handwerk zu legen. Kriegsflüchtlinge und politisch, religiös Verfolgte sollten weiterhin Asyl das Recht auf Asyl haben, zumindest solange in sie in Ihrer Heimat nicht sicher sind und ein menschenwürdiges Leben führen können. Jedoch müssen Sie innerhalb von Europa besser verteilt werden. Eine grosse Zahl von Menschen, die derzeit nach Deutschland kommen sind jedoch eher „Einwanderer“, die hier ihr Glück, Arbeit und Wohlstand suchen. Deren Einwanderung muss jedoch gesteuert werden, damit die Integration gelingen kann und das Sozialsystem in Deutschland nicht kolabiert.
    Integration ist aber zur Zeit noch ein Thema für die nächsten Jahre. Zur Zeit ist eher das Problem die vielen Menschen winterfest unterzubringen, zu verpflegen und menschenwürdig zu behandeln. In diesem Jahr mag das vielleicht noch mit Ach und Krach gelingen, aber wenn die Zahl der Einwanderer weiter so hoch bleibt wird es schwierig für das Jahr 2016 und 2017.
    Weder „Grenzen auf für alle“ (Angela Merkel) noch „Deutschland einzäunen“ (Horst Seehofer) wird langfristig funktionieren.
    Viele Grüsse
    Jana Rykl

    • Sascha Fiek
      20. Oktober, 2015

      Hi Jana,
      ich sehe da gar keinen Dissens zwischen uns, da ich dir zustimme. Das Einwanderungsgesetz fordern wir schon sehr lange, aber es wird ja gerade von großen Teilen der Union und vor allem von der CSU konsequent abgelehnt. Und in der Tat müssen wir Asyl und Einwanderung gedanklich trennen. Ich glaube nur, dass es noch zu früh ist, überhaupt Aussagen darüber treffen zu können, wer aus welchen Ländern aus welchem Grund wie lange in Deutschland verweilen wird. Wir haben noch nicht mal ansatzweise einen Überblick darüber, da die Registrierung und Erfassung der Daten ja noch eine ganze Weile dauern wird. Und dass dann viele Menschen nach einem ordentlichen Verfahren uns wieder verlassen müssen, daran habe ich auch keinen Zweifel, übrigens auch nicht daran, dass viele wieder von sich aus in ihre Heimat zurückkehren wollen.
      Lg
      Sascha

  • Werner Völkle
    21. Oktober, 2015

    Lieber Sascha,
    es wäre mal an der Zeit, dass diejenigen welche in der Vergangenheit Verantwortung in unserem Land übernommen hatten (dazu zählt auch die FDP) aufstehen und sagen dass sie Fehler gemacht haben und falsche Einschätzungen getroffen haben.
    Es ist unerträglich geworden, von den Bürgerinnen und Bürgern Lastenübernahmen zu fordern und ihre Ängste zu verachten (kleinreden) ohne auch mal Ross und Reiter zu benennen, wer denn diese Flüchtlingskatastrophen ausgelöst und zu verantworten hat!
    Es sind Flüchtlinge, die schon seit mehreren Jahren aus ihren Ländern geflohen sind und dass das soweit gekommen ist, daran habe neben den USA auch deutsche Politik große Schuld und blauäugige Fehler begangen, nicht zuletzt auch durch die Halbierung der Flüchtlings-Hilfszahlungen durch die Vereinten Nationen.
    Es ist einfach zu billig und unseriös, jetzt die Menschen in unserem Land als „Nazis“ zu deklarieren, die sich ihrem Ärger über die politischen Versäumnisse der Vergangenheit
    durch Zulauf radikaler Forderungen Gehör verschaffen wollen.
    Ja, die politische Mitte ist in Gefahr nach rechts abzudriften und fragwürdigen Parolen zuzujubeln, doch ist es ihnen zu verdenken, wenn ihre Situation (und dabei spielt es keine Rolle, ob dies durch Flüchtlinge, eine Wirtschaftskrise, Finanzkrise ausgelöst ist) seit vielen Jahren den eigenen Niedergang erfahren muss.
    Wer soll denn glauben, dass Millionen von Flüchtlinge aus einem andern Kultur- Bildungs- und Religionsumfeld hier bei uns integriert werden können wenn wir es seit Jahrzehnten nicht geschafft haben, die vergleichsweise geringe Zahl von Harz vier Empfängern (teilweise in der dritten Generation) zu integrieren, um nur ein Beispiel zu benennen.
    Welcher Bürger, welche Bürgerin soll den daran glauben, dass es mal besser werden wird, wenn sie an eine total verkorkste und sündhaft teure Energiepolitik denken (an der auch Herr Weber kräftig mitgewirkt hat ).
    Wer soll an Besserung glauben, wenn an der Steuern und Abgabenschraube schon seit Jahren ständig nach oben gedreht wird und die Verschuldung dennoch ständig zugenommen hat?
    Wer soll den daran glauben das dieses Land politisch etwas für seine Bürgerinnen und Bürger so gestaltet, dass es gemeinsam erfolgreich ist, wenn der Erfolg nur von einigen wenigen eingefahren wird.
    Die Einkommens- und Wohlstandsscheere geht seit vielen Jahren auseinander und auch da geiffern wir dem „Vorbild“ USA politisch uneingeschränkt nach – schaut auf Amerika und ihr bekommt eine Vorstellung von dem was aus Europa werden wird!
    Ich verstehe jeden Flüchtling und würde selbst genauso handeln, wäre schon viel früher abgehauen (geflohen) unter solchen Umständen, da verurteile ich keinen einzigen – ich verurteile die verkorkste Politik der vergangenen Jahre / Jahrzehnte und lasse mir heut nicht vorwerfen ein schlechter Mensch und schlechter Bürger zu sein, nur weil ich ohne Willkommensblumen am Bahnhof stehe und innerlich den Kopf schüttle über soviel
    Naivität und Realismusverlust einer Bundeskanzlerin und anderer Gutmenschen, die dann anschließend, nachdem sie ihre Blumen wohlfeil und presserelevant abgegeben haben, zurück ins traute Eigenheim verschwinden.

  • Hermann Bars
    15. November, 2015

    Es nervt ungeheuer überall denselben politischen Einheitsbrei vorgesetzt zu bekommen! Mit ihrer Bezeichnung der AFD als „brüllende Horden“ werden sie die Menschen, die mit der Politik dieser Regierung nicht einverstanden sind, eher noch mehr gegen sich aufbringen. Das ist genau die Arroganz, welche viele davon abhält die etablierten Parteien zu wählen.

  • Michael Schallhorn
    30. Januar, 2016

    Wenn es also nach Ihrer Auffassung ginge, sollten wir auch dafür sorgen dass das BKFQG wieder abgeschafft wird, damit die Branche wieder mehr billige LKW Fahrer bekommt !

    • Sascha Fiek
      31. Januar, 2016

      Das BKrFQG und das FahrlG kann man hinsichtlich der zu reformierenden Dinge sicher nicht miteinander vergleichen. Da wir selbst sehr in der Berufskraftfahrerausbildung aktiv sind, möchte ich es so formulieren. Eine vertiefte und über Fortbildung auch verstetigte Ausbildung von Berufskraftfahrern war gerade mit Blick auf manche Staaten innerhalb Europas sehr sinnvoll. Allerdings ist die Ausgestaltung und die Art der Umsetzung in nationales Recht so erfolgt, dass ich mir in der Tat auch dort Reformschritte wünschen würde. Dies muss allerdings keinesfalls mit Qualitätseinbußen einhergehen.

  • Henry Holst
    30. Januar, 2016

    Nein, das stimmt nicht. Warum sollten wir die Vorraussetzungen herunter setzen. Damit wir 50jährige Umschüler bekommen, die den Berufsstand auch nicht weiterbringen? Wir sind Experten, die auch guten Nachwuchs brauchen, und nicht irgendjemanden, nur weil er vom Arbeitsamt gefördert wird…
    Wir bilden auch Kaufleute für Bürokommunikation aus, und ohne mittleren Bildungsabschluss braucht man sich bei uns nicht zu bewerben. Warum sollen wir minderqualifizizierte Anwärter zum Fahrlehrer akzeptieren? Wir müssen unseren Berufsstand aufwerten und nicht abwerten…

    • Sascha Fiek
      31. Januar, 2016

      Richtig ist, dass wir unseren Berufsstand aufwerten müssen. Dazu zählen für mich aber auch in erster Linie vernünftige Arbeitsbedingungen und damit insbesondere die dringende Verbesserung der Angestelltenkultur und Verdienstmöglichkeiten, die den Anforderungen an den Beruf gerecht werden. Die derzeitige Struktur der Fahrschulbranche hat hier großen Veränderungsbedarf. Die derzeitige Ausbildung von Fahrlehrern befindet sich allerdings durchaus auf hohem Niveau. Ich habe das Gefühl, dass oftmals von Menschen über die Art der Ausbildung gesprochen wird, ohne dass sie diese in ihrer reformierten Form (nach 2001) angeschaut oder selbst durchlaufen haben. Ich war durchaus mit der Herabsetzung des Schulabschlusses einverstanden zusammen mit der Ergänzungsklausel, dass man in Einzelfällen auch über einen Eingangstest zugelassen werden kann, falls der Schulabschluss nicht erreicht wird. Das Vorziehen der fahrpraktischen Prüfung und diese damit völlig aus dem Ausbildungszusammenhang herauszureißen, halte ich für völlig falsch. Ich selbst habe viele Menschen auf diese Prüfung vorbereitet. Ich halte es für sinnvoll, dass dies ein Teil der Ausbildung ist und nicht eine völlig getrennte Maßnahme vorweg, die dann als Zugangsvoraussetzung dienen soll. Denn so wird die Ausbildung getrennt und komplizierter und das ohne Not. Das sture Beharren auf dem Besitz der Führerscheine A und C halte ich nunmal auch für nicht mehr zeitgemäß. Ich selbst hatte durchaus Sympathien dafür, wenigstens einige Fahrstunden in die Ausbildung mit aufzunehmen, um den Fahrlehreranwärtern diese Fahrzeuge näher zu bringen. Wir hätten durchaus einige Reformen auf den Weg bringen können, die die Hürden hätten senken können, ohne dabei Qualitätsverluste zu erleiden. Aber das war nicht gewollt.
      Denn jetzt soll es teurer, länger und schwieriger werden. Uns fehlen heute locker schon 1000 neue Fahrlehrer jährlich. Wenn wir die Hürden jetzt noch höher schrauben, werden wir bald gar keine Fahrschüler mehr ausbilden können. Wenn dann die Politik zur Laienausbildung zurückkehrt, weil die Fahrschulen nicht mehr die Ausbildung gewährleisten können, bleibt denen, die eine Verschärfung gefordert haben, nur noch, sich auf die Schulter zu klopfen und sich dazu zu beglückwünschen, wenigstens in Schönheit gestorben zu sein. Das sollte nicht unter Weg sein.

  • A. Hopfensitz
    30. Januar, 2016

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht Hr. Fiek. Den Verlauf des Gerichtstages hatten sich sicher Einige anders erhofft. Traurig.

  • Norbert Ziegler
    31. Januar, 2016

    Es darf nicht wahr sein. Aber das ist mein Reden seit vielen Jahren. Fahrlehrer können nicht mit der Zeit gehen. Viele haben den Schuss einfach noch nicht gehört. Leider konnte ich in Goslar nicht dabei sein. Herr Fiek hat Recht.

  • Henry Holst
    31. Januar, 2016

    Wie hoch ist eigentlich die Abbrecherquote unter den Fahrlehreranwärtern?

  • Rudi Holl
    22. Februar, 2016

    Ich denke die liegt weit unter 10%, zumindest bei den seriösen Ausbildungsstätten.

  • Dr. Harald Pohlmann
    17. April, 2016

    Sehr richtig, Herr Fiek!

    Wie sieht das eigentlich Academy? Gibt es da nicht eine erheblich andere Meinung?
    wir bleiben dran und ich werde den Referentenentwurf unverzüglich nach Vorlage mit MdBs beraten.
    Dr. Harald Pohlmann
    Firmengruppe Fahrschule Zöllner

  • Dr. Albrecht Elsner
    30. Oktober, 2017

    Wer Folter befürwortet,
    ist für mich gestorben,
    für die Deutsche Regierung offenbar nicht.
    Weg mit diesem Alkoholiker,
    der Halluzinationen und depressive Phasen hatte.
    Der 31.10.2017 ist ein Zwangsfeuertag
    zu Ehren dieses Menschenhassers.

  • Luna Oswald
    31. Oktober, 2017

    Hervorragend auf den Punkt gebracht.

  • Frank Sacco
    31. Oktober, 2017

    Wunderbar geschrieben. Hätte ich nur schlechter machen können…

  • Eicke Weber
    10. April, 2018

    You are right on the point, Sasha, there is only one position a true liberal can take: freedom for all who like to wear whatever they want!

  • Helena Beck
    29. April, 2018

    Ehrlich gesagt wundert es mich dass Sie jemand unterstützen der vor einem Jahr noch als Laienprediger
    aufgetreten ist.

    https://rdl.de/beitrag/christlich-charismatischer-predigt-style-demn-chst-von-freiburger-stadtspitze

    Sie neigen nicht dazu, Personenkult zu betreiben oder in uneingeschränkte Jubelgesänge zu verfallen.
    Das finde ich gut. Herr Horn und seine Unterstützer von der charismatischen Freikirche „International Christian Fellowship“ mit fragwürdigem Charakter allerdings schon.

    Es scheint, mit einem OB Horn bekämen wir eine Doppelspitze in Feiburg: Martin Horn und „Jesus inside“.

    Ich kann mir nicht vorstellen die Mehrheit der Freiburger wäre wirklich erfreut über so einen blinden Passagier am Ruder?

    • Sascha Fiek
      29. April, 2018

      Trotz meiner kritischen Haltung zu Kirche und Religion erwarte ich als Humanist zunächst schon, dass wir religiösen Menschen mit dem gebotenen Respekt begegnen. Nur weil jemand Christ ist oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehört, ist das noch lange kein Grund, ihn als ungeeignet für öffentliche Ämter einzustufen. Die auch von mir stets eingeforderte Trennung von Kirche und Staat bedeutet nicht, dass ein gläubiger Mensch keine Aufgaben in einer Verwaltung wahrnehmen darf. Es darf lediglich keine Vermengung zwischen Angelegenheiten des privaten Glaubens und der Ausübung des Amts geben. Solange der Einzelne in den Versammlungsstätten seiner Religionsgemeinschaft oder bei sich zu Hause betet, tanzt, singt, segnet oder sonstige Rituale vollführt, ist das in meinen Augen eine Sache der persönlichen Religionsfreiheit, die zu den Grundrechten der Menschen in diesem Land gehört. So sehr ich für eine religionskritische Haltung im Leben werbe, so wenig will ich eine Diskriminierung derjenigen, die sich anders entschieden haben. Insofern sehe ich keinen Grund, warum ein Christ nicht auch OB werden sollte. Unredlich wäre es, einem Kandidaten zu unterstellen, dass er sein christliches Engagement in unzulässiger Weise auf sein Amt überträgt, sofern es darauf keinerlei Hinweise gibt. Solange gilt die Religionsfreiheit auch für OB-Kandidaten.

  • Birgit
    2. Mai, 2018

    Also er soll alles mögliche anpacken, das Geld kostet („Leuchtturmprojekte“, günstiger Wohnraum,…) und gleichzeitig Geld einsparen, um die Schulden abzubauen. Ich habe bisher noch nicht gehört, wo er denn sparen will. Bisher ging es immer nur ums Geldausgeben. Seit wann stehen sie denn für eine derartige Ausgabenpolitik? Schade!

  • Edgar
    23. Juli, 2018

    In den 60ern baute mein Großvater das Haus in der Herrenstraße, in dem sich jetzt die Caritas befindet. Es gab eine Riesenaufregung in der Stadt, wurde mir später erzählt, weil er es münsterrot anmalte. Welche Anmaßung. Aber es blieb rot und änderte sich auch nicht, als neu gestrichen wurde.
    Mir gefallen manche schreienden Farben auch nicht. Ich muss sie ertragen. Jetzt halt Aldiblau am Boden. Man kann auch Parkplatzblau sagen. Die blauen Parkplatzschilder sind keine Verunstaltung. Oder rote Markierungen für die Fahrradspuren.
    Hätte es die Entrüstung bei Grün auch gegeben? Symbolisiert dann nicht einen Parkplatz, sondern erinnert an den ehemaligen Vorgarten, der jetzt beparkt wird.

  • ptie
    6. August, 2018

    Hallo,

    in der Tat ärgerlich wenn zu einem solchen Thema nur Kirchenvertreter befragt werden.

    Dekan Markus Engelhardt erinnert an einen Befund des prominenten Staatsrechtlers
    Ernst-Wolfgang Böckenförde: „Unsere freiheitliche Verfassung basiert auf Grundlagen, die sie selbst nicht garantieren kann.“

    Dazu aus der Wikipedia:
    Böckenförde antwortet 2009 und 2010 in zwei Interviews auf die Kritik, er würde die ethische Kraft der Religion überbetonen: „Diese Kritik übersieht den Kontext, in dem ich 1964 diesen Satz formuliert habe. Ich versuchte damals vor allem den Katholiken die Entstehung des säkularisierten, das heißt weltlichen, also nicht mehr religiösen Staates zu erklären und ihre Skepsis ihm gegenüber abzubauen. Das war also noch vor 1965, als am Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils die katholische Kirche erstmals die Religionsfreiheit voll anerkannte. In diese Skepsis hinein forderte ich die Katholiken auf, diesen Staat zu akzeptieren und sich in ihn einzubringen, unter anderem mit dem Argument, dass der Staat auf ihre ethische Prägekraft angewiesen ist.“ [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ckenf%C3%B6rde-Diktum]

    Ein Satz, mit dem Beckenförde die Skepsis der Kirche, gegenüber säkularen Gesellschaft, zu mindern versuchte, wird nun von den Kirchen konsequent so gedeutet, als ob gerade die Kirchen die (moralischen) Grundlagen des Staates sichern müssten. Dieses Voraussetzungen werden an ganz vielen Stellen der Gesellschaft gebildet. In Zeitungen, Sportvereinen, Schulen, Familien, Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Bürgerinitiativen – und eben auch Kirchen.
    Mit ihrer Deutung des Beckenförder-Diktums maßt sich die Kirche eine viel zu große Bedeutung bei.

  • deradmiral
    6. August, 2018

    Bis jetzt hat doch Tony Nachbar hauptsächlich Fussball kommentiert, wenn ich mich nicht irre. Gute Kritik! Weiter so!

    Ich habe den Artikel wurde auf AMB verlinkt: https://www.saschafiek.de/2018/07/29/fast-leere-kirchen/

  • Man Glaubt Es Nicht!
    8. August, 2018

    Sehr guter Artikel, danke.

  • Eicke Weber
    10. August, 2018

    Recht hast Du, lieber Sasha, so schade dass Du ncht mehr Bezirksvorsitzender der FDP bist, wir hätten gemeinsam die Politik der FDP und vielleicht Deutschlands (Jamaika!) in eine etwas andere Richtung leiten können !

  • A. Maier
    5. September, 2018

    Es gibt wohl Nichts im Leben, das nur Vorteile hat.
    So verhält es sich auch beim autonomen Fahren.

    Die entscheidende Frage ist doch auch, wie man autonomes Fahren gestalten möchte.
    Soll der Fahrer (früher oder später) zwingend als Passagier bestimmt sein? (Steuer ist nicht mehr vorhanden)
    Oder soll diese Technik an sinnvoller Stelle den Verkehr ergänzen, wobei eine Nutzung FREIWILLIG ist.

    Das Fahren als solches ist mit verschiedensten Interessen verbunden.
    Jene sind nicht auf reine Transportgedanken reduzierbar.
    Vielmehr spielen auch emotionale Aspekte eine für nicht wenige Personen maßgebliche Rolle.
    Letztere in der Diskussion vorab als nachrangig bzw für die Entwicklungsziele irrelevant festzulegen, gleicht einem Diktat.
    Ich habe den starken Eindruck, dass in einigen Kreisen (insbesondere solchen, die von einem massiven Einsatz profitieren, siehe IT-Konzerne) eher eine zuletzt genannte Einstellung vorherrscht.
    Man bemerkt wahrscheinlich sogar, dass eben ein größerer Anteil der Menschen nicht dieselbe Vorstellung teilt, man arbeitet aber darauf hin (Lobby), das menschliche Fahren als „Fehlerquelle“ zu verbieten.
    Das ist anmaßend, insbesondere auch undemokratisch.

    Was den Diskurs betrifft:
    Man kann bezüglich zig anderer Themen stets damit argumentieren, dass menschliches Verhalten fehleranfällig und, im Vergleich zur „Maschine“, weniger effektiv ist.
    Dem ist wohl nur wenig entgegen zu setzen.
    Nun liegt aber gleichzeitig der Sachverhalt vor, dass Menschen ihren „Lebenswert“ durch Emotionen erlangen.
    Solche Emotionen entstehen erstaunlich oft nicht durch rationales / effektives / vernünftiges Handeln, sondern eher durch solche Erlebnisse, die das Nervensystem in einem gewissen Ausmaß „stimulieren“.
    Will man den Menschen also nicht seiner Möglichkeit berauben, auf diesem Wege „Lebenswert“ zu generieren, so ist es zwingend erforderlich, ihm dafür den erforderlichen Freiraum zu lassen.
    Dies ist ohnehin und wird in Zukunft immer mehr ein rares Gut, über welches man keine eindimensionalen Entscheidungen treffen sollte.

    Ist es nicht, wie immer, der für alle Seiten beste Weg, einen Mittelweg zu wählen?
    Es gilt, sich nicht auf einen Weg als vermeintliche „Universallösung“ zu versteifen. Dieser Erwartung wird autonomes Fahren wahrscheinlich ohnehin nie gerecht.
    Will man bestehende Probleme lösen (Anmerkung: Ich lasse die wirtschaftlichen Interessen derjenigen mal außen vor, die sich von einer substanziellen Verlagerung der Wertschöpfungskette eines ganzen Industriezweiges so einiges versprechen), so sollte man sich überlegen, ob und in welchem Ausmaß nicht auch andere Maßnahmen vergleichbare Wirkung entfalten können.
    Der erweiterte Einsatz von Fahrassistenzsystemen an sich wird bereits ein deutliches Mehr an Verkehrssicherheit zur Folge haben.
    Es ist eine Sache die Gesamtsumme an Unfällen darzulegen. Es ist eine andere, deren Ursache zu benennen.
    Würden zB 80 % der Unfälle durch den berühmten „toten Winkel“ entstehen, so hätte man eben jenen Anteil bereits durch ein entsprechendes Assistenz- / Sicherheitssystem verhindert.

    Bevor man nun also den ZWINGENDEN Einsatz von vollautonomen Fahrzeugen determiniert und als alternativlos bezeichnet, sollte man doch erst einmal das gesamte Ursache-Wirkung-Spektrum analysieren, sämtliche Möglichkeiten ausloten und das Ganze nachher auf seine Tatsächlichkeit hin überprüfen.

    Alles andere ist unsachlich, einseitig, eindimensional und wohl nicht selten hauptsächlich von ökonomischen Interessen befeuert.

  • Max Potaß
    13. September, 2018

    Man möge doch bitte ein Landesweites Gesetzt erlassen, dass nur die Farbe Grau (RGB Code 220,221,219) eine zulässige Farbe für Fassaden ist und Parkplätze dürfen ausschließlich Teerfarben sein. So kommt es auch zu keiner Verwirrung mehr, was erlaubt ist und was nicht. Und das Stadtbild wird endlich einheitlich. Die Vielfalt ist so anstrengend anzusehen.

    Man könnte wirklich zu dem Schluss kommen, dass einige Personen etwas engstirnig sind…

  • Karin Potass
    1. Oktober, 2018

    Lieber Sascha!
    Was für ein wunderschöner Brief an deinen Papa! Ich wünsche dir und euch sehr, dass du dieses Erleben bei deinem Papa-Sein weitergeben kannst und die Erinnerungen dich dein Leben lang begleiten – geprägt haben sie dich ja schon!
    Alles Liebe für dich und deine Familie
    Karin Potass

  • Marcel
    20. Februar, 2019

    „um Stress zu vermeiden und auch dafür zu sorgen, dass die Verkehrsteilnehmer sich wieder mehr um das Geschehen auf der Straße kümmern können anstatt sich mit dem Lesen von Zusatzzeichen zu beschäftigen.“
    Wenn die Verkehrsteilnehmer davon gestresst sein sollten, dann sollten sie das Fahrzeug am besten gleich stehen lassen.

  • helga
    16. April, 2019

    Es ist ja eine tolle Idee mit der Begrünung, insbesondere für die Großstädte. Von einer Dachaufstockung machen wir uns eben die Gedanken, weil die groß werdenden Kinder brauchen mehr Platz zum Wohnen. Die Begrünung könnte dann uns beim Temperieren helfen, danke für die Idee!

  • Birte Maurer
    29. Mai, 2020

    Ich wusste gar nicht, dass es bislang gängige Praxis war, dass Familien Erbbaugrundstücke von der Stadt erwerben konnten für die zuvor ein Erbpachtvertrag bestanden hat. Es ist ja prinzipiell nicht schlecht, dass die Familien zumindest keinen Gewinn damit machen sollten, wenn sie es von der Stadt sehr günstig erhalten habe. Ich habe mich letztens auch mit einem Immobilienmakler getroffen um ein solches Erbgrundstück zu erwerben.